Team Ninja und Koei Tecmo haben Fatal Frame II: Crimson Butterfly Remake veröffentlicht, eine überarbeitete Version des Horror-Klassikers von 2003 für die PlayStation 2, am 12. März 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. Das Remake trägt den Ruf des Originals als eines der beunruhigendsten Spielerlebnisse fort, doch laut dem Game Informer-Rezensenten Kyle Hilliard tritt die Angst häufiger in den Hintergrund als die Frustration.
Die Geschichte hinter der Linse
Crimson Butterfly Remake begleitet die Zwillingsschwestern Mio und Mayu, als sie sich in das verfluchte Minakami Village wagen, eine Siedlung, die von feindseligen Geistern überrannt wird. Die Erzählung ist bewusst vage und gelegentlich verwirrend, zieht die Spieler aber durch die Beziehung der Geschwister und die Last eines drohenden, zutiefst beunruhigenden Rituals in ihren Bann, dem sich die Mädchen stellen müssen. Die ruhige, stimmungsvolle Atmosphäre zwischen den Kampfszenen wird als wahrhaft ätherisch beschrieben, und die Sprachausgabe hat eine zarte Qualität, die zum Material passt.
Hier ist der Punkt: Wenn Crimson Butterfly auf diese Stille setzt, funktioniert es. Die Umgebung ist bedrückend und einprägsam, und die Zeit, die man in Minakami Village verbringt, birgt eine anhaltende Furcht, auf der das Originalspiel seinen Ruhm aufgebaut hat.
Wo die Kamera zum Problem wird
Die Kernmechanik, die Camera Obscura zum Fotografieren und Besiegen angreifender Geister zu nutzen, ist dasselbe Konzept, das das ursprüngliche Fatal Frame fesselnd machte, als die Franchise 2001 startete. Nerven zu bewahren, während ein Geist näher kommt, und den Schuss für maximalen Schaden zu timen, ist beim ersten Kontakt wirklich angespannt. Der Schlüssel liegt hier beim ersten Kontakt, denn die Spannung hält nicht an.
Hilliard merkt an, dass sich jede Geisterbegegnung viel zu lange hinzieht. Was als beängstigender Showdown beginnt, entwickelt sich zu einem zermürbenden Abnutzungskampf, der den Horror vollständig auslöscht. Der Rezensent las sogar noch einmal die In-Game-Tutorials und sah sich Aufnahmen der ursprünglichen PS2-Veröffentlichung an, um zu bestätigen, dass das Pacing kein Missverständnis war. Das ist es nicht. Dieser langsame, zermürbende Kampf ist beabsichtigt.
Mehrere Geister-Begegnungen verschärfen das Problem. Gezwungen zu sein, in einem engen Raum zwischen zwei oder mehr Geistern hin und her zu wechseln, erzeugt einen Rhythmus, der gegen die Mechanik der Kamera arbeitet und es fast unmöglich macht, saubere Schüsse auf ein Ziel zu landen.
Gefahr
Geister können während des Kampfes in einen "Aggravated"-Zustand geraten, wodurch sie Gesundheit wiederherstellen und reduzierten Schaden durch Fotos erleiden. Diese Mechanik verlängert bereits lange Begegnungen erheblich und ist eine der am meisten kritisierten Designentscheidungen des Remakes.
Das Aufrüsten der Camera Obscura im Laufe des Spiels mildert zwar einige der Reibungen ab, aber Hilliard berichtet, dass das zugrunde liegende Problem nie vollständig gelöst wird.

Minakami Village Atmosphäre
Jump Scares, die zu lange bleiben
Crimson Butterfly Remake setzt stark auf Jump Scares als primäres Mittel, um Spieler zu beunruhigen. Das Greifen nach Gegenständen, das Öffnen von Türen und sogar das Zielen mit der Kamera können plötzliche Geistererscheinungen auslösen, die dem Spieler direkt ins Gesicht schreien. Die Rezension beschreibt diese als unvermeidlichen Angriff ohne Vorwarnung, was die emotionale Reaktion von Angst zu Irritation verschiebt.
Was die meisten Spieler in Horrorspielen verpassen, ist die Unterscheidung zwischen einem Schreck, der seinen Moment verdient, und einem, der einen einfach nach einem Timer überfällt. Hier bedeutet die Häufigkeit dieser Momente, dass die Spieler schnell die Muster lernen, und obwohl Hilliard zugibt, dass sie immer noch eine körperliche Reaktion hervorriefen, beginnen sie sich eher hergestellt als organisch anzufühlen.
Produktions- und technische Hinweise
Auf technischer Seite wird die Stabilität des Remakes als "dürftig" beschrieben, mit Ladezeiten, die lang, aber selten sind. Visuell hält das Spiel stand, und die Präsentation von Minakami Village profitiert vom Hardware-Upgrade. Die schauspielerischen Leistungen und die Dialoglieferung werden als echte Stärken hervorgehoben, die die Geschichte der Schwestern selbst dann emotional resonant verankern, wenn der Kampf die Stimmung untergräbt.
Für Fans des Originals, die jahrzehntelang auf eine moderne Version dessen gewartet haben, was viele als eines der gruseligsten Spiele aller Zeiten bezeichneten, liefert Crimson Butterfly Remake in seinen ruhigeren Passagen Atmosphäre und Geschichte. Das Problem ist, dass der Großteil des Erlebnisses hinter der Camera Obscura stattfindet, und genau dort hat das Remake die größten Schwierigkeiten.
Quelle: Gameinformer
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Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Auf welchen Plattformen ist Fatal Frame II: Crimson Butterfly Remake verfügbar?
Das Remake erscheint am 12. März 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC.
Wer hat Fatal Frame II: Crimson Butterfly Remake entwickelt?
Das Remake wurde von Team Ninja entwickelt und von Koei Tecmo veröffentlicht.
Was ist die Camera Obscura in Fatal Frame II?
Die Camera Obscura ist die Hauptwaffe im Spiel. Spieler nutzen sie, um angreifende Geister zu fotografieren, Schaden zuzufügen und sie schließlich zu besiegen. Das Timing der Aufnahmen für maximale Wirkung ist zentral für das Kampfsystem.
Folgt Fatal Frame II: Crimson Butterfly Remake der Geschichte des Originals?
Ja. Das Remake folgt derselben Erzählung wie das Original von 2003 für die PlayStation 2 und konzentriert sich auf die Zwillingsschwestern Mio und Mayu, die das verfluchte Minakami Village erkunden und die Geheimnisse eines tödlichen Rituals aufdecken.







