FBC: Firebreak erhält einen letzten Abschied, und Remedy Entertainment stellt sicher, dass das Spiel nicht einfach nur mit einer stillen Abschaltnotiz in den Ruhestand geht.
Das Studio hat offiziell das Open House-Update veröffentlicht, das als letzter großer Content-Drop bestätigt wurde, den das Spiel jemals erhalten wird. Damit einher gehen eine dauerhafte Preissenkung, ein neues Friend's Pass-System und das feste Versprechen, dass die Server in absehbarer Zeit nicht abgeschaltet werden. Es ist ein bittersüßes Paket, das jedoch zeigt, dass Remedy sich aufrichtig um die Spieler kümmert, die dem Spiel weiterhin die Treue halten.
Was das Open House-Update tatsächlich hinzufügt
Obwohl es das letzte Kapitel ist, ist Open House kein liebloser Patch. Das Update bringt neue Arenen für den Endless Shift-Spielmodus, mit Schauplätzen, die direkt aus Control stammen – was Sinn ergibt, da Firebreak im selben Universum spielt. Zudem gibt es Gameplay-Verbesserungen, Balance-Updates und Twitch Drops-Rüstungssets für alle, die einen Stream verfolgen.
Dennoch hat Remedy klar kommuniziert, was dies für die Zukunft bedeutet. „Wir werden nach diesem Update keine neuen spielbaren Inhalte mehr hinzufügen“, stellte das Studio unmissverständlich klar. Keine Mehrdeutigkeit, keine vagen Versprechen über „zukünftige Möglichkeiten“. Einfach eine klare Linie.
Die Zahlen hinter der Entscheidung
Die Sache ist die: Die Zeichen standen schon länger auf Abschied. FBC: Firebreak kam in den sechs Wochen vor dem Open House-Update auf Steam kaum über 20 gleichzeitige Spieler hinaus. Für einen Online-PvE-Multiplayer-Titel ist das im Grunde eine Geisterstadt.
Dies folgt auf eine schwierige Phase für Remedy als Unternehmen. Das Studio hatte zuvor eine Gewinnwarnung herausgegeben, in der die „schwachen Verkäufe“ von Firebreak angeführt wurden, woraufhin der CEO zurücktrat. Die Entscheidung, die Content-Entwicklung einzustellen, während die Server weiterlaufen, ist pragmatisch, aber auch eine respektvolle Anerkennung der Community, die dem Spiel treu geblieben ist.

Friend's Pass im Konsolen-Store
Den Betrieb aufrechterhalten mit einem Friend's Pass
Die interessanteste Neuerung in diesem Paket ist der Friend's Pass. Jeder, der Firebreak besitzt, kann nun Freunde einladen, eine limitierte Version des Spiels kostenlos herunterzuladen und zu spielen. Diese kostenlose Version erscheint in den Konsolen-Stores als „Free Trial“, ist aber für Matchmaking-Zwecke voll funktionsfähig, solange der Besitzer des Hauptspiels die Einladung verschickt. Das Ganze funktioniert zudem plattformübergreifend.
Es ist eine clevere Lösung für ein Spiel, das mit niedrigen Spielerzahlen zu kämpfen hat. Man kann einen Koop-PvE-Shooter nicht wirklich genießen, wenn man niemanden zum Spielen findet; daher ist das Entfernen der Einstiegshürde für Freunde ein praktischer Fix.
Dauerhafte Preissenkung und ein Steam-Rabattzeitraum
Die Preisgestaltung wurde dauerhaft angepasst:
Darüber hinaus gibt es einen zusätzlichen 20% Rabatt auf Steam, der bis Ende März läuft. Aktuell ist das Spiel also so günstig wie nie zuvor.
Game Director Mike Kayatta drückte es einfach aus: „Die Relay-Server bleiben online, der Preis sinkt und ein Friend's Pass wird eingeführt.“ Remedy hat zudem bestätigt, dass die technischen Arbeiten speziell darauf ausgelegt wurden, diese Relay-Server auch bei geringerem Spieleraufkommen aufrechtzuerhalten, sodass die Infrastruktur auch bei einer kleinen Population stabil bleiben sollte.
Für $19.99, inklusive Friend's Pass und bestätigtem Serverbetrieb, könnte FBC: Firebreak tatsächlich ein zweites Leben als entspannte Koop-Option für zwischendurch finden. Manchmal finden Spiele ihr Publikum erst, wenn das Rampenlicht verblasst ist. Schaut euch unbedingt mehr an:








