Während der Großteil der Gaming-Industrie im vergangenen Jahr vor allem Entlassungen ausgesprochen hat, hat Nintendo nun Gehaltserhöhungen verteilt.
Shuntaro Furukawa, Präsident von Nintendo, bestätigte bei einer Q&A-Runde mit Aktionären, dass das Unternehmen aus Kyoto die Grundgehälter seiner Mitarbeiter um 10% angehoben hat. Die Aussage war eine Reaktion auf die Frage eines Aktionärs, wie Nintendo seine Belegschaft vergütet, da das Unternehmen ohne Gewerkschaft operiert. Furukawas Antwort, basierend auf einer maschinellen Übersetzung, war direkt: „Wir halten es für wichtig, unsere Mitarbeiter angemessen zu entlohnen. Wir haben Schritte unternommen, wie etwa die Anhebung des Grundgehalts um 10%.“

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Was Furukawa tatsächlich gesagt hat und was wir noch nicht wissen
Die Sache ist die: Die Aussage stammt aus einer Q&A-Session während einer Aktionärsversammlung, und ein offizielles englisches Transkript wurde bisher nicht veröffentlicht. Die ersten Berichte, die online kursieren, basieren auf maschinellen Übersetzungen japanischer Social-Media-Posts, die das Gesagte zusammenfassen, was bei den Details für eine gewisse Unsicherheit sorgt.
Ein bemerkenswertes Fragezeichen ist der Zeitpunkt. Einige Beobachter weisen darauf hin, dass sich Furukawas Kommentar möglicherweise auf die Erhöhung des Grundgehalts um 10% bezieht, die Nintendo bereits 2023 umgesetzt hat, anstatt eine brandneue Erhöhung mit sofortiger Wirkung anzukündigen. Während der Q&A wurden keine zeitlichen Details genannt, und ohne offizielles Transkript ist es schwer zu sagen, ob es sich um aktuelle Neuigkeiten oder die Bestätigung einer bereits bestehenden Richtlinie handelt.
Klar ist jedoch, dass Furukawa gegenüber den Aktionären gezielt argumentierte, dass Nintendo seine Leute auf einem angemessenen Level vergütet, und die Zahl von 10% beim Grundgehalt war das konkrete Beispiel, das er zur Untermauerung dieses Punktes wählte.
Der Branchenkontext, der dies in einem anderen Licht erscheinen lässt
Ein Gehaltssprung von 10% wäre in jedem Jahr bemerkenswert. Im aktuellen Klima wirkt er jedoch anders.
Die Gaming-Industrie hat eine lange Phase von Massenentlassungen hinter sich. Sony, Microsoft, EA und eine lange Liste von Publishern und Studios haben in den letzten Jahren ihre Belegschaften massiv reduziert. Vor diesem Hintergrund ist Nintendo, das Gehaltserhöhungen statt Entlassungen ankündigt, ein echter Ausreißer.
Nintendo belegt bei den durchschnittlichen Gehältern unter den japanischen Spiele-Publishern den fünften Platz, das Unternehmen führt den heimischen Markt also nicht allein durch die Vergütung an. Aber die Kombination aus keinen nennenswerten Entlassungen, konsistenten Game-Releases und nun einer bestätigten Erhöhung des Grundgehalts zeichnet das Bild eines Unternehmens, das seine Belegschaft mit mehr langfristigem Denken führt als die meisten seiner Peers.
Capcom hat in den letzten Jahren ähnliches Lob für seinen Ansatz bei der Mitarbeitervergütung und Stabilität erhalten, und beide Unternehmen werden zunehmend als Gegenbeispiele zu den Boom-and-Bust-Einstellungszyklen angeführt, die einen Großteil des westlichen AAA-Bereichs geprägt haben.
Warum Nintendos Headcount-Modell hier eine Rolle spielt
Ein Faktor, den man im Hinterkopf behalten sollte: Nintendos Gesamtzahl an Mitarbeitern ist deutlich kleiner als bei Sony oder Microsoft. Das macht unternehmensweite Gehaltserhöhungen finanziell leichter handhabbar im Vergleich zu Organisationen mit zehntausenden Mitarbeitern, die über mehrere Abteilungen und Regionen verteilt sind.
Der Schlüssel liegt darin, dass Nintendo historisch diszipliniert war und während Branchen-Aufschwüngen nicht übermäßig Personal eingestellt hat. Das bedeutet, dass das Unternehmen nicht die Art von schmerzhaften Korrekturen vornehmen musste, die die letzten Jahre bei seinen Konkurrenten geprägt haben. Weniger impulsiv eingestellte Mitarbeiter bedeuten weniger Entlassungen bei Marktveränderungen und mehr Spielraum, um die Leute zu belohnen, die geblieben sind.
Dieses Modell ist für ein Unternehmen wie Microsoft mit seiner weitläufigen Gaming-Sparte nicht ohne Weiteres replizierbar, aber es ist erwähnenswert, warum Nintendo solche Schritte unternehmen kann, während andere es nicht können.
Für Spieler ist der nachgelagerte Effekt einer stabilen, fair vergüteten Belegschaft schwer zu quantifizieren, aber leicht zu spüren. Teams, die sich keine Sorgen um ihre Jobs machen müssen, neigen dazu, bessere Games zu entwickeln. Egal, ob ihr tief in unserem Pokémon Pokopia Luftfeuchtigkeits-Guide steckt oder mit unserem Pokémon EUIC 2026 Twitch Drops Guide die neuesten Drops jagt: Die Qualität der Nintendo-nahen Titel spiegelt jahrelang bewahrtes institutionelles Wissen wider.
Sobald Nintendo ein offizielles Transkript der Aktionärsversammlung veröffentlicht, sollte das Gesamtbild dieser Gehaltsankündigung klarer werden. Schaut euch bis dahin weitere Gaming-Guides an, während die Branche auf das offizielle Wort aus Kyoto wartet.

