Die größte Sorge unter Frank Castle-Fans, seit Marvel Studios seine Rolle in Spider-Man: Brand New Day ankündigte, war simpel: Disney würde ihm die Ecken und Kanten nehmen. Der offizielle Trailer zu Punisher: One Last Kill, der am 9. April veröffentlicht wurde, liefert gute Argumente dafür, dass diese Befürchtungen übertrieben waren.

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Was der Trailer tatsächlich zeigt
In unter zwei Minuten sieht man im One Last Kill-Trailer, wie Frank Castle mindestens ein halbes Dutzend Leute erschießt und einen weiteren von einem Dach wirft. Das ist kein Disney+-Special, das versucht, seinen Protagonisten weichzuspülen. Die Gewalt liegt absolut auf dem Niveau von Jon Bernthals Netflix-Run und seinem Auftritt in Daredevil: Born Again Staffel 1, was das erste Mal war, dass Marvel Studios (im Gegensatz zur alten Marvel Television-Abteilung) die direkte Kontrolle über den Charakter übernahm.
Das Special selbst ist ein 60-minütiger Disney+-Release, der am 12. Mai erscheint – eine Woche nachdem Daredevil: Born Again Staffel 2 endet und etwa zweieinhalb Monate bevor der Punisher diesen Sommer in Spider-Man: Brand New Day auftaucht.
Das PG-13-Problem, das die Fans beunruhigte
Die Sorge war schon immer struktureller Natur. Spider-Man: Brand New Day hat ein PG-13-Rating, und der Punisher ist neben Deadpool der Charakter mit dem härtesten R-Rating bei Marvel. Die beiden in denselben Film zu stecken, fühlte sich wie ein Rezept für eine kastrierte Version von Castle an.
Der Brand New Day-Trailer bot bereits zuvor etwas Beruhigung, als die erste sichtbare Aktion des Punishers darin bestand, Spider-Man mit seinem Van zu überfahren und ihm dann in die Brust zu schießen. Kein Blut, aber die Absicht war deutlich genug. One Last Kill geht noch weiter und bestätigt, dass Marvel Studios wirklich versteht, was den Charakter ausmacht.
Bernthal selbst äußerte sich in einem Interview mit ScreenRant im Januar zu der Frage des Tons und bestätigte, dass sein Punisher in Brand New Day derselbe Charakter ist, den man in One Last Kill sieht. Er blieb vage bei den Details, wie es MCU-Schauspieler eben tun, aber die Rahmensetzung war bewusst gewählt.
Wo das Vermächtnis von Marvel's The Punisher einzuordnen ist
Für Spieler, die mit Marvel's The Punisher, dem Beat-em-up von Capcom aus dem Jahr 1993 oder dem THQ-Actionspiel von 2005 aufgewachsen sind, war der Charakter immer mit einem Versprechen verbunden: Er hält sich nicht zurück, und die Spiele haben genau das unterstrichen. Die MCU-Version schlägt in dieselbe Kerbe und versucht, diese Kernidentität beizubehalten, während sie in einem Shared Universe funktioniert, das Spider-Man und familienfreundliche Kinofilme umfasst.
Der Übergang von Marvel Television zu Marvel Studios war schon immer der eigentliche Test. Daredevil: Born Again Staffel 1 hat ihn bestanden. One Last Kill scheint dasselbe zu tun.
Was kommt als Nächstes für Frank Castle
Das Release-Fenster ist eng und bewusst gewählt. One Last Kill am 12. Mai fungiert als Wiedereinführung für Gelegenheitszuschauer, bevor Castle ins Rampenlicht des deutlich größeren Spider-Man: Brand New Day tritt. Marvel nutzt das Special im Grunde, um das Publikum daran zu erinnern, wer diese Person ist und warum er anders agiert als jeder andere Held im Roster.
Ob der Kinocut von Brand New Day es schafft, diese Identität innerhalb der PG-13-Beschränkungen zu bewahren, bleibt die offene Frage. Basierend auf allem, was bisher veröffentlicht wurde, scheint Marvel Studios ein klares Verständnis davon zu haben, was Punisher-Fans tatsächlich wollen. Für mehr aktuelle News zu Marvel-Gaming und Entertainment, schaut unbedingt hier vorbei:








