Trotz des erfolgreichen Launchs von Assassin's Creed Black Flag Resynced hat Ubisoft Barcelona Entlassungen bekannt gegeben, von denen 51 Mitarbeiter betroffen sind, von denen viele direkt an dem Projekt mitgewirkt haben. Die Kürzungen wurden am 10. Juni enthüllt und erfolgen kurz nachdem das Team die Arbeit am Spiel abgeschlossen hatte, was weitere Bedenken hinsichtlich der laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen bei Ubisoft aufwirft.
Berichten von Insider Gaming zufolge gaben mehrere Mitarbeiter an, dass die Entlassungen unabhängig vom kommerziellen Erfolg des Spiels geplant gewesen zu sein schienen. Quellen, die mit dem Entwicklungsprozess vertraut sind, erklärten, dass Assassin's Creed Black Flag Resynced vor dem Launch auf großes Interesse stieß und die Vorbestellungen die internen Erwartungen vor der Veröffentlichung erfüllten.
Team Berichten zufolge ohne neues Projekt
Mitarbeiter, die mit dem internen Entwicklungsprozess von Ubisoft vertraut sind, merkten an, dass Studios normalerweise lange vor Abschluss ihres aktuellen Projekts – in manchen Fällen bis zu einem Jahr im Voraus – ihrem nächsten Projekt zugewiesen werden. Mitglieder des Barcelona-Teams äußerten jedoch Berichten zufolge bereits im Sommer 2025 Bedenken, dass nach Assassin's Creed Black Flag Resynced kein neuer Auftrag erteilt worden war.
Diese Bedenken wurden schließlich Realität, als das Assassin's Creed-Team des Studios kurz nach Abschluss der Entwicklung aufgelöst wurde, was trotz der positiven Resonanz auf den Titel zu 51 Arbeitsplatzverlusten führte.
Mitarbeiter äußern Bedenken hinsichtlich der Unternehmenskultur
Ein von den Entlassungen betroffener Mitarbeiter teilte Insider Gaming anonym mit, dass die Situation eher breitere Probleme innerhalb des Unternehmens widerspiegele als eine isolierte Umstrukturierung.
Dem Mitarbeiter zufolge sind die Entlassungen Teil eines umfassenderen Musters, das den Verlust erfahrener Mitarbeiter, sinkende Arbeitnehmerrechte, erzwungene Abgänge und eine zunehmend zentralisierte Managementstruktur umfasst, die die Beteiligung der Mitarbeiter an Entscheidungen, die Entwicklungsteams betreffen, einschränkt.
Quellen berichteten zudem, dass Ubisoft Barcelona seine geplante Launch-Feier für Assassin's Creed Black Flag Resynced abgesagt habe. Stattdessen hielt das Studio nach der Veröffentlichung des Spiels Berichten zufolge eine kleinere Feier mit Catering ab.
Streik angekündigt
Als Reaktion auf die Entlassungen kündigten Mitarbeiter bei Ubisoft Barcelona Arbeitskampfmaßnahmen durch das Video Game Union Coordinating Committee an. Die Mitarbeiter planen, zwischen dem 30. Juni und dem 16. Juli jeden Dienstag- und Donnerstagnachmittag zu streiken, was zu sechs separaten Streiksitzungen über einen Zeitraum von drei Wochen führen wird.
Der Streik wurde aus Protest gegen die Entlassungen und die von den Mitarbeitern als unfair bezeichnete Behandlung organisiert.
Assassin's Creed Black Flag Resynced erhält positive Resonanz
Während Ubisoft Barcelona mit erheblichen Personalreduzierungen konfrontiert ist, hat Assassin's Creed Black Flag Resynced sowohl bei Kritikern als auch bei Spielern gut abgeschnitten. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts hält das Spiel einen Metascore von 84 und hat positives Feedback sowohl von Kritikern als auch von der breiteren Community erhalten.
Der Kontrast zwischen dem kommerziellen und kritischen Erfolg des Spiels und den darauffolgenden Entlassungen hat eine erneute Diskussion über die Arbeitsplatzsicherheit in der Videospielindustrie ausgelöst. Für viele Entwickler unterstreicht die Situation die anhaltenden Bedenken, dass selbst erfolgreiche Releases keine langfristige Stabilität garantieren, während Publisher ihre Umstrukturierungsmaßnahmen fortsetzen.







