Eine aktuelle Studie von Circana zeigt veränderte Muster im Gaming-Verhalten der US-Amerikaner im Jahr 2024. Während die allgemeine Beteiligung leicht zurückgeht, wächst das Hardcore-Segment der "Super Gamer". Die Studie befragte 5.100 aktive Gamer aller Altersgruppen und erfasste demografische Trends, Plattform-Präferenzen und Ausgabegewohnheiten, die ein Bild der zukünftigen Entwicklung der Gaming-Branche zeichnen.

Aufstieg der Super Gamer
Wichtige Erkenntnisse
Aktuell zählen 71% der US-Einwohner zu den Gamern – also Personen, die im letzten Monat auf einem beliebigen Gerät gespielt haben. Das ist ein Rückgang gegenüber 74% im Jahr 2020, liegt jedoch immer noch über den 67%, die 2018 verzeichnet wurden. Die Gesamtzahl der aktiven Gamer im Land liegt bei 236,4 Millionen.
Spieler über 45 machen mit 37% den größten Teil dieser Zielgruppe aus. Diese Gruppe bevorzugt Konsolen und weist den höchsten Frauenanteil auf. Auch wenn ihre gesamte Spielzeit sinkt, steigen ihre Ausgaben weiter an, was zeigt, dass sie nach wie vor stark in ihr Hobby investieren.
Bei der Generation Alpha – Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren – war seit 2022 ein Rückgang der Beteiligung um 6% zu verzeichnen. Trotz dieses Rückgangs sorgt diese Altersgruppe weiterhin für signifikantes Engagement und hohe Ausgaben, weshalb sie für Entwickler weiterhin von großem Interesse ist.

US-Gamer-Segmentierung

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Gaming-Plattformen und Präferenzen im Jahr 2024
Die Wahl der Plattformen differenziert sich weiter aus. Mobile Gaming dominiert weiterhin und hält sich stabil bei 65% der Bevölkerung – unverändert gegenüber 2022. Die Aufschlüsselung sieht wie folgt aus:
- 65% spielen auf Mobilgeräten, gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr.
- 36% spielen auf dem PC, ein Rückgang um 4% gegenüber 2022.
- 35% nutzen Konsolen, unverändert.
- 13% spielen auf VR-Headsets, Handhelds und anderen Geräten, ein Anstieg um 2% seit 2022.
Speziell unter aktiven Gamern nutzen 92% gelegentlich Mobilgeräte. 51% nutzen PCs und 50% spielen auf Konsolen.
Aufstieg des "Super Gamer"-Segments
Die Kategorie der Super Gamer – Spieler, die viel Zeit investieren und hohe Ausgaben tätigen – wuchs auf 16% aller US-Gamer an, was 38,3 Millionen Menschen entspricht, ein Anstieg von 36 Millionen im Jahr 2022. Diese Gruppe ist tendenziell jünger (13 bis 34 Jahre) und wechselt ständig zwischen den Plattformen. Sie sind diejenigen, die die Branche finanzieren.
Durchschnittliche wöchentliche Spielzeit und Ausgaben
Der durchschnittliche Gamer spielt mittlerweile 14,5 Stunden pro Woche, 1,8 Stunden mehr als 2022. Der Großteil dieser zusätzlichen Zeit entfällt auf Mobile- und Konsolen-Gaming. Bei den Ausgaben zeigt sich ein anderes Bild: Der durchschnittliche Spieler hat in den letzten sechs Monaten $56.20 für Spiele ausgegeben, aber 46% haben überhaupt nichts ausgegeben.

Über 70% der US-Einwohner spielen Videospiele
Relevanz für Web3-Gaming
Diese Trends sind für Web3-Gaming von Bedeutung. Super Gamer – plattformübergreifend, ausgabenfreudig und stark engagiert – sind genau die Zielgruppe, die Web3 erreichen muss. Ihre Bereitschaft, Zeit und Geld zu investieren, passt zu Modellen, die auf Eigentum basieren, sowie zu dezentralen Ökonomien. Die Stabilität von Mobile, der Aufwärtstrend bei VR und neuer Hardware sowie das wachsende Interesse älterer Spieler deuten auf Chancen für Web3 hin, zugängliche, plattformübergreifende Erlebnisse mit echtem Asset-Eigentum zu liefern.
Das schwankende Engagement der Generation Alpha eröffnet Web3-Entwicklern die Möglichkeit, mit Blockchain-basierten Incentives und digitalen Sammlerstücken zu experimentieren, die bei jüngeren Spielern Anklang finden. Während sich die Gaming-Gewohnheiten verändern, ist Web3 in einer Position, sowohl von der Hingabe der Super Gamer als auch von der wachsenden Attraktivität des Gamings über alle demografischen Gruppen hinweg zu profitieren.







