"Wir haben gesagt, dass es passiert. Wir meinten es ernst." Das ist die aktualisierte Nachricht auf der Landingpage für die Jsaux Steam Machine Faceplates, und ehrlich gesagt hat sie nach monatelangem Schweigen seit der ersten Ankündigung des E-Ink-Panels durch den Zubehörhersteller im Januar einiges an Gewicht.
Die Seite befindet sich immer noch im Teaser-Modus ohne Produktliste oder Preise, aber das Update bestätigt mehr als nur, dass das ursprüngliche monochrome E-Ink-Design noch existiert. Jsaux hat still und leise zwei zusätzliche Faceplate-Varianten enthüllt, und das gesamte Lineup ist weitaus interessanter, als irgendjemand erwartet hätte.

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Drei Panels, drei völlig unterschiedliche Vibes
"Drei Frontplatten für deine Steam Machine. Color E-Ink, Mono E-Ink, Color Dot Matrix" – so beschreibt Jsaux das Lineup, ergänzt durch neue Renderings jedes Designs. Hier ist die Übersicht:
- Mono E-Ink: Das ursprüngliche Konzept, das ein ähnliches 5,83-Zoll-Schwarz-Weiß-E-Ink-Display verwendet wie das, das Valve in seinem eigenen DIY-Faceplate-Kit demonstriert hat. Zeigt PC-Performance-Stats auf der Vorderseite des Cubes an.
- Color Dot Matrix: Ersetzt die gesamte Oberfläche der Faceplate durch ein LED-Gitter. Der Effekt in den Renderings erinnert an eine Mischung aus einer Retro-Anzeigetafel und einem Case-Mod aus dem Jahr 2007 und ist ein echter Hingucker.
- Color E-Ink mit Drehregler: Das markanteste der drei Modelle. Diese Variante nutzt einen kleineren Color-E-Ink-Bildschirm, etwa halb so hoch wie die Mono-Version, gepaart mit einem physischen Drehregler und drei ovalen Tasten darunter.
Bei diesem letzten Modell kommt auf ganz spezielle Weise Nostalgie auf.
Der Hi-Fi-PC, nach dem niemand gefragt hat, den aber jeder insgeheim will
Das Layout der Color-E-Ink-Variante – ein kleines Display, flankiert von einem Regler und physischen Tasten – ist fast identisch mit dem Frontpanel-Design von Hi-Fi-PCs der frühen 2000er Jahre, wie dem MSI MEGA 651, einem Barebone-Pentium-4-Rechner aus dem Jahr 2003, der gleichzeitig als vollwertige Musikanlage diente. Diese Setups nutzten die Bedienelemente an der Front, um das CD-Laufwerk und das Radio zu steuern, ohne Windows zu booten – was vor der Ära des Always-on-Streamings wirklich nützlich war.
Die Version von Jsaux wird der Steam Machine zwar keine CD-Wiedergabefunktionen verleihen, aber die ästhetische Anspielung ist kaum zu übersehen. Der entscheidende Punkt ist, dass es sich hier nicht nur um einen einfachen Display-Tausch handelt. Das Hinzufügen physischer Bedienelemente zur Faceplate eröffnet eine andere Art der Interaktion mit der Box, die sich taktiler anfühlt und weniger in Software-Menüs vergraben ist.
Was die meisten Spieler am Faceplate-Slot der Steam Machine übersehen, ist, dass er im Grunde eine Einladung an Drittanbieter ist, zu definieren, was die Vorderseite des Geräts überhaupt bedeutet. Valve hat die Vorlage mit seinem DIY-E-Ink-Kit Anfang des Jahres herausgegeben, und Jsaux treibt das Konzept bereits weiter voran als jeder andere öffentlich.
Der aktuelle Stand
Die Landingpage enthält nach wie vor kein Veröffentlichungsdatum, keinen Preis und keinen "In den Warenkorb"-Button. Die "Benachrichtigen"-Option bleibt die einzige Handlungsmöglichkeit. Jsaux war bereits beim Launch der Steam Machine mit seinen Steam Deck Docks vorne mit dabei und veröffentlichte Zubehör, bevor Valves eigene offizielle Versionen auf den Markt kamen; es gibt also eine gewisse Erfolgsbilanz. Aber der Zeitplan bleibt wirklich unklar.
Für alle, die sofort eine Faceplate haben möchten, ist Valves eigenes DIY-Kit der einzige derzeit verfügbare Weg, auch wenn man das Display dafür selbst zusammenbauen muss. Das Jsaux-Lineup würde eine Plug-and-Play-Alternative mit etwas mehr Persönlichkeit bieten, besonders wenn die Dot-Matrix- und Hi-Fi-Varianten ohne zu viele Kompromisse in die Produktion gehen.
Die Steam Machine selbst kostet im Einzelhandel $1,049, daher findet das Zubehör-Ökosystem drumherum erst noch seinen Platz. Wenn Jsaux alle drei Varianten liefern kann, würde das den Besitzern einen echten Grund geben, die Vorderseite des Cubes als anpassbares Feature und nicht als festen Bestandteil der Hardware zu betrachten. Für mehr Informationen darüber, was sich in der PC-Gaming-Welt tut, schau dir unsere Gaming-Guides für die neuesten Berichte an.

