Der Super Mario Galaxy Movie hat gerade erst vernichtende Kritiken erhalten, wobei Kritiker ihn als „eine Reihe großer, vage zusammenhängender Explosionen“ und kaum mehr als eine reine Geldmaschine bezeichnen. Daher ist der Zeitpunkt, zu dem Illumination-CEO Chris Meledandri auftritt, um darüber zu sprechen, was das Mario-Film-Franchise so erfolgreich macht, zumindest interessant. Seine Antwort? Shigeru Miyamoto. Punkt.

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Das Zitat, das tausend Diskussionen auslöste
Während der Weltpremiere des Super Mario Galaxy Movie äußerte sich Meledandri in einem Interview mit Cherry the Geek TV erfrischend offen darüber, was die Mario-Filme von den bisherigen Produktionen von Illumination unterscheidet. „Das Geheimnis ist, Miyamoto und das Team in den Mittelpunkt des Prozesses zu stellen“, sagte er. Dann folgte der Satz, der die Runde macht: „Ein Teil von mir möchte dieses Geheimnis nicht verraten, denn es ist, als hätte man das Geheimnis von Coca-Cola und würde es einfach preisgeben.“
Er stellte schnell klar, dass er nicht nur höflich war, weil Miyamoto neben ihm stand. „Das eigentliche Geheimnis ist die Einbindung von Miyamoto und den Nintendo-Künstlern in den Kern des Filmproduktionsprozesses.“
Die Sache ist die: Das ist nicht wirklich ein Geheimnis. Die gängige Meinung bei Adaptionen von Games für die Leinwand ist schon lange, dass die Einbeziehung der ursprünglichen Schöpfer zu etwas führt, das sich tatsächlich wie das Ausgangsmaterial anfühlt. Aber zu hören, wie Meledandri es als geschützte Formel darstellt, die es zu bewahren gilt, ist eine andere Art der Anerkennung.
Warum dies eine echte Premiere für Illumination war
Vor The Super Mario Bros. Movie hatte Illumination 10 Filme komplett intern produziert. Despicable Me, The Secret Life of Pets, Sing – alles originale IP, ohne externe kreative Stakeholder, denen man Rechenschaft schuldig war. Nintendo in den Mittelpunkt der Produktion zu stellen, war eine echte strukturelle Veränderung, nicht nur ein PR-Argument.
„Das hatten wir bei Illumination noch nie gemacht“, erklärte Meledandri. „Wir hatten alle Filme komplett innerhalb des Studios produziert. Das war also das erste Mal, dass wir auf eine neue Art und Weise arbeiteten.“
Das ist wichtiger, als es zunächst scheint. Die Adaption der IP eines anderen Unternehmens, bei der der IP-Inhaber die kreative Gestaltung aktiv mitbestimmt, ist ein grundlegend anderer Prozess. Der Schlüssel liegt darin, dass Nintendo die Designs nicht nur aus der Ferne absegnete – sie waren direkt in das Filmemachen eingebunden.
Was die Rezeption des Sequels verkompliziert
Das Unangenehme an der ganzen Sache ist der Kontext. Der Super Mario Galaxy Movie hatte keinen reibungslosen Start bei den Kritikern. Die Rezensionen waren scharf, wobei mehrere Outlets ihn als hohles Spektakel ohne emotionalen Kern beschrieben. Meledandri preist eine Formel an, während das neueste Produkt dieser Formel verrissen wird.
Dennoch ist der ursprüngliche The Super Mario Bros. Movie ein nützlicher Referenzpunkt. Auch er startete mit geteilten Kritiken, bevor das Publikum ihn weltweit über die $1-Milliarde-Marke hievte. Einspielergebnisse und Kritiken laufen bei Franchise-IP nicht immer in die gleiche Richtung, besonders wenn die Zielgruppe Familien und langjährige Nintendo-Fans umfasst, die vor dem Ticketkauf keine Review-Aggregatoren lesen.
Ob das Galaxy-Sequel denselben Weg einschlägt, ist nun die eigentliche Frage. Meledandri glaubt eindeutig, dass die Zusammenarbeit mit Miyamoto ein dauerhafter Vorteil ist und kein einmaliges Ergebnis. Nintendo und Illumination haben das nächste Kapitel bereits bestätigt: Nintendos offizielle Ankündigung bestätigt, dass der neue Film The Super Mario Galaxy Movie heißt, wobei die vollständige Ankündigung auf der Unternehmensseite von Nintendo verfügbar ist.
Die Formel mag solide sein. Ob die Umsetzung diesmal damit Schritt halten konnte, ist eine völlig andere Diskussion. Schau dir unbedingt mehr an:





