Die schottische Games-Branche hat ein Grundsatzpapier vorgelegt, das staatliche Unterstützung zur Stärkung des Sektors im Vorfeld der Parlamentswahl 2026 fordert. Das von Interactive Entertainment Scotland (IES), dem schottischen Ableger von UKIE, veröffentlichte Manifest skizziert Prioritäten für politische Reformen, den Zugang zu Finanzmitteln und die Entwicklung von Fachkräften. Studios in ganz Schottland, von kleinen Independents bis hin zu größeren Unternehmen, unterstützen diese Vorschläge.
Das Dokument identifiziert drei Kernbereiche, in denen staatliche Maßnahmen schottischen Spieleentwicklern helfen könnten, international wettbewerbsfähig zu bleiben. Erstens wird eine umfassende Überprüfung der aktuellen politischen Rahmenbedingungen gefordert, um die Games-Industrie besser in Schottlands breitere Strategien für Kreativität, Wirtschaft, Bildung und Innovation zu integrieren. Eine verbesserte Datenerhebung wird ebenfalls als notwendig erachtet, um fundierte Investitionsplanungen zu ermöglichen.

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Investitionen und finanzielle Stabilität stehen ganz oben auf der Agenda
Der Zugang zu Kapital bleibt ein drängendes Problem für schottische Studios. Das Manifest drängt auf die kontinuierliche Unterstützung bestehender Förderprogramme und plädiert gleichzeitig für neue experimentelle Konzepte. Die Zusammenarbeit mit der Scottish National Investment Bank wird als ein Weg genannt, um mehr Ressourcen in den Sektor zu leiten. Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, unter denen Studios ihr Wachstum planen können, ohne ständig um finanzielle Spielräume kämpfen zu müssen.
Talent-Pipeline benötigt dringende Aufmerksamkeit
Die Entwicklung von Fachkräften bildet eine tragende Säule der Vorschläge. Das Manifest empfiehlt den Ausbau von Informatik- und Digital-Creativity-Kursen an Schulen sowie finanzierte Ausbildungsprogramme und Umschulungen. Die Industrie wünscht sich einen stetigen Zustrom qualifizierter Fachkräfte, die den Anforderungen der modernen Spieleentwicklung gerecht werden und Schottland dabei helfen, auf dem globalen Markt über seine Gewichtsklasse hinaus zu agieren.
Branchengrößen betonen die Dringlichkeit des Handelns
Chris van der Kuyl, Vorsitzender von IES, verwies auf Schottlands bestehende Stärken – Universitäten, ambitionierte Studios, kreative Hubs –, warnte jedoch, dass die Branche mit dem rasanten globalen Wandel Schritt halten müsse. „Bei diesem Manifest geht es um praktische, gezielte Maßnahmen: den Zugang zu Kapital zu verbessern, das institutionelle Verständnis für den Sektor zu stärken und digitale Kreativität in unserem gesamten Bildungssystem zu verankern“, so van der Kuyl.
Nick Poole, CEO von UKIE, bezeichnete das Dokument als Chance, von Schottlands Vermächtnis in der Spieleentwicklung zu profitieren. „Schottland ist seit langem ein Pionier in der globalen Videospielindustrie. Mit der Unterstützung einer neuen schottischen Regierung haben wir die Möglichkeit, Spieleunternehmen in ganz Schottland dabei zu helfen, eine langfristige Plattform für Wachstum, Arbeitsplätze und internationale Investitionen aufzubauen“, sagte er.
Das Manifest setzt die Arbeit fort, die bereits durch Initiativen wie CodeBase im Gange ist, und fordert alle politischen Parteien dazu auf, sich zu einer Politik zu bekennen, die Innovation, Qualifikationen und die Expansion des Sektors unterstützt. Es stellt einen koordinierten Vorstoß der Studios im ganzen Land dar, um Schottland in einem zunehmend wettbewerbsintensiven globalen Games-Markt relevant zu halten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist das Manifest der schottischen Games-Industrie?
Das Manifest ist ein Grundsatzpapier von Interactive Entertainment Scotland, das von UKIE und Studios im ganzen Land unterstützt wird und staatliche Unterstützung bei der Finanzierung, politischen Ausrichtung und Talententwicklung fordert.
Warum wird das Manifest jetzt veröffentlicht?
Das Dokument wurde im Vorfeld der Parlamentswahl 2026 in Schottland veröffentlicht, um die Regierungspolitik mitzugestalten und gezielte Unterstützung für das langfristige Wachstum der Games-Industrie zu sichern.
Was sind die Hauptprioritäten des Manifests?
Das Manifest konzentriert sich auf drei Bereiche: die Angleichung der Regierungspolitik an die Bedürfnisse der Industrie, die Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln und den Aufbau von Talenten durch Bildung, Ausbildung und Umschulungsprogramme.
Wie schlägt das Manifest eine finanzielle Unterstützung vor?
Es fordert die nachhaltige Unterstützung bestehender Programme, neue Pilotinitiativen und eine mögliche Zusammenarbeit mit der Scottish National Investment Bank, um Investitionsmöglichkeiten zu erhöhen.
Welche Rolle spielt die Talententwicklung im Manifest?
Die Talententwicklung ist zentral; sie umfasst Vorschläge für einen erweiterten Zugang zu Informatik- und Digital-Creativity-Kursen an Schulen, finanzierte Ausbildungsprogramme und Umschulungen, um qualifizierte Fachkräfte aufzubauen.
Wer unterstützt das Manifest?
Das Manifest wird von Studios in ganz Schottland unterstützt und von UKIE gefördert. Branchenführer, darunter IES-Vorsitzender Chris van der Kuyl und UKIE-CEO Nick Poole, haben dessen Bedeutung für das Branchenwachstum hervorgehoben.








