Der Global Video Games Report 2025 stützt sich auf eine AudienceNet-Studie, die 22 Länder und mehr als 24.000 aktive Spieler umfasst. Aktive Spieler sind definiert als Personen, die mindestens eine Stunde pro Woche spielen, im Alter von 16 bis 65 Jahren und älter. Die Ergebnisse zeigen ein breites, alterndes Publikum, dessen Gaming-Gewohnheiten sich stetig weiterentwickeln und die moderne Gaming-Landschaft beeinflussen.

Sichern Sie sich 1 Monat GTA+ Abonnement bei Vorbestellung.
Jetzt GTA 6 vorbestellen
Demografischer Wandel in einem reifen Markt
Die Untersuchung bestätigt, dass der durchschnittliche Spieler weltweit mittlerweile 41 Jahre alt ist. Fast die Hälfte aller Spieler gehört zur Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen, was sie zum größten Segment macht. Spieler im Alter von 45 bis 54 Jahren sind mittlerweile zahlreicher als die 16- bis 24-Jährigen, was die Annahme untermauert, dass Gaming eine langfristige Aktivität ist und kein Hobby, das man nach dem Teenageralter aufgibt. Die Geschlechterverteilung ist nahezu ausgeglichen: 51% der Spieler sind Männer, 48% sind Frauen und 1% identifizieren sich als nicht-binär oder machen dazu keine Angabe.
Wie Spieler ihre Plattform wählen
Mobile ist die dominierende Plattformwahl; 55% der Spieler nutzen mobile Geräte als primäre Gaming-Plattform. PCs und Konsolen machen jeweils 21% aus, während VR mit nur 2% weiterhin eine Nische bleibt. Die Plattformpräferenzen variieren je nach Geschlecht: Frauen bevorzugen stärker mobile Geräte, während Männer eher auf PCs und Konsolen spielen. Die Genre-Präferenzen folgen ähnlichen Mustern. Frauen tendieren zu Puzzle- und Casual-Games, während Männer ein stärkeres Interesse an Action-, Fighting-, Shooter- und Sport-Titeln zeigen.
Alter und Motivation beeinflussen den Spielstil
Spieler unter 35 Jahren spielen häufiger online und nutzen Voice-Chat, was eine stärkere Verbindung zu Multiplayer-Umgebungen und sozialen Features zeigt. Spieler über 55 bevorzugen Single-Player-Erlebnisse und Puzzle-Games. Jüngere Spieler verknüpfen Gaming zudem direkter mit emotionalen Vorteilen wie der Reduzierung von Einsamkeit, der Pflege von Freundschaften und dem Kontakt zur Familie.
Emotionale und kognitive Vorteile bleiben stark
Die meisten Spieler sind der Meinung, dass Gaming einen bedeutenden persönlichen Mehrwert bietet. Stressabbau, geistige Anregung und die Schaffung inklusiver Räume für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zählen zu den häufigsten Vorteilen. Viele Spieler geben zudem an, dass Spiele ihre Stimmung verbessern und ihnen helfen, tägliche Aufgaben besser zu bewältigen. Diese Ansichten sind in aufstrebenden Märkten besonders ausgeprägt, wo Spieler oft von erheblicher emotionaler Unterstützung durch Gaming berichten.
Gaming als kollaborativer Raum
In den meisten untersuchten Regionen geben Spieler an, dass Gaming ihre Beziehungen zu Freunden und Familie stärkt. Ein beachtlicher Teil der Befragten spielt mindestens einmal im Monat mit Großeltern – ein Muster, das noch vor wenigen Jahren selten gewesen wäre. Während die meisten Länder positiv auf Offline-Co-Play reagierten, zeigte Südkorea weniger Begeisterung für persönliche Gaming-Sessions.
Skills, die über den Bildschirm hinausgehen
Viele Spieler erkennen den Einfluss von durch Gaming entwickelten Skills auf die reale Welt. Kreativität, Problemlösung, Teamarbeit und kognitives Wachstum gehören zu den am häufigsten genannten Vorteilen. Etwa die Hälfte der Befragten gibt an, dass sich Gaming positiv auf ihre Ausbildung oder Karriere ausgewirkt hat, und eine signifikante Anzahl berichtet, dass es ihre berufliche Leistung direkt verbessert hat. Diese Einstellungen sind besonders stark in den MENA-Regionen, wo Gaming oft als Weg zu Chancen und sozialem Aufstieg gesehen wird.
Regionale Trends und aufkommende Muster
Weltweit dominiert Mobile und Puzzle-Games bleiben das beliebteste Genre. Spieler in Nigeria, Ägypten und Indien berichten von stärkeren emotionalen Vorteilen durch Gaming im Vergleich zu Spielern in Nordamerika oder Europa. Online-Play ist in Brasilien, Nigeria, Mexiko und China verbreiteter, was kulturelle Unterschiede in der Funktion von Gaming als soziales Werkzeug widerspiegelt.
Industrie-Tools entwickeln sich mit dem Spielerverhalten
Der Bericht hebt zudem neue Tools hervor, die darauf ausgelegt sind, sich wandelnde Spielergewohnheiten zu unterstützen. Xsolla's adaptive Offer-Chains, der commerce-fähige Discord-Bot und Push-Benachrichtigungs-Features zeigen, wie Infrastrukturen der Web3-Ära digitale Storefronts und das Spieler-Engagement neu gestalten. Diese Tools helfen Entwicklern, flexible Commerce-Systeme aufzubauen, die auf die zunehmend dynamische Natur des Spielerverhaltens reagieren.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wie hoch ist das Durchschnittsalter der Gamer im Jahr 2025?
Der durchschnittliche Spieler weltweit ist 41 Jahre alt, was ein reifes und diverses Gaming-Publikum widerspiegelt.
Welche Gaming-Plattform ist weltweit am beliebtesten?
Mobile ist die am weitesten verbreitete Plattform; 55% der Spieler nutzen sie als ihr primäres Gaming-Gerät.
Bevorzugen Männer und Frauen unterschiedliche Spielgenres?
Ja. Frauen zeigen eine stärkere Präferenz für Puzzle- und Casual-Games, während Männer eher zu Action-, Shooter-, Fighting- und Sport-Titeln tendieren.
Welche Vorteile verbinden Spieler mit Gaming?
Spieler nennen am häufigsten Stressabbau, kognitive Stimulation, verbesserte Stimmung und stärkere soziale Verbindungen als Hauptvorteile.
Haben Spiele einen Einfluss auf Karriere oder Bildung?
Etwa die Hälfte der Spieler gibt an, dass durch Gaming entwickelte Skills ihre Ausbildung oder Karriere positiv beeinflusst haben.
Welche Regionen zeigen die stärkste emotionale Bindung zum Gaming?
Aufstrebende Märkte wie Nigeria, Ägypten und Indien berichten von den höchsten emotionalen Vorteilen, einschließlich reduzierter Angstzustände und verbesserter Stimmung.
Wie verbreitet sind Multiplayer und Co-Play in verschiedenen Regionen?
Online- und lokales Co-Play sind in Brasilien, Nigeria, Mexiko und China verbreiteter als in Europa und Nordamerika.








