Silicon Power Value Gaming DDR5 6000MT/s (PC5-48000) CL30 32GB(2x16GB) AMD Expo/Intel XMP 3.0 Dual Pack 1.35V Desktop Unbuffered DIMM | Shop Retro

PC-Verkäufe sinken 2026 wegen steigender Speicherpreise

Counterpoint Research prognostiziert einen Rückgang der globalen PC-Auslieferungen um 5% im Jahr 2026. Steigende Speicherpreise zwingen OEMs zu höheren Kosten für Verbraucher.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert März 28, 2026

Silicon Power Value Gaming DDR5 6000MT/s (PC5-48000) CL30 32GB(2x16GB) AMD Expo/Intel XMP 3.0 Dual Pack 1.35V Desktop Unbuffered DIMM | Shop Retro

Wenn Sie in letzter Zeit einen neuen PC-Build oder ein Budget-Laptop im Auge hatten und festgestellt haben, dass die Preise steiler sind als erwartet, gibt es dafür einen konkreten Grund. Die Speicherkosten steigen rapide an, und laut einer neuen Untersuchung von Counterpoint Research wird sich dieser Effekt bald stark auf den gesamten PC-Markt auswirken.

Counterpoint prognostiziert, dass die weltweiten PC-Auslieferungen im Jahr 2026 um 5% im Vergleich zu 2025 zurückgehen werden, von rund 275 Millionen Einheiten auf etwa 262 Millionen. Die Hauptursache ist einfach: Anhaltende Preissteigerungen bei Speichern zwingen PC-Hersteller, die Verbraucherpreise zu erhöhen, was die Nachfrage branchenweit dämpft.

Wie die Speicherknappheit das Kaufverhalten verändert

Das Problem bei Speicherpreisspitzen ist, dass sie nicht alle Marktsegmente gleichermaßen treffen. Eine Erhöhung der RAM-Kosten um 100 bis 200 US-Dollar ist bei einem Gaming-Rig für 1.500 oder 2.000 US-Dollar eine relativ geringe Unannehmlichkeit. Bei einem Mainstream-Laptop für 500 US-Dollar stellt dieselbe Erhöhung einen Anstieg der Gesamtkosten um 20 bis 40 Prozent dar. Das ist die Art von Preiserhöhung, die Käufer komplett abschreckt.

Genau deshalb zeichnen die Prognose von Counterpoint und eine separate Analyse von IDC, über die Tom's Hardware berichtet, ein komplexeres Bild als ein einfacher branchenweiter Einbruch. Die Zahlen von IDC sind noch pessimistischer und prognostizieren einen Rückgang der weltweiten PC-Auslieferungen um 11.3% im Jahr 2026, eine deutliche Revision gegenüber dem Rückgang von 2.4%, der im November 2025 prognostiziert wurde. Der Gesamtwert des PC-Marktes wird jedoch voraussichtlich auf 274 Milliarden US-Dollar steigen, da weniger verkaufte Einheiten zu höheren Preisen immer noch einen höheren Dollarbetrag erzielen können.

Die Speicherknappheit, die all dies antreibt, führt zu einem bekannten Übeltäter zurück: Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur verbraucht DRAM- und NAND-Kapazitäten, die sonst in Konsumgüter fließen würden.

Die Marken, die es am stärksten spüren werden

Nicht jeder Hersteller ist gleichermaßen betroffen. Counterpoint erwartet, dass die größten Namen, Dell, HP und Lenovo, aufgrund ihrer Größe, ihrer Lieferantenbeziehungen und ihrer Fähigkeit, Kostensteigerungen abzufedern, die geringsten Rückgänge verzeichnen werden. Zweitrangige Marken wie Acer und Asus werden voraussichtlich stärkere Umsatzrückgänge verzeichnen.

Apple ist die Ausnahme, von der erwartet wird, dass sie ihren Umsatz im Jahr 2026 tatsächlich steigern wird, teilweise aufgrund neuer Hardware-Veröffentlichungen. Die enge vertikale Integration und die Premium-Positionierung des Unternehmens geben ihm mehr Spielraum, wenn die Komponentenkosten steigen.

Was das speziell für Käufer von Gaming-PCs bedeutet

Die Verkäufe von Gaming-PCs könnten dem breiteren Trend tatsächlich trotzen. Ein separater Bericht von JPR, auf den sich die vollständige Aufschlüsselung der Counterpoint-Erkenntnisse von PC Gamer stützt, deutete auf boomende Verkäufe von Gaming-PCs hin, wobei das High-End-Segment besonders gut abschneidet. Die Rechnung geht auf: Gamer, die Systeme für über 1.500 US-Dollar bauen oder kaufen, lassen sich von Speicherpreiserhöhungen weniger abschrecken als jemand, der einen Laptop für die Familie kauft.

Allerdings sind selbst Gaming-Builds nicht immun. Die Preise für DDR5 und NVMe-Speicher mit hoher Kapazität sind beide gestiegen, und es gibt wenig Anzeichen für eine kurzfristige Entlastung, solange die KI-Nachfrage weiterhin die Kapazitäten absorbiert. Auf die Normalisierung der Preise zu warten, ist theoretisch eine gültige Strategie, aber realistisch könnte das bedeuten, jahrelang auf ein Upgrade zu verzichten.

Gaming-Rigs weniger anfällig für Rückgang

Gaming-Rigs weniger anfällig für Rückgang

Die PC-Verkäufe erreichten während des Pandemie-Ausgabenschubs 2021 mit über 300 Millionen Einheiten ihren Höhepunkt, fielen 2023, erholten sich dann 2024 und 2025 etwas. Die Prognose für 2026 stellt einen Rückschritt von dieser Erholung dar, keinen Zusammenbruch, aber ein deutliches Signal dafür, dass die Komponentenkosten nun ein größerer Faktor bei den Kaufentscheidungen der Verbraucher sind als seit Jahren.

Für alle, die die Kosten für Gaming-Hardware verfolgen, sollten Sie die Trends bei den Speicherpreisen bis Mitte 2026 im Auge behalten. Das ist der klarste Indikator dafür, ob diese Prognosen Bestand haben oder weiter nach unten korrigiert werden. Die neuesten Nachrichten und Analysen zur Gaming-Hardware finden Sie hier:

Spiele

Guides

Reviews

News

Berichte

aktualisiert

März 28. 2026

veröffentlicht

März 28. 2026

Verwandte Nachrichten

Top-Storys