PlaySide und Fumi Games haben am 2. Juni 2026 den ersten Patch für Mouse: P.I. For Hire auf der Nintendo Switch 2 veröffentlicht. Version 1.0.6 behebt eine ganze Reihe von Abstürzen, Progression-Blockern und Audio-Problemen, auf die Spieler seit dem Launch gestoßen sind.
Doch das ist erst der Anfang: Dieser Patch ist lediglich ein Vorgeschmack. Die Entwickler haben bereits ein größeres Update angekündigt, das Quality-of-Life-Verbesserungen, weitere Bugfixes und vor allem Performance- und Optimierungsarbeiten speziell für die Switch 2 mit sich bringen wird. Für ein Spiel, das auf seinem unverwechselbaren Rubber-Hose-Animationsstil und rasantem Shooter-Gameplay basiert, ist dieser Performance-Feinschliff entscheidend.

Curdsville-Blocker wurde behoben
Was Version 1.0.6 tatsächlich behebt
Der Patch deckt eine breite Palette an Problemen ab. Ein Absturz, der beim Einstellen der Spielsprache auf Traditionelles Chinesisch sowohl beim Start als auch über die In-Game-Einstellungen auftrat, wurde behoben. Ein Black-Screen-Bug in 'The Reel Deal', der den Spielfortschritt blockieren konnte, wenn die Linsenverzerrung deaktiviert war, wurde entfernt. Das Enemy-Pathfinding im Level 'Quagmire' wurde verbessert, damit Gegner nicht mehr an Türen und Geometrie hängen bleiben und den Spieler potenziell am Weiterkommen hindern.
Mehrere spezifische Level erhielten gezielte Fixes. 'Mouseburg Opera' hatte ein Kollisionsproblem in der Mini-Boss-Arena, das Spieler in der Umgebung gefangen halten konnte. 'Far Wetlands' wies einen Logikfehler auf, bei dem sich die 'No Entry Yet'-Tür nach dem Besiegen aller Gegner nicht öffnete. Ein Blocker in 'Curdsville' verhinderte bei einigen Spielern das Vorankommen komplett.
Auch die Zuverlässigkeit von Side Quests wurde verbessert. Der NPC aus 'Friends in Deep Places' verschwand in 'Fart Harbor', das Quest-Item aus 'Slugs in the Shell' erschien nicht korrekt und Blueprints für die Side Quest 'Blueprint, please' konnten teilweise nicht eingesammelt werden. Alle drei Punkte wurden in 1.0.6 gepatcht.
Der 1.0.6-Patch fügt zudem eine Option hinzu, um das Daten- und Analytics-Tracking direkt im Einstellungsmenü zu deaktivieren, anstatt dies nur während des initialen Onboardings tun zu können.
Im Audio-Bereich wurden fehlerhafte Soundeffekte bei Einstellungsreglern, dem Waffenrad und anderen Menüpunkten bereinigt. Der Game-Over-Track berücksichtigt nun korrekt die Einstellung 'Lizenzierte Musik umschalten', wenn diese deaktiviert ist.
Zwei weitere Fixes sind erwähnenswert: Der Skalierungsschaden von Waffen blieb über Spielsitzungen hinweg bestehen (jetzt korrigiert) und Spieler blieben in einer Schleife hängen, wenn sie versuchten, die Controller-Belegung zu ändern. Beides wurde gelöst.

Audio-Bugs in 1.0.6 behoben
Das große Ganze: Performance-Arbeiten stehen an
Die Notes zu 1.0.6 sind umfangreich, aber das wichtigere Signal ist das, was PlaySide und Fumi Games als nächsten Schritt angekündigt haben. Performance- und Optimierungsverbesserungen für die Switch 2 stehen explizit auf der Roadmap, was darauf hindeutet, dass der aktuelle Build noch nicht so läuft, wie es sich die Entwickler vorstellen.
Für einen Shooter, bei dem es darauf ankommt, sich schnell zu bewegen, schneller zu schießen und durch dichte Umgebungen im markanten Cartoon-Stil der 1930er Jahre zu navigieren, sind Frame-Pacing und Stabilität keine optionalen Extras. Sie machen den Unterschied zwischen einem Spiel, das sich "richtig" anfühlt, und einem, das sich unsauber spielt.
Falls du bisher gewartet hast oder das Beste aus dem aktuellen Build herausholen möchtest, während du auf den größeren Patch wartest, bietet die Mouse: P.I. For Hire Guides-Sammlung Walkthroughs und Collectible-Guides, damit du ohne die verbleibenden Ecken und Kanten durch das Spiel kommst.








