Diese Woche gab es drei große Meldungen, die jeder Gamer kennen sollte. Die Vorbestellungen für Grand Theft Auto 6 starteten am 25. Juni und beendeten damit über ein Jahr fast völliger Funkstille seitens Rockstar Games. Bungie strukturiert sich unter PlayStation CEO Herman Hulst neu, wobei das Studio von weitreichenden Entlassungen schwer getroffen wurde. Und Obsidian Entertainment-Lead Chris Parker sprach offen darüber, warum die Veröffentlichung von Grounded 2 für PS5 ein echter Gewinn für das Team ist.
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Rockstar lässt endlich die Hosen runter
Das Schweigen um GTA 6 hatte so lange angehalten, dass es sich fast schon beabsichtigt anfühlte. Keine Trailer, keine Updates, nur ein Release-Zeitraum und eine Fanbase, die sich mit Spekulationen über Wasser hielt. Das änderte sich diese Woche, als Rockstar die Vorbestellungen freischaltete und über 60 neue Screenshots sowie ein bestätigtes Release-Datum veröffentlichte: November 19, 2026.
Der Punkt ist: Allein die Screenshots haben die Diskussion verändert. Fans, die sich still und heimlich Sorgen um Verzögerungen gemacht hatten, haben nun konkrete visuelle Beweise dafür, dass das Spiel in einem ausreichend fertigen Zustand ist, um aggressiv vermarktet zu werden. Die Vorbesteller-Kampagne brachte zudem einige kontroverse Details darüber ans Licht, wie mit physischen Kopien umgegangen wird, was eine eigene Debatte in der Community auslöste.
Was die meisten Spieler in solchen Momenten übersehen, ist, wie viel ein Vorbesteller-Start jenseits des Marketings kommuniziert. Dass Rockstar ein konkretes Datum im Kalender festlegt und dies mit Screenshots und Gameplay-Details untermauert, ist ein Signal dafür, dass das interne Vertrauen groß ist. Das Studio macht keine halben Sachen bei seinen Launches.
Bungie steckt in der nächsten Krise
Die Woche brachte nicht nur gute Nachrichten. Bungie befindet sich inmitten einer signifikanten Umstrukturierung. Herman Hulst kündigte organisatorische Änderungen an, die zu Entlassungen und einer drastischen Verschiebung der Prioritäten geführt haben. Destiny 2 wurde bereits heruntergefahren, und das Studio, das Halo erschuf und jahrelang das Genre der Live-Service-Shooter prägte, navigiert nun durch eine Phase echter Unsicherheit.
Marathon ist zwar noch im Gespräch, aber der moralische Tiefschlag durch den Verlust von Kollegen und das Einstellen eines geliebten Franchise verschwindet nicht einfach durch eine Pressemitteilung. Die Situation bei Bungie sollte in den nächsten Monaten genau beobachtet werden.
Obsidian und die Xbox-zu-PS5-Pipeline
Positiver sieht es bei Obsidian aus: Chris Parker äußerte sich offen über das Erscheinen von Grounded 2 auf der PS5. Der Kontext ist hier entscheidend: Obsidian ist ein Xbox Game Studios-Entwickler, und vor ein paar Jahren wäre ein PS5-Release noch undenkbar gewesen. Das Survival-Spiel des Studios erhält im August ein großes Into the Abyss-Update, und Parkers Begeisterung darüber, ein neues Publikum auf der PlayStation zu erreichen, wirkt aufrichtig und nicht wie eine bloße PR-Floskel.
Dies passt zu einem breiteren Muster, das Xbox bei Live-Service-Titeln verfolgt. Größere Spieler-Communities halten Spiele länger am Leben, und Plattform-Exklusivität für Multiplayer-fokussierte Spiele arbeitet zunehmend gegen dieses Ziel. Grounded 2 auf der PS5 ist die Strategie in der Praxis.
Für Spieler, die bereits tief im Hype-Zyklus von GTA 6 stecken, schlüsselt der GTA 6 PS5-Exklusiv-Features-Guide genau auf, was DualSense-Haptik, Tempest 3D-Audio und PS5 Pro-Verbesserungen zum Spielerlebnis beitragen werden, wenn der November kommt.








