Wargaming hat offiziell das „Born to Sail Free“-Update für World of Warships: Legends veröffentlicht, und es ist eines der umfangreichsten Content-Drops, die das Spiel seit Längerem gesehen hat. Das Juli-Update, das anlässlich des 250. Jahrestags des amerikanischen Unabhängigkeitstages erscheint, läuft vom 29. Juni bis zum 3. August und enthält eine neue Kampagne, eine frische Reihe alternativer US-Zerstörer, Event-Währung, Commander-Belohnungen und ein Legendary-Tier-Schiff, das es zu erspielen gilt.

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Vier neue Zerstörer mit dem gewissen Extra
Das Highlight ist eine brandneue Reihe von vier alternativen US-Zerstörern, die im Early Access erscheinen: Tier V Kane, Tier VI Hughes, Tier VII Osborne und Tier VIII Christopher. Was sie besonders interessant macht, ist das Advanced Radar, eine passive Fähigkeit, die in regelmäßigen Abständen feindliche Positionen auf der Minikarte aufdeckt, sobald sich Ziele in Reichweite befinden – selbst wenn diese Schiffe nicht durch normale Aufklärung entdeckt wurden. Das ist ein bedeutender taktischer Vorteil im kompetitiven Gameplay.
Der Punkt ist: Diese Schiffe sind nicht nur auf dem Papier interessant. Ein Zerstörer, der feindliche Positionen passiv pingen kann, verändert die Herangehensweise an Positionierung und Map-Awareness grundlegend, insbesondere in den 2v2-Ranked-Formaten, die mit diesem Update ebenfalls eingeführt werden.
Sie sind über U.S. Alternative Destroyer Crates und das Steel Eagles-Zufallspaket erhältlich. Dieses Paket bietet zudem die Chance auf den Tier VIII Premium-Kreuzer Cambridge, was das Öffnen besonders lohnenswert macht.
Die „Pacific Hammer“-Kampagne und das Schlachtschiff Indiana
Die Pacific Hammer-Kampagne läuft über die gesamte Dauer des Updates und fordert Spieler dazu auf, 100 Meilensteine über fünf Wochen hinweg abzuschließen. Der Hauptpreis für alle, die die Kampagne mit aktiver Admiralty Backing abschließen, ist die Indiana, ein US-Tier-VIII-Premium-Schlachtschiff, das auf der historischen South-Dakota-Klasse basiert. Sie kämpfte im Pazifikkrieg und bringt diese Geschichte mit starken Sekundärgeschützen und einem flexiblen Verbrauchsmaterial-Loadout ins Spiel: Schadensbegrenzungsteam, Sonar und eine Auswahl zwischen Verbesserter Sekundärgeschütz-Zielerfassung, Aufklärungsflugzeug und Katapultjäger.
Die Belohnungen der Kampagne im Überblick:
Der Gesamtwert der vollständigen Belohnungsleiste mit Admiralty Backing wird auf 78.300 Dublonen beziffert. Das ist ein erheblicher Gegenwert für die Investition von 2.500 Dublonen, falls man ohnehin den ganzen Juli über spielt.
Pro-Tipp: War Tales zählen in diesem Update für Kampagnen- und Kalender-Herausforderungen, sodass man Meilensteine im bevorzugten Modus grinden kann, anstatt sich auf Standardgefechte beschränken zu müssen.
Das U.S.A. 250-Event und was man für Independium bekommt
Das umfassendere U.S.A. 250-Event bündelt alle Aktivitäten durch eine spezielle Event-Währung namens Independium. Man verdient sie durch die Kampagne, den Big Chief Calendar und verschiedene Missionen, um sie dann für Folgendes auszugeben:
- USS Burrows (Legendary-Tier-Zerstörer)
- Historische Tarnungen, inspiriert von verschiedenen Epochen der amerikanischen Marinegeschichte
- Kosmetische Anpassungen für die neuen Early-Access-Zerstörer
Der Big Chief Calendar läuft drei Wochen lang und belohnt Spieler mit Commander Ernest E. Evans, einem neuen Commander, dessen Skillset speziell auf die alternative US-Zerstörer-Reihe ausgelegt ist. Drei weitere Commander-Skins, die auf bedeutenden Persönlichkeiten der U.S. Navy aus verschiedenen historischen Epochen basieren, begleiten ihn. Man kann bis zu 3 Tage verpassen und trotzdem alles kostenlos freischalten.
Unabhängig davon deckt die Three Eras of Freedom Collection drei Kapitel der US-Seefahrtsgeschichte ab: das Zeitalter der Segelschiffe, die Ära der Great White Fleet und die Zeit der Weltkriege. Wer sie vervollständigt, erhält die USS Tracy, einen US-Tier-III-Premium-Zerstörer, sowie weitere Alt. Destroyer Crates und Commander-Fortschrittsgegenstände.
Was sonst noch mit „Born to Sail Free“ kam
Die Inhalte zum Unabhängigkeitstag stehen im Fokus, aber das Update bietet noch mehr. Drei neue Saisons der Ranked Battles (Saisons 104, 105 und 106) bringen 2v2-Gefechte für Schiffe der Stufen VI, VII und VIII zurück, die jeweils eine Woche im Juli laufen. Die Star Trek x Legends-Kollaboration kehrt ebenfalls vom 6. Juli bis zum 3. August zurück und bringt Schiffe wie die U.S.S. Voyager sowie Commander wie Spock, Picard und Janeway zurück.
Balance-Änderungen sind ebenfalls Teil des Pakets: Buffs für eine Reihe von Zerstörern, darunter Fletcher, Halland und Småland, sowie für panamerikanische High-Tier-Kreuzer. Auf der Nerf-Seite müssen einige niederländische Schiffe wie Kijkduin, Eendracht und Haarlem Einbußen hinnehmen. PS5-Spieler erhalten ein Extra: Die Unterstützung für adaptive DualSense-Trigger ist jetzt im Spiel integriert. Das Feedback der Steuerung ändert sich je nachdem, ob man die Hauptgeschütze abfeuert, Torpedos startet oder Flugzeuge abwirft. Da dies standardmäßig deaktiviert ist, muss es in den Einstellungen aktiviert werden.
Mit vier neuen Schiffen, einer Kampagne mit 100 Meilensteinen, einem zu erspielenden Legendary-Tier-Zerstörer und einem kompletten Event zum Unabhängigkeitstag, die alle gleichzeitig laufen, ist „Born to Sail Free“ genau die Art von Update, für die es sich lohnt, im Juli einzuloggen. Werft einen Blick in die Strategie-Guides für World of Warships: Legends, um euch einen Vorsprung bei der neuen Zerstörer-Reihe zu verschaffen, bevor die Ranked-Saisons starten.








