Final Fantasy VII Rebirth erschien diese Woche für Nintendo Switch 2 und erreichte dabei einen bemerkenswerten Meilenstein: Mit 30.657 verkauften physischen Einheiten zum japanischen Launch übertraf es den Start von FF7 Remake auf der Switch 2, der bei rund 23.000 Einheiten lag. Sicherlich kein Blockbuster-Ergebnis, aber ein bedeutender Fortschritt für den Nachfolger auf derselben Plattform.

Materia-Setup auf Switch 2
Tomodachi Life gewinnt die Woche, aber Rebirth behauptet sich
In der Woche zum 7. Juni konnte Tomodachi Life: Living the Dream seine Spitzenposition in den japanischen Software-Charts weiter festigen und mit 50.151 verkauften Exemplaren eine Gesamtzahl von 1.309.182 Einheiten erreichen. Die skurrile Lebenssimulation war in dieser Woche nicht vom Thron zu stoßen. Rebirth landete auf dem zweiten Platz, gefolgt von eFootball Kick-Off! auf dem dritten Rang mit 20.047 Einheiten – beides neue Releases für die Switch 2.
Hier ist der Überblick über die Top Ten der Woche:
Was uns der Vergleich mit dem Remake wirklich sagt
Der Kontext ist hier entscheidend. Der physische Launch von FF7 Remake auf der Switch 2 lag bei etwa 23.000 Einheiten, was bei einigen Beobachtern Zweifel daran aufkommen ließ, ob die FF7-Trilogie auf Nintendos Hardware in Japan überhaupt Fuß fassen kann. Dass Rebirth diesen Wert um über 7.000 Einheiten übertroffen hat, deutet darauf hin, dass die Zielgruppe eher wächst als schrumpft – auch wenn Square Enix diese Zahlen wohl kaum als triumphalen Erfolg verbuchen würde.
Der japanische Markt für physische Spiele verzerrt diese Zahlen stärker als in anderen Regionen. Ein erheblicher Teil der Switch 2-Besitzer kauft digital, daher repräsentiert der Wert von 30.657 nur einen Teil der tatsächlichen Verbreitung. Die realen Verkaufszahlen dürften mit Sicherheit höher liegen.
Hardware-Druck durch Preiserhöhung erschwert die Lage
Die Hardware-Verkäufe der Switch 2 gingen diese Woche weiter zurück und fielen von 31.751 in der Vorwoche auf 23.059 Einheiten. Das ist ein drastischer Abfall gegenüber dem Höchststand von 247.880 Einheiten kurz vor der Preiserhöhung. Die von Nintendo Ende Mai eingeführte Preisanpassung hat die Dynamik in Japan deutlich gebremst, und eine kleinere installierte Basis bedeutet ein kleineres potenzielles Publikum für Neuerscheinungen wie Rebirth.
Der Lichtblick ist, dass die Switch 2 in Japan nach wie vor alle anderen Plattformen mit großem Abstand übertrifft. PS5-Modelle kamen zusammen auf 8.646 Einheiten, Switch 1-Varianten auf 7.821. Nintendos neue Hardware bleibt die dominante Plattform in Japan, wenn auch mit einem deutlich ruhigeren Tempo als in der Launch-Phase.
Was das für Neueinsteiger bedeutet
Wer jetzt zum ersten Mal zu Rebirth auf der Switch 2 greift, muss im Vergleich zur PS5-Version einige visuelle Abstriche in Kauf nehmen, wobei die DLSS-Unterstützung im Handheld-Modus hilft, die Lücke zu schließen. Es empfiehlt sich, vor der Entscheidung für den passenden Modus einen Blick auf den FF7 Rebirth Switch 2 Grafik-vs.-Performance-Vergleich zu werfen.
Das Spiel selbst ist ein gewaltiges RPG mit dutzenden Stunden Content, Minigames und einem Party-System, das eine sorgfältige Charakterentwicklung belohnt. Falls du neu in der Serie bist oder nach dem Remake zurückkehrst, deckt der FF7 Rebirth Switch 2 Käufer-Guide alles ab – von den Erwartungen an die grafische Performance bis hin zur Frage, ob allein Queen's Blood den Kaufpreis rechtfertigt.
Da die installierte Basis der Switch 2 weiter wächst und nach den Ankündigungen des Nintendo Direct im Juni 2026 immer mehr JRPG-Fans auf die Plattform blicken, dürften die kumulierten Zahlen von Rebirth über den Sommer weiter steigen. Die Zahl der Debütwoche ist ein Boden, keine Obergrenze.








