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PUBG: Blindspot wird am 30. März, nur Wochen nach dem Start, eingestellt

PUBG: Blindspot schließt am 30. März, nur 53 Tage nach dem Early-Access-Start am 5. Februar. ARC Team nennt unhaltbare Entwicklungsbedingungen als Grund.

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Aktualisiert Juni 9, 2026

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PUBG: BLINDSPOT ist am Ende. Das ARC Team und die PUBG Corporation haben bestätigt, dass der Top-Down Tactical Shooter am 30. März dauerhaft offline gehen wird – weniger als zwei Monate nach dem Start des Early Access am 5. Februar. Das Spiel wird nicht einmal seinen zweimonatigen Jahrestag erreichen.

Die Shutdown-Mitteilung, die von Sequoia Yang vom ARC Team im Steam Community Hub des Spiels veröffentlicht wurde, beschönigt die Situation nicht: Das Team könne das „Level an Spielerfahrung, das wir uns für den Early Access vorgenommen haben, nicht mehr nachhaltig bieten.“ Keine Aufschlüsselung der Spielerzahlen, keine Ankündigung einer Neuausrichtung, keine zweite Chance. Nur ein Datum für die Abschaltung.

Von Project ARC zum stillen Abschied

Das Spiel befand sich jahrelang in der Entwicklung, bevor Spieler es überhaupt in die Hände bekamen. Ursprünglich 2024 als Project ARC enthüllt, wurde es 2025 in PUBG: BLINDSPOT umbenannt und startete schließlich diesen Februar in den Early Access. Das Konzept war vielversprechend: ein Top-Down Tactical Shooter, der sich bei Rainbow Six: Siege bediente, Extraction-Mechaniken wie in Escape from Tarkov nutzte und das präzise Breach-and-Clear-Gameplay von Door Kickers aus dem Jahr 2014 adaptierte. Es war ein ernsthafter Versuch, mit der Marke PUBG etwas anderes als Battle Royale zu wagen.

PUBG: Blindspot Early Access

PUBG: Blindspot Early Access

Die Ankündigung des KRAFTON Early Access-Starts präsentierte das Spiel als mutige neue Richtung für das Franchise. Der Anspruch war klar. Die Spielerbindung hingegen nicht.

Die Zahlen sprechen für sich

BLINDSPOT startete mit einer Spitze von 3.251 gleichzeitig aktiven Spielern am ersten Wochenende. Das ist für einen Free-to-Play-Titel nicht katastrophal, aber auch keine Zahl, die darauf hindeutet, dass ein Spiel kurz vor dem Durchbruch steht. Was danach folgte, machte die Situation unumkehrbar.

Die Spielerzahlen brachen ein. Zum Zeitpunkt der Shutdown-Ankündigung zeigte SteamDB nur noch 148 gleichzeitig aktive Spieler an. Für einen reinen Multiplayer-Shooter ist das das Todesurteil für das Matchmaking.

Die Reddit-Community des Spiels schlug bereits seit Wochen Alarm. Beiträge von vor einem Monat wiesen auf die einbrechenden Spielerzahlen als existenzielle Bedrohung hin. Grassierendes Cheating und anhaltende Performance-Probleme verschlimmerten die Lage und vertrieben die kleine Fangemeinde, die dem Spiel treu geblieben war.

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Die Server werden am Montag, den 30. März, zu folgenden Zeiten abgeschaltet: 18:00 KST/JPT, 20:00 AEDT, 11:00 CET, 09:00 UTC, 05:00 EDT, 02:00 PT. Nach diesen Zeiten ist das Spiel nicht mehr spielbar.

Was das ARC Team zum Abschied sagte

Das vollständige Statement des Teams ist direkt. Kein Schönreden, kein Ausweichen. Das Team bezeichnete BLINDSPOT als „einen mutigen Versuch, neue Möglichkeiten innerhalb des Genres der Top-Down Tactical Shooter zu erkunden“ und dankte den Spielern für ihr Feedback, das „unsere zukünftigen Entwicklungsbemühungen weiterhin beeinflussen wird“. Das Statement endet mit dem Hinweis, dass sich das ARC Team „etwas Zeit nehmen wird, um sich neu zu formieren“, bevor man mit neuen Erfahrungen zurückkehrt.

Diese Wortwahl ist wichtig. Das Team wurde nicht offiziell aufgelöst. Ob das ein Nachfolgeprojekt bedeutet oder nur eine höfliche Art ist, das Kapitel zu schließen, bleibt unklar, aber es ist ein sanfterer Abgang als bei vielen anderen Studio-Schließungen.

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Spieler, die während der Early Access-Phase Premium-Inhalte gekauft haben, sollten die Rückerstattungsrichtlinien von Steam direkt prüfen, da in der offiziellen Shutdown-Mitteilung keine spezifischen Details zur Rückerstattung enthalten waren.

Eine schwierige Phase für experimentelle PUBG-Projekte

Betrachtet man das Ganze aus der Distanz, passt BLINDSPOT in ein Muster, das sich im Bereich der Live-Service-Games ständig wiederholt: Ein gut finanziertes Studio baut etwas grundlegend Neues, die Zielgruppe bleibt aus und die Wirtschaftlichkeit bricht innerhalb weniger Wochen zusammen. Die Marke PUBG genießt zwar enorme Bekanntheit, aber diese ist fast ausschließlich mit dem ursprünglichen Battle Royale verknüpft. Diese auf ein völlig anderes Genre zu übertragen, ist schwieriger, als es auf dem Papier aussieht.

Die Geschwindigkeit dieser Abschaltung – weniger als 55 Tage vom Launch bis zum Ende – macht sie zu einem der schnellsten Early Access-Exits der jüngeren Vergangenheit. Es ist ein hartes Ergebnis für Spieler, die Zeit in das Spiel investiert haben, und ein noch härteres für die Entwickler, die jahrelang daran gearbeitet haben, es vom Project ARC-Konzept an aufzubauen.

Wer verfolgen möchte, was das ARC Team als Nächstes plant, oder über das breitere PUBG-Universum auf dem Laufenden bleiben will, findet in den aktuellen Gaming-News Updates, sobald sie verfügbar sind.

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Leiter der Geschäftsentwicklung

aktualisiert

Juni 9. 2026

veröffentlicht

Juni 9. 2026