Stell dir vor: Du bist ein Gouverneur in Kalifornien, der 2026 über Politik spricht, und dein Bezugspunkt für den Kauf von Videospielen ist ein großer Einzelhändler mit eingeschweißten Boxen im Regal. Genau das hat Gavin Newsom kürzlich geliefert, und die Gaming-Community hat es sofort bemerkt.

Physische Spiele im Einzelhandel
Newsom machte Bemerkungen über die Umsatzsteuer auf „eine Menge dieser vorgefertigten Software“ (prewritten software) und formulierte es so, dass Erinnerungen an einen Besuch bei Best Buy um das Jahr 2004 wach wurden, als man noch eine Box-Version eines Spiels aus dem Regal nahm. Das Problem? So kaufen die meisten Leute heutzutage keine Spiele mehr, und die steuerliche Behandlung von digitaler Software ist seit über einem Jahrzehnt eine der chaotischsten und von Bundesstaat zu Bundesstaat inkonsistentesten politischen Fragen in der Tech- und Gaming-Branche.

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Was Newsom tatsächlich sagte und warum es so seltsam ankam
Die spezifische Formulierung „prewritten software“ ist tatsächlich ein echter Steuerbegriff. Viele Bundesstaaten, einschließlich Kalifornien, haben sich damit auseinandergesetzt, ob heruntergeladene Software, gestreamte Spiele und SaaS-Produkte als steuerpflichtige Waren gelten. Der Begriff taucht in Steuergesetzen auf, um Software von der Stange von maßgeschneiderten Lösungen zu unterscheiden. Newsom hat sich das Konzept also nicht völlig ausgedacht.
Die Sache ist jedoch: Es im Kontext des modernen digitalen Vertriebs als etwas darzustellen, auf das man „bei Best Buy“ Umsatzsteuer zahlt, sorgt für Verwirrung. Die Mehrheit der Spielekäufe im Jahr 2026 erfolgt über Steam, den PlayStation Store, den Xbox Marketplace oder den Nintendo eShop. Ob diese Transaktionen der Umsatzsteuer unterliegen, variiert je nach Bundesstaat erheblich, und Kaliforniens eigene Regeln zur Besteuerung digitaler Güter waren ein bewegliches Ziel.
Kalifornien erhebt derzeit keine pauschale Umsatzsteuer auf digitale Downloads, einschließlich der meisten Videospiele, die über digitale Storefronts gekauft werden. Die Steuerpflicht von „prewritten software“ in Kalifornien hängt stark davon ab, wie sie bereitgestellt und abgerufen wird.
Für physische Spiele im Einzelhandel? Ja, in Kalifornien fällt Umsatzsteuer an. Für eine digitale Kopie desselben Spiels, die über Steam gekauft wurde? Die Regeln sind undurchsichtiger, und die Durchsetzung war historisch gesehen inkonsistent.
Die Nostalgie-Lücke im Einzelhandel bei der Gaming-Politik
Was die meisten Spieler in dieser Diskussion übersehen, ist, wie groß die Diskrepanz zwischen politischen Entscheidungsträgern und tatsächlichen Gaming-Gewohnheiten wirklich ist. Die Verkäufe physischer Spiele sind seit Jahren rückläufig. Laut den aktuellsten Daten der Entertainment Software Association machen digitale Spielverkäufe den Großteil des Umsatzes auf PC- und Konsolenplattformen aus. Die Vorstellung, „Software bei Best Buy zu kaufen“ als primären Rahmen für den Gaming-Handel zu nutzen, ist schlicht veraltet.
Das ist mehr als nur ein lustiges Zitat. Die Steuerpolitik rund um digitale Spiele, herunterladbare Inhalte (DLC), Abonnementdienste wie Xbox Game Pass und In-Game-Käufe wird derzeit auf staatlicher und föderaler Ebene aktiv debattiert. Wenn die Leute, die diese Politik gestalten, ein unklares Verständnis davon haben, wie der Markt tatsächlich funktioniert, können die Ergebnisse sowohl für Entwickler als auch für Spieler problematisch sein.
Besonders kleinere Studios spüren den Druck, wenn Bundesstaaten inkonsistente Regeln auf digitale Storefronts anwenden. Ein 15 Indie-Spiel könnte je nachdem, ob es über einen Browser oder eine dedizierte App gekauft wird, unterschiedlich besteuert werden, was zu Compliance-Problemen führt, die größere Publisher leicht abfedern können, kleinere Teams jedoch nicht.

Steuern bei digitalen Storefronts an der Kasse
Das Gesamtbild für Spieler und die Industrie
Der Wandel des Gamings hin zu „Digital-First“ hat die rechtlichen Rahmenbedingungen, die ihn regulieren sollen, überholt. Die Bundesstaaten hinken noch hinterher, und Kommentare wie die von Newsom erinnern daran, dass die Leute, die die Regeln schreiben, manchmal mit einem mentalen Modell der Branche arbeiten, das 20 Jahre veraltet ist.
Der entscheidende Punkt ist, dass dies nicht nur ein kalifornisches Problem ist. In den gesamten USA bleibt die Steuerpflicht von digitalen Spielen, Lootboxen, Battle Passes und Abo-Bundles inkonsistent. Einige Bundesstaaten besteuern alle digitalen Güter. Andere befreien sie vollständig. Einige wenige wenden unterschiedliche Sätze an, je nachdem, ob das Produkt gestreamt oder heruntergeladen wird.
Für Spieler zeigt sich dies meist als überraschender Posten an der Kasse. Für Entwickler und Publisher ist es eine echte Compliance-Herausforderung, die beeinflusst, wie sie Spiele in verschiedenen Regionen bepreisen und vertreiben. Es lohnt sich, über die neuesten Entwicklungen informiert zu bleiben, wie diese Regeln das Gaming beeinflussen, und Gaming-Guides, die plattformspezifische Käufe abdecken, weisen oft auf regionale Preisunterschiede hin, die genau auf diese Steuerfragen zurückzuführen sind.
Wenn du einen breiteren Überblick darüber haben möchtest, wie der digitale Vertrieb die Spiele prägt, die tatsächlich bei den Spielern ankommen, werfe einen Blick auf Game-Reviews, die digital-exklusive Titel behandeln – sie vermitteln ein klareres Bild davon, wo der Markt heute tatsächlich steht. Die Best-Buy-Ära des Gamings kommt nicht zurück, egal was der Gouverneur denkt.








