Halo: Campaign Evolved auf Handhelds: Upscaling für bessere Performance nötig

Die native Performance von Halo: Campaign Evolved auf dem Asus ROG Xbox Ally X ist instabil. FSR Medium bei niedrigen Grafikeinstellungen bietet das beste Ergebnis.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert

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Native-Performance-Werte lügen selten, und auf dem Asus ROG Xbox Ally X erzählt Halo: Campaign Evolved ohne Upscaling eine ziemlich düstere Geschichte. Mit durchschnittlich 20 fps und 1% Lows von gerade einmal 14.3 fps bei TSR Native ist das Spiel technisch gesehen nur in der weitesten Definition des Wortes spielbar. Die gute Nachricht? Schaltet man Upscaling ein, wird die Performance deutlich handhabbarer.

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Was „Native“-Modus hier eigentlich bedeutet

Die Sache ist die: Halo: Campaign Evolved bietet zum jetzigen Zeitpunkt keine echte Option ohne Upscaling. Was das Spiel bei TSR, FSR und DLSS als „Native“-Modus bezeichnet, wendet immer noch eine Form von Anti-Aliasing-Verarbeitung an. Man erhält also kein sauberes, ungefiltertes Pixel-Output. Man bekommt die Bildqualitäts-Behandlung ohne die Frame-Rate-Vorteile, die mit echtem Resolution-Scaling einhergehen.

Diese Unterscheidung ist wichtig, da selbst das Basis-Erlebnis einen gewissen Overhead mit sich bringt, was sich in den Ergebnissen auf dem ROG Xbox Ally X widerspiegelt. Das Gerät ist zudem kein Budget-Modell. Es ist mit einem AMD Ryzen Z2 Extreme-Prozessor mit Zen 5-Architektur und 24 GB LPDDR5X-Speicher ausgestattet und damit eines der leistungsfähigeren Handhelds auf dem aktuellen Markt. Die Tests wurden im Performance-Modus am Stromnetz bei ca. 17 W durchgeführt.

Die Upscaling-Werte im Detail

Tests über mehrere Presets hinweg bei der Grafikeinstellung „Very Low“ zeichnen ein klares Bild:

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FSR Low erreicht durchschnittlich 49 fps mit Lows um die 39 fps, was auf dem Papier großartig aussieht. Der Haken ist die Bildschärfe. Auf einem kleinen 1080p-Display ist es brauchbar, aber FSR Low büßt so viel Schärfe ein, dass das Bild in Bewegung etwas matschig wirkt. FSR Medium landet bei durchschnittlich 43 fps mit 34 fps Lows, und genau hier ergibt der Kompromiss aus Qualität und Performance wirklich Sinn.

TSR ist hier ein konservativerer Upscaler. Selbst bei TSR Low liegt die Frame-Rate bei durchschnittlich 33 fps, und die 1% Lows liegen bei 30 fps. Das ist tatsächlich ein konsistenteres Minimum als bei den entsprechenden Presets von FSR, was TSR eine Überlegung wert macht, wenn man flüssiges Gameplay gegenüber Spitzenwerten bevorzugt. Die Bildqualität zwischen TSR und FSR ist bei vergleichbaren Presets so ähnlich, dass die Wahl letztlich davon abhängt, welche Metrik man stärker gewichtet.

Warum FSR Medium auf „Very Low“ der eigentliche Sweet Spot ist

Der visuelle Unterschied zwischen den Grafikeinstellungen „Low“ und „Ultra“ ist in Halo: Campaign Evolved auf einem 7-Zoll-Handheld-Bildschirm überraschend gering. Texturen sind einen Hauch weicher, einige Umgebungsdetails fallen weg, aber der Kern-Look des Spiels bleibt erhalten. Das macht „Very Low“ zu einer wirklich vernünftigen Wahl statt zu einem verzweifelten Kompromiss.

In Kombination mit FSR Medium erhält man durchschnittlich etwa 43 fps und 1% Lows im mittleren 30er-Bereich. Für einen Shooter auf einem Handheld ist das ein komfortabler Bereich. Das Spiel bleibt reaktionsschnell, Schusswechsel fühlen sich sauber an, und durch die kleine Bildschirmgröße fallen die Upscaling-Artefakte von FSR Medium weitaus weniger auf als auf einem 27-Zoll-Monitor.

FSR Low treibt die Zahlen zwar höher, aber der Verlust an Klarheit ist spürbar. Auf einem größeren Display wäre das ein Ausschlusskriterium. Auf dem kompakten Bildschirm des ROG Xbox Ally X ist es gerade noch akzeptabel, aber FSR Medium ist die bessere Wahl für jeden, der das, was er sieht, auch wirklich genießen möchte.

Was die meisten Spieler übersehen: Halo: Campaign Evolved enthält auch einen Handheld-spezifischen „Very Low“-Modus, der auf Standard-Desktop-Konfigurationen nicht zugänglich ist. Dieses zusätzliche Preset existiert genau deshalb, weil 343 und Microsoft wissen, dass das Spiel bei diesem Power-Envelope Unterstützung benötigt, und es sorgt für einen spürbaren Unterschied beim Frame-Rate-Headroom.

Wenn du planst, dir das Spiel zu holen und wissen möchtest, welche Version du vor dem Kauf wählen solltest, bietet der Guide zu den Editionen und Vorbesteller-Boni von Halo: Campaign Evolved eine Aufschlüsselung aller Optionen zum Launch. Und falls du Xbox Game Pass nutzt und dich fragst, ob du es direkt kaufen musst, schau dir den Guide zur Verfügbarkeit im Xbox Game Pass an, um zu erfahren, welche Stufen den Zugriff beinhalten und was du tatsächlich erhältst.

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aktualisiert

Juli 25. 2026

veröffentlicht

Juli 25. 2026

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