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Intel Arc Pro B70: Offizieller Gaming-Support im Treiber-Update

Intels neuester Arc-Grafiktreiber bietet offiziellen Gaming-Support für die Arc Pro B70 und B65. Diese leistungsstarken GPUs sind für KI konzipiert und für die meisten Gamer unerschwinglich.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert Apr. 9, 2026

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Die Intel Arc Pro B70 ist im Grunde die GPU, auf die Arc-Fans jahrelang gewartet haben. Großer Chip, ernsthafte Specs und jetzt offiziell Gaming-Support. Der Haken? Man kann sie wahrscheinlich nicht kaufen, und selbst wenn, kostet sie fast 1.000 US-Dollar.

Intel hat gerade den Arc Graphics Driver 32.0.101.8629 WHQL veröffentlicht, und in den Release Notes verbirgt sich etwas, das Beachtung verdient: Der Treiber enthält jetzt offiziellen "Gaming Support" sowohl für die Arc Pro B70 als auch für die Arc Pro B65. Wie PC Gamer berichtet, ist dies das bemerkenswerteste Update im gesamten Treiber-Dump, und die Ironie ist kaum zu übersehen.

Die GPU, die eigentlich die Arc B770 sein sollte

Die Sache ist die: Der G31-Chip, der die Arc Pro B70 antreibt, wurde mit ziemlicher Sicherheit für Gaming entwickelt. Lange Zeit deuteten Gerüchte auf eine Intel Arc B770 Consumer-Karte hin, die auf G31 basiert. Diese Karte kam nie zustande. Als Intel bereit war, G31 auszuliefern, hatte der Goldrausch bei KI-Hardware die Kalkulationen grundlegend verändert.

Anstatt einer Mittel- bis High-End-Gaming-GPU machte Intel aus G31 eine Workstation-Karte mit 32 GB VRAM und einem Preis von fast 1.000 US-Dollar. Das Angebot richtet sich gezielt an Entwickler und Forscher, die lokale KI-Modelle ausführen, nicht an PC-Gamer, die ein Upgrade suchen. Zum Vergleich: Die Nvidia RTX Pro 4000 Blackwell kostet rund 1.800 US-Dollar und bietet nur 24 GB Speicher, sodass die Arc Pro B70 als KI-Workstation-Karte durchaus Sinn ergibt.

Die Gaming-GPU-Community sah dem Ganze zu und bekam nichts.

Was der Treiber tatsächlich hinzufügt

Auf dem Papier ist G31 ein ernstzunehmender Chip. Er verfügt über 32 Xe2 GPU-Kerne, die über einen 256-Bit-Speicherbus laufen, im Vergleich zu den 20 Xe2-Kernen und dem 192-Bit-Bus in der G21 GPU der Arc B580. Das ergibt über 50% mehr theoretische Rechenleistung.

Das G31-Die misst außerdem 378 mm², deutlich größer als der 263 mm² große GB205-Chip in der RTX 5070. Größeres Die, teurer in der Herstellung und trotzdem langsamer in Spielen. Diese Rechnung ist genau der Grund, warum die Arc B770 nie in den Handel kam.

Was die Gaming-Treiberarbeit selbst betrifft, so überschneidet sich ein Teil der Optimierungsbemühungen wahrscheinlich mit der bestehenden Arbeit für die Arc B580 und andere Xe2-basierte Karten. Aber ein Chip, der so viel größer ist als G21, benötigte mit ziemlicher Sicherheit eine dedizierte Abstimmung, um Spiele richtig auszuführen, was vermutlich das ist, was Intel jetzt geliefert hat.

Arc driver 32.0.101.8629 WHQL

Arc driver 32.0.101.8629 WHQL

Wer profitiert wirklich davon

Die ehrliche Antwort ist eine ziemlich kleine Gruppe. Die Arc Pro B70 ist ein Produkt für Unternehmen und Workstations. Sie wird nicht über typische Consumer-GPU-Kanäle verkauft, und ihr Preis liegt weit außerhalb dessen, was jemand für den Bau eines Gaming-PCs ausgeben würde.

Dennoch ist der Gaming-Support im Treiber für die Leute, die eine haben, wichtig. KI-Forscher und Entwickler, die auch Spiele auf ihrer Workstation ausführen möchten, müssen sich nicht mehr mit einer Karte herumschlagen, die technisch funktioniert, aber keine richtige Gaming-Treiberunterstützung hat. Die Aufschlüsselung der Treiberveröffentlichung von Overclock3D bestätigt, dass es sich um ein WHQL-zertifiziertes Update handelt, was bedeutet, dass es den vollständigen Validierungsprozess von Microsoft durchlaufen hat.

Für Arc-Fans, die am Spielfeldrand zuschauen, ist dieses Update eher bittersüß als aufregend. Der G31-Chip ist real, er funktioniert und er führt jetzt offiziell Spiele aus. Er steckt nur in einer Produktkategorie, die die meisten Leute nie anfassen werden.

Benchmarks von jedem, der die Arc Pro B70 im Gaming-Kontext in die Finger bekommt, sollten bald auftauchen, und diese Zahlen werden endlich die Frage beantworten, mit der Arc-Enthusiasten seit Jahren ringen. Schauen Sie sich unbedingt mehr an:

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aktualisiert

April 9. 2026

veröffentlicht

April 9. 2026

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