Lamina1, das Blockchain-Projekt unter der Leitung des Snow Crash-Autors Neal Stephenson, startet eine Layer 1-Blockchain, die auf der Infrastruktur von Avalanche aufbaut. Dieser Schritt positioniert Lamina1 als dedizierte Plattform für Metaverse-Creator, die schnelle, skalierbare Tools ohne die üblichen Web3-Reibungspunkte benötigen.
Lamina1 x Avalanche
Lamina1 — mitgegründet von Stephenson, Peter Vessenes und Rebecca Barkin — konzentriert sich darauf, die Entwicklung des Metaverse zugänglich zu machen. Durch den Aufbau auf dem Tech-Stack von Avalanche zielt das Team darauf ab, ein vernetztes Metaverse zu schaffen, in dem verschiedene Plattformen miteinander kommunizieren können. Das Ziel ist ein Blockchain-Netzwerk, das Creator direkt mit Nutzern verbindet, ohne alle Beteiligten in ein geschlossenes Ökosystem (Walled Garden) zu zwingen.


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High-Performance Layer 1-Blockchain
Der Start einer High-Performance Layer 1 auf Avalanche gibt Lamina1 die nötige Infrastruktur, um echte Metaverse-Anwendungsfälle zu unterstützen. Dies ist keine spekulative Technologie — es ist die fundamentale Ebene, die darüber entscheidet, ob ein Metaverse tatsächlichen Traffic und Transaktionen in großem Maßstab bewältigen kann.
Stephenson hat funktionierende Technologie konsequent über Hype-Zyklen gestellt. Er und der Avalanche-Executive John Nahas haben ihre Vision für ein offenes Metaverse skizziert, das auf Interoperabilität, Dezentralisierung und der Fähigkeit basiert, zu skalieren, ohne unter Last zusammenzubrechen.

Die Strategie von Lamina1 setzt auf den Web3-Stack von Avalanche, um die Entwicklung zu beschleunigen und funktionale Produkte statt Whitepapers zu liefern. Der Fokus liegt auf der Usability — Tools, die Creator tatsächlich nutzen können, um Dinge zu erschaffen, die Menschen besuchen wollen. Neal Stephenson, Mitgründer von Lamina1 und Autor von Snow Crash, sagte:
„Wir haben Lamina1 gegründet, weil wir sehen möchten, dass sich das Metaverse auf eine Weise entwickelt, die offen, dezentral und einladend für Creator ist. Um ein Metaverse zu haben, das Millionen von Menschen besuchen und nutzen, brauchen wir dort Erlebnisse, die den Menschen Spaß machen. Das beginnt damit, den Support für Creator von Grund auf in das System zu integrieren. Wir haben einen Partner gefunden, der diese Vision teilt und über die technische Kompetenz verfügt, sie zu verwirklichen.“
Gründer und Mission
Die drei Gründer verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Aufbau eines offenen, dezentralen Metaverse, das Creator nicht als bloßen Nachtrag behandelt. Sie wollen eine Plattform, auf der User Experiences zählen und Creator-Tools von Anfang an integriert sind. Fast 50.000 Menschen haben an den Testnet- und Betanet-Phasen von Lamina1 teilgenommen und das Netzwerk unter realen Bedingungen getestet.
Das Feature-Set von Lamina1 umfasst dezentrale Asset-Speicherung, World-Builder-Tools für nicht-technische Nutzer, SDKs für Game-Engines und Web-Plattformen, ein Interface auf Consumer-Niveau sowie einen Multiplayer-World-Server, für dessen Konfiguration man keinen Doktortitel benötigt. Rebecca Barkin, CEO von Lamina1, sagte:
„Vom ersten Tag an hatten Peter, Neal und ich größten Respekt vor Avalanche und dem Team von Ava Labs – nicht nur für ihre Kerntechnologie, sondern auch für ihren Geschäftssinn, ihren Fokus auf den Aufbau von langfristigem Wert und ihren erstklassigen Entwickler-Support, der ein entscheidender Aspekt ist, um neue Content-Creator zu gewinnen und zu halten.“

Fazit
Die Partnerschaft von Lamina1 mit Avalanche gibt dem Projekt das technische Rückgrat, das es benötigt, um Stephensons langjährige Vision eines offenen Metaverse zu verwirklichen. Wenn die Plattform ihren Fokus auf Creator-Tools und Interoperabilität beibehalten kann, hat sie eine echte Chance, die Infrastrukturebene zu werden, auf der Metaverse-Projekte tatsächlich aufbauen wollen.







