Anfang des Jahres startete der japanische Gaming-Gigant Square Enix ein neues Web3-Projekt namens Symbiogenesis, das auf dem Polygon-Blockchain-Netzwerk basiert. Die Plattform verspricht Spielern ein schnelles, sicheres und nachhaltiges Gaming-Erlebnis durch ihre dezentrale Infrastruktur.

Square Enix, das Studio hinter der Blockbuster-Gaming-IP Final Fantasy, hat seine erste Welle von Ethereum NFT Hero Characters veröffentlicht und sorgt damit in den sozialen Medien für ordentlich Wirbel. Die Aufmerksamkeit gilt nicht nur den Charakteren selbst, sondern auch ihren bizarren Namen und dem Geld, das Sammler für sie ausgeben. Ein Käufer zahlte über $1,200 für einen Charakter namens „Egg“. Ein anderer investierte $500 in „Starvation“. Die Namen haben keinerlei erkennbaren Bezug zu den Charakter-Designs, doch das scheint die Käufer nicht zu stören.
Symbiogenesis Chapter 1 führt Hero Characters ein, deren Namen klingen, als stammten sie aus einem Zufallsgenerator für Wörter. „Condiment“, „Wastebasket“, „Kennel“ und „Dimple“ bilden ein Roster, das eher wie ein Vokabeltest als wie ein Fantasy-Game wirkt. Dies ist eine deutliche Abkehr von Square Enix' üblicher Herangehensweise bei der Namensgebung von Charakteren. „Test“, „Wart“, „Mountaineering“ – die Auswahl wirkt bewusst zufällig. Warum sich Square Enix für diesen Weg entschieden hat, kann man nur vermuten.

Das vollständige Spiel erscheint am 21. Dezember. Symbiogenesis nutzt ein Free-to-Play-Modell mit einem Quest-System, das Kapitel freischaltet, während man voranschreitet. Doch es gibt einen Haken: Um auf die limitierte finale Game-Quest zugreifen zu können, muss man einen NFT-Hero besitzen. Das Spiel findet auf einem mysteriösen schwebenden Kontinent statt, und diese digitalen Collectibles stehen im Zentrum des Gameplays. Sie „entwickeln“ sich basierend auf den Entscheidungen der Spieler. Es handelt sich hierbei nicht nur um kosmetische Items. Sie enthalten wichtige Informationen, die Spieler benötigen, um Storys über die Welt und ihre Charaktere freizuschalten. Durch das Abschließen von Missionen lassen sich weitere Collectibles verdienen, was die Erkundung und Kooperation fördert.
Die Gaming-Community wartet gespannt darauf, ob Charaktere wie „Egg“, „Affair“ (der irgendwie sowohl eine Baseballkappe als auch eine Brustpanzerung trägt) oder der kryptische „Excuse“ tatsächlich eine Rolle spielen werden, wenn das Spiel live geht. Square Enix wettet offensichtlich darauf, dass die Spieler in das Skurrile und Unerwartete investieren werden. Bisher haben sie damit recht.








