Activision hat den Vorhang für Kill Block gelüftet, eine der ungewöhnlichsten Multiplayer-Maps, die zum Launch am 23. Oktober in Call of Duty: Modern Warfare 4 Einzug halten wird. Das Konzept ist simpel, aber wirklich neuartig: Die Map konfiguriert sich vor jedem Match physisch neu, was bedeutet, dass kein Spiel auf dem gleichen Layout stattfindet.

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Was Kill Block eigentlich ist
Die Map ist in der fiktiven West Bridge Advanced Military Training Facility angesiedelt, einer militärischen Trainingsanlage, die auf der Idee modularer Schlachtfelder basiert, die endlos neu kombiniert werden können. Strukturell ist Kill Block in drei Abschnitte unterteilt: zwei äußere „End Slabs“ und eine zentrale Kampf-Slab. Vor jedem Match entkoppeln sich diese Slabs, werden neu gemischt und in einer neuen Konfiguration verbunden, was Infinity Ward als „Combo“ bezeichnet.
Die Gesamtfläche entspricht der von Shoot House aus Modern Warfare (2019), man hat es also nicht mit einer weitläufigen, offenen Map zu tun. Jede einzelne Slab hat in etwa die Größe einer 2v2 Gunfight-Map, was die Gefechte unabhängig von der jeweiligen Combo eng und intensiv hält.
Zum Launch gibt es genügend einzelne Slabs, um mehr als 500 einzigartige Combo-Konfigurationen zu erzeugen. Diese Zahl wird nach dem Launch durch weitere Slabs noch wachsen.
Klassische CoD-Locations werden in die Rotation gemixt
Hier wird es für langjährige Fans interessant. Die meisten Slabs sind komplett neue Umgebungen, aber Infinity Ward integriert auch Teile aus der Call of Duty-Historie in die Rotation. Bisher bestätigte Legacy-Inhalte:
- Ambush-Abschnitte aus Call of Duty 4: Modern Warfare
- Storage Town aus Warzones Verdansk
- Highrise aus Modern Warfare 2 (2009)
- Station, die Gunfight-Map aus Modern Warfare 2019
Eine bestätigte Combo bringt Highrise, Station und eine neue Slab namens Cabin im selben Match zusammen. Allein diese Kombination deckt drei verschiedene visuelle und strukturelle Stile ab – genau die Art von tonalem Kontrast, auf dem das Design basiert.
Orientierung bei ständig wechselnden Maps
Infinity Ward hat das offensichtliche Problem antizipiert: Wenn sich die Map ständig ändert, wie kommunizieren Spieler dann Callouts? Die Lösung ist ein Sektor-Beschriftungssystem, das in den Randbereich der Map integriert ist. Die längeren Nord- und Südwände haben jeweils sechs Sektoren, die mit A und B markiert sind, während die kürzeren Ost- und Westwände die Sektoren C und D tragen. Spieler können diese festen Referenzpunkte unabhängig von der aktiven Combo nutzen.
Es ist ein praktischer Fix, der die Kommunikation funktionsfähig hält, selbst wenn die innere Geometrie im Vergleich zum letzten Spiel nicht wiederzuerkennen ist.
Modi und wo man es zuerst spielen kann
Kill Block startet mit Support für 2v2 Gunfight, 3v3 und den neuen Gunfight 10v10-Modus. Infinity Ward hat bestätigt, dass weitere Core-Multiplayer-Modi nach dem Launch hinzugefügt werden, wobei jedoch noch kein konkreter Zeitplan genannt wurde.
Die Map ist dieses Wochenende auf dem Fanatics Fest in New York City spielbar und bietet damit eine der ersten Gelegenheiten für ein öffentliches Hands-on vor dem Launch. Eine kostenlose Open Beta ist ebenfalls vor dem 23. Oktober bestätigt, wobei Vorbesteller Early Access erhalten.
Eine vollständige Übersicht aller bestätigten Maps zum Launch bietet der Guide zu allen Maps in Call of Duty: Modern Warfare 4. Wer den vollen Überblick über die Modi möchte, findet im MW4-Game-Modes-Guide alle 15 Launch-Modi und deren Varianten, inklusive aller bisher bestätigten Hardcore-Optionen.

