CoinDCX CEO blames 'server breach' for ...

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CoinDCX-Gründer wegen mutmaßlichen Krypto-Betrugs von Polizei befragt

Die CoinDCX-Gründer Sumit Gupta und Neeraj Khandelwal wurden von der Polizei zu einem Krypto-Betrugsfall über eine gefälschte Website in Indien befragt.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

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Aktualisiert Juni 9, 2026

CoinDCX CEO blames 'server breach' for ...

"Das FIR ist falsch und als Verschwörung eingereicht" – das war die knappe Reaktion von CoinDCX, nachdem die Mitgründer von der indischen Polizei wegen eines mutmaßlichen Krypto-Betrugs zur Befragung vorgeladen wurden. Die Exchange betont, dass der Vorfall nichts mit ihr zu tun habe.

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Was die Polizeianzeige tatsächlich behauptet

Der Fall dreht sich um einen "First Information Report" (FIR), der von einer 42-jährigen Versicherungsberaterin eingereicht wurde. Sie gibt an, etwa 71 lakh Indian rupees (rund $75,000) verloren zu haben, nachdem sie dazu verleitet wurde, über eine gefälschte Website zu investieren, die sich als CoinDCX ausgab. Die Anzeige wirft den Betreibern einen kriminellen Vertrauensbruch vor und wurde bei der Thane Police in Indien erstattet.

Hier wird es kompliziert: Erste Berichte behaupteten, die Mitgründer Sumit Gupta und Neeraj Khandelwal seien verhaftet worden. Spätere Meldungen stellten klar, dass die beiden lediglich zur Befragung geladen und nicht formell festgenommen wurden. Dieser Unterschied ist entscheidend, und die Version der Befragung scheint dem tatsächlichen Ablauf zu entsprechen.

Die Version von CoinDCX

Die Exchange schlug schnell zurück. In einem auf X veröffentlichten Statement erklärte CoinDCX, die Anzeige sei von Betrügern orchestriert worden, die sich als Gründer ausgaben, Opfer auf eine betrügerische Seite lockten und Gelder auf Konten Dritter umleiteten, die keinerlei Verbindung zur eigentlichen Exchange hatten. Das Unternehmen wurde deutlich: Dies ist kein internes Versagen, sondern ein gezielter Impersonation-Angriff.

Gefahr

CoinDCX gab an, zwischen dem 1. April 2024 und dem 5. Januar 2026 mehr als 1.212 Websites gemeldet zu haben, die die Domain coindcx.com imitierten – eine erschreckende Zahl, die unterstreicht, wie aggressiv Akteure die Marke der Plattform ins Visier nehmen.

Das Unternehmen bestätigte zudem, dass es "vollumfänglich mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden kooperiert", während es den Fokus weiterhin auf die Aufklärung der Nutzer legt. Für mehr Kontext zum Verlauf dieses Falls bietet diese detaillierte Aufschlüsselung des FIR und der Reaktion der Exchange einen klaren Überblick über die Ereignisse.

Eine Plattform in schwierigem Fahrwasser

Dies ist nicht das erste Mal, dass CoinDCX für unangenehme Schlagzeilen sorgt. Im Juli 2025 verschafften sich Angreifer Zugriff auf einen internen operativen Account und erbeuteten rund $44 million. Das Unternehmen betonte umgehend, dass Kundengelder nicht betroffen waren, doch der Vorfall machte CoinDCX dennoch zu einem der größten Opfer von Hacks in jenem Monat.

CoinDCX wurde 2018 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Mumbai und ist eine der bekanntesten Krypto-Plattformen Indiens. Coinbase Ventures unterstützte die Exchange im Oktober 2025, was die Bewertung auf rund $2.45 billion anhob. Ein solches Profil macht die Plattform zu einem attraktiven Ziel für Impersonatoren.

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Das Gesamtbild der Betrugsmaschen gegen indische Krypto-Nutzer

Was die meisten Player in diesem Bereich übersehen, ist, wie weit verbreitet dieses Problem mittlerweile ist. Daten des indischen Innenministeriums zeigen, dass Anlagebetrug im Jahr 2025 für 76% aller finanziellen Verluste im Land verantwortlich war. Das ist kein Nischenproblem, sondern der dominierende Bedrohungsvektor.

Weltweit verloren Web3-Plattformen im Jahr 2025 insgesamt rund $3.95 billion durch Hacks und Exploits. Der Fall der CoinDCX-Impersonation ist ein Teil eines weitaus größeren Musters, bei dem etablierte Markennamen geklont, Vertrauen ausgenutzt und echte Nutzer zur Kasse gebeten werden.

Wie es in diesem Fall weitergeht

Die Untersuchung läuft noch und das vollständige Bild entwickelt sich erst. CoinDCX beharrt darauf, hier das Opfer und nicht der Täter zu sein, und die angeführten Beweise (über 1.200 gefälschte Domains in unter zwei Jahren) zeichnen das Bild eines Unternehmens unter ständigem Druck durch Identitätsdiebstahl. Ob die Ermittlungen der Thane Police diese Darstellung letztlich stützen werden, bleibt abzuwarten.

Für jeden, der sich derzeit im Web3-Space bewegt, ist dieser Fall eine Erinnerung daran, dass Marken-Impersonation eines der schärfsten Werkzeuge im Arsenal eines Scammers ist. Überprüfe URLs immer direkt. Der vollständige Bericht zur Befragung der CoinDCX-Gründer enthält weiteren Kontext, während sich die Geschichte weiterentwickelt. Schau dir auch gerne mehr an:

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Eliza Crichton-Stuart

Leiter der Betriebsabteilung

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aktualisiert

Juni 9. 2026

veröffentlicht

Juni 9. 2026

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