OMA3 Launches New Initiative for the Spatial Web

OMA3 startet neue Initiative für das Spatial Web

OMA3 führt den Spatial Store ein, um dezentrale Infrastruktur und Interoperabilität zu fördern. Das Projekt unterstützt ein plattformübergreifendes, nutzergesteuertes Metaverse mittels Blockchain.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert

OMA3 Launches New Initiative for the Spatial Web

OMA3, ein gemeinnütziges Konsortium mit Sitz in Zug, Schweiz, hat eine neue Initiative zur Entwicklung offener Standards für das Spatial Web angekündigt. Die Organisation, zu der führende Unternehmen im Web3-Bereich gehören, hat das Spatial Store-Projekt als Teil ihrer umfassenderen Mission zur Schaffung eines benutzerzentrierten, interoperablen Metaversums vorgestellt. Der Spatial Store baut auf früheren Bemühungen von OMA3 auf, einschließlich des Inter World Portaling System (IWPS), das als Hyperlink-Protokoll für dreidimensionale virtuelle Umgebungen konzipiert wurde.

OMA3 Launches New Initiative for the Spatial Web

OMA3 startet neue Initiative für das Spatial Web

Das offene Metaversum

Der Spatial Store soll als Gateway dienen, über das Nutzer dezentrale Anwendungen in mehreren virtuellen Welten aufrufen und mit ihnen interagieren können. Im Gegensatz zu aktuellen App-Ökosystemen, die oft auf eine einzige Plattform beschränkt sind, ist der Spatial Store darauf ausgelegt, eine offene Navigation durch das Metaversum zu unterstützen. Nutzer können 3D-Umgebungen erkunden, virtuelle Welten, die auf verschiedenen Plattformen gehostet werden, über IWPS besuchen, netzwerkübergreifend mit anderen kommunizieren und Transaktionen mit Kryptowährungen, einschließlich des OMA-Tokens, durchführen.

Das Herzstück des Spatial Store ist ein Anwendungsregister, das auf Blockchain-Technologie basiert. Dieses Register ermöglicht es Entwicklern, ihre Anwendungen zu tokenisieren und bietet eine dezentrale Alternative zu traditionellen, zentralisierten App-Distributionsmodellen. Anstatt Anwendungen in einem privat kontrollierten App Store einzureichen, registrieren Entwickler ihre Anwendungen direkt auf der Blockchain. Ein Browser für den Spatial Store wird dann verwendet, um diese Anwendungen zu lesen, zu organisieren und den Nutzern zu präsentieren. OMA3 hat erklärt, dass dieser Browser quelloffen sein wird, um die weitere Entwicklung und Anpassung durch Dritte zu fördern. Ziel ist es, mehrere Browser zu ermöglichen, mit demselben dezentralen Anwendungsregister zu interagieren.

OMA3 Launches New Initiative for the Spatial Web

OMA3 startet neue Initiative für das Spatial Web

Mehr über OMA3 und Vision

OMA3 zieht eine historische Parallele zwischen dem aktuellen Zustand des Spatial Web und den Anfängen des Consumer-Internets. In den 1990er Jahren entwickelte sich das Internet von geschlossenen Systemen wie Compuserve und AOL zu einem offeneren und zugänglicheren System durch standardisierte Protokolle wie HTML und HTTP. OMA3 möchte eine ähnliche Transformation für das 3D-Web ermöglichen, um durch die Förderung gemeinsamer technischer Standards mehr Offenheit und Innovation zu schaffen.

Der Spatial Store ist Teil einer breiteren Reihe von Initiativen von OMA3, um die Grundlage für ein dezentrales Metaversum zu legen. Das Inter World Portaling System, das 2023 erstmals vorgestellt und 2024 öffentlich zur Rückmeldung freigegeben wurde, war ein erster Schritt in diese Richtung. Mit der Einführung des Spatial Store erweitert OMA3 seine Bemühungen, eine Infrastruktur aufzubauen, die offenen Zugang und Interoperabilität innerhalb des Web3-Ökosystems unterstützt.

OMA3 Launches New Initiative for the Spatial Web

Dezentrales App-Register

Industrieunterstützung und Beteiligung

Mitglieder von OMA3 haben die Bedeutung einer offenen Infrastruktur für die Zukunft digitaler Plattformen betont. Dirk Lueth, Mitbegründer von Upland und Vorsitzender von OMA3, hob hervor, dass aktuelle App Stores nur Anwendungen präsentieren können, die speziell für ihre eigenen Plattformen entwickelt wurden. Er erklärte, dass das Metaversum breiter sei als jedes einzelne Ökosystem und dass der Spatial Store darauf abzielt, einen offenen und plattformübergreifenden Zugang zum gesamten Metaversum zu ermöglichen.

Robby Yung, CEO of Investments bei Animoca Brands und stellvertretender Vorsitzender von OMA3, fügte hinzu, dass viele Web3-Projekte in traditionellen App Stores mit Herausforderungen wie Reibungsverlusten und Zensur konfrontiert sind. Er beschrieb den Spatial Store als notwendigen Bestandteil der Infrastruktur für eine offenere digitale Umgebung.

OMA3 hat eine Ausschreibung (RFP) für den Spatial Store in seinem GitHub-Repository veröffentlicht und bittet um öffentliche Kommentare. Organisationen, die zur Entwicklung einer offenen Metaversum-Infrastruktur beitragen möchten, werden zur Teilnahme ermutigt. Weitere Informationen sind im GitHub-Repository von OMA3 verfügbar.

Ankündigungen

aktualisiert

April 1. 2026

veröffentlicht

April 1. 2026

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