Vierzig Jahre sind vergangen, und The Legend of Zelda bringt andere Entwickler immer noch dazu, innezuhalten und Danke zu sagen.
Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Serie teilte Kaname Fujioka, der Schöpfer von Monster Hunter, der das Franchise vom ursprünglichen Spiel bis hin zu Monster Hunter 4 leitete und als Art Director an Monster Hunter Wilds arbeitete, eine Nachricht voller aufrichtiger Bewunderung für die Abenteuerserie von Nintendo. „Als Fan empfinde ich nichts als Dankbarkeit für das Zelda-Team, das inmitten der rasanten Veränderungen der Branche niemals aufgegeben und stattdessen behutsam auf einem Fundament aus Komfort und Staunen aufgebaut hat“, sagte Fujioka.
Was Fujioka in Zelda sieht, das die meisten Entwickler übersehen
Das Besondere an Fujiokas Kommentaren ist, dass sie über die üblichen Jubiläumsfloskeln hinausgehen. Er hob speziell die Art und Weise hervor, wie Zelda die Freiheit des Spielers aufbaut, und beschrieb „das Spielerlebnis, bei dem sich die Freiheit allmählich von kleinen Rätseln innerhalb riesiger Welten ausweitet“ als „einzigartig für die Zelda-Serie“. Diese Beobachtung wiegt schwer, wenn sie von dem Mann hinter Monster Hunter kommt – einem Franchise, das zwei Jahrzehnte damit verbracht hat, seine eigenen Systeme für Spieler-Mastery und eskalierende Herausforderungen zu entwickeln.
Fujioka bezeichnete die gesamte 40-jährige Laufbahn als „eine Reise der ständigen Erforschung dessen, was ein Zelda-Spiel sein kann“, und sagte, er freue sich darauf, die weitere Entwicklung der Serie zu sehen. Ein solcher Respekt von einem Kollegen, der eines der beliebtesten Action-Franchises der Gaming-Welt aufgebaut hat, hat echtes Gewicht.
Pragmata-Director meldet sich zu Wort, inklusive Fan-Art
Die Würdigungen endeten nicht bei Fujioka. Yonghee Cho, ein ehemaliger Mitarbeiter von PlatinumGames, der bei Capcoms kommendem Sci-Fi-Actionspiel Pragmata Regie führt, postete am 7. April seine eigene Nachricht. Er bezeichnete The Legend of Zelda als „eine Inspirationsquelle in unzähligen Aspekten für so viele Spieleentwickler“ und merkte an, dass „es eine Serie ist, die immer wieder neue Entdeckungen und Erlebnisse liefert und uns immer wieder aufs Neue überrascht.“
Cho ging noch einen Schritt weiter und fügte eine handgezeichnete Skizze von Diana, der Protagonistin von Pragmata, bei, die eine Link-Mütze trägt und eine Geburtstagstorte mit einer 40 darauf hält. Die Zeichnung entspricht dem Stil der Diana-Skizzen aus dem Werbematerial von Pragmata, was sie persönlicher als eine rein geschäftliche Geste wirken lässt.
Eine Crossover-Geschichte, die weiter zurückreicht, als man denkt
Die gegenseitige Wertschätzung zwischen Monster Hunter und Zelda ist nicht nur Gerede. Die beiden Franchises hatten über die Jahre hinweg mehrere Crossovers. Monster Hunter 4 enthielt ein Rüstungsset und Waffen im Link-Design, Monster Hunter Generations bot einen Toon Link Palico-Skin und Generations Ultimate brachte eine Kollaboration im Stil von Breath of the Wild. Auf der Seite von Nintendo traten Zelda-Charaktere in Super Smash Bros. Ultimate gegen einen Rathalos an.
Der entscheidende Punkt ist, dass diese Crossovers stattfanden, weil beide Franchises eine Spielerbasis teilen, die beide Titel aufrichtig liebt. Die Kommentare von Fujioka und Cho spiegeln etwas Reales in der Entwickler-Community wider: Zelda hat die Art und Weise geprägt, wie eine ganze Generation von Entwicklern über World Design, Puzzle-Logik und Player Agency denkt.
Mit einem Gerücht über ein Ocarina of Time-Remake, das angeblich für die Switch 2 in Arbeit ist, und dem Live-Action-Zelda-Film, der derzeit in Neuseeland gedreht wird, geht die Serie mit mehr Schwung als je zuvor in ihr nächstes Jahrzehnt. Für die neuesten Gaming-News während sich diese Ankündigungen entwickeln, sollten Sie genau im Auge behalten, was Nintendo für den Rest des Jahres geplant hat.








