Der Gründer der Tempest Gaming Guild, Storming (@StormingWeb3), hat eine umfassende Analyse der Ergebnisse zur Nutzerakquise nach Abschluss von Milestone 1 im Rahmen des Arbitrum-Grants veröffentlicht. Das Team erreichte 100 Prozent seiner Deliverables, konnte jedoch nur etwa 55 Prozent der angestrebten Nutzer konvertieren. Diese Diskrepanz hat die Gruppe dazu veranlasst, jeden Kampagnenkanal öffentlich zu analysieren und sich mit der Realität des Aufbaus von echtem Wachstum im Web3-Gaming auseinanderzusetzen.

Status der Nutzerakquise im Crypto Gaming

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Performance der einzelnen Kanäle
Stormings Team konzentrierte sich auf Taktiken, die sie am besten beherrschen: Live-Streams, YouTube-Content, nächtliche Game-Sessions und regelmäßige Twitter (X)-Posts. Diese Methoden wurden basierend auf früheren Erfolgen bei ihrem Gamer-fokussierten Publikum ausgewählt, das tendenziell reibungsloser in den Web3-Bereich (Blockchain) wechselt als andere demografische Gruppen.
YouTube
YouTube lieferte solide Conversions, wenn das Timing stimmte. Ein glaubwürdiger Web3-Creator kann typischerweise etwa 100 Nutzer pro 1.000 Views konvertieren, und Stormings erfolgreichste Videos erreichten 200 Conversions bei 2.000 Views. Das Problem: View-Zahlen lassen sich leicht manipulieren. Während andere ihre Zahlen mit Bots pushen, vermied Storming diesen Weg. Ihr typisches Video generierte etwa 300 legitime Klicks und rund 100 echte Registrierungen oder Steam-Wishlist-Adds.

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Live-Streaming
Storming maß Streams anhand der Unique Viewers, nicht der gleichzeitigen Zuschauerzahlen (Concurrents). Ein Streamer mit durchschnittlich 60 gleichzeitigen Zuschauern kann während einer Session weitaus mehr Unique User erreichen, insbesondere mit gut platzierten Calls-to-Action. Die Branche fixiert sich immer noch auf Concurrent-Zahlen, die routinemäßig durch Bots aufgebläht werden. Das macht es für Agenturen und Partner schwierig, echtes Engagement von Fake-Traffic zu unterscheiden.

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Community Game Nights
Tägliche Game Nights zogen 300 bis 400 echte Teilnehmer an. Diese Sessions funktionierten gut, um neue Games zu testen und die Bindung innerhalb der Community zu stärken. Die Retention war stark, aber diese Spieler trieben die Akquise neuer Nutzer nicht voran. Storming sieht sie eher als langfristige Anker der Community denn als Wachstumsbeschleuniger.
Twitter (X)
Twitter (X) war das schwächste Glied bei den Conversions. Die Plattform schafft zwar Awareness und prägt Narrative, skaliert aber nicht als Akquise-Tool für Web3-Gaming. Storming stellte klar: Posten allein bringt keine Spieler, es sei denn, es ist eine aktive Kampagne oder ein Airdrop damit verbunden.
Warum das Conversion-Ziel verfehlt wurde
Storming führte die Lücke auf die Schwierigkeit zurück, Awareness durch unterhaltungsorientierte Methoden im Web3 aufzubauen. Ohne kurzfristige Anreize oder aggressive Ad-Spendings ist es schwer, Engagement in messbares Wachstum zu verwandeln. Anstatt Metriken aufzublähen oder Vanity-Zahlen nachzujagen, entschied sich das Team für Transparenz und konzentrierte sich darauf, Lehren aus der Kampagne zu ziehen.

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Nächste Schritte zur Optimierung der Top-of-Funnel-Performance
Storming stellt zwei Vollzeit-Spezialisten für digitales Marketing ein, die sich ausschließlich auf die frühe User Journey konzentrieren. Ihre Aufgabe: Short-Form-Content optimieren, hochkonvertierende Calls-to-Action erstellen und den Einstieg der Nutzer in die Onboarding-Pipeline von Tempest Labs verbessern. Das Team war schon immer stark im Mid- und Bottom-Funnel-Bereich, wie etwa bei der Nutzerqualifizierung, Retention und der Optimierung des Lifetime-Values. Jetzt gehen sie die Schwachstelle am oberen Ende des Funnels an.

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Ehrlicher Aufbau im Web3-Gaming
Storming schloss den Bericht mit der Betonung des Wertes von Ehrlichkeit und Transparenz in der Web3-Entwicklung ab. Anstatt aufgeblähte Dashboards oder gefälschte Nutzerzahlen zu präsentieren, setzt das Team auf Systeme, die echte Nutzung und echten Wert widerspiegeln. Durch das Teilen der Erfolge und Misserfolge hoffen sie, dass andere Entwickler im Web3-Gaming-Bereich ihre Strategien entsprechend anpassen können.







