Activation Blizzard acquisition

Xbox beendet letzte rechtliche Hürde bei der Activision Blizzard Übernahme

Mit der Einigung im $250 Millionen Rechtsstreit gegen AP7 ist die letzte juristische Herausforderung bei der Activision Blizzard Übernahme durch Microsoft gelöst.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert

Activation Blizzard acquisition

Fast viereinhalb Jahre, nachdem Microsoft erstmals die Absicht zur Übernahme von Activision Blizzard bekannt gab, ist das rechtliche Kapitel offiziell geschlossen. Laut Game File hat Microsoft am 22. Mai einen Vergleich in Höhe von $250 Millionen mit AP7 (Sjunde AP-Fonden) erzielt, einem schwedischen Pensionsfonds, der bereits 2022 eine Sammelklage gegen Microsoft eingereicht hatte.

The $69B deal is now settled

Der $69B Deal ist nun abgeschlossen

Wogegen AP7 tatsächlich geklagt hat

Die Klage von AP7 argumentierte, dass Aktionären, die zwischen Januar 2022 und Oktober 2023 Activision-Aktien hielten, mehr Geld zustünde. Hätte der Fonds gewonnen, hätte Microsoft für diese Investoren zusätzlich 30 Cent pro Aktie zahlen müssen. Das mag pro Aktie gering klingen, aber für die gesamte Basis der Activision-Aktionäre in diesem Zeitraum war das Risiko erheblich.

Die Vergleichsdokumentation äußert sich unverblümt zu Microsofts Motivation. In der offiziellen Einreichung von AP7 heißt es: „Microsoft geht diese Vereinbarung ausschließlich ein, um die Belastung, die Kosten und die Ablenkung durch einen fortgesetzten Rechtsstreit zu vermeiden.“ Mit anderen Worten: Dies war ein pragmatischer Ausstieg, kein Schuldeingeständnis.

Der lange Weg von der Ankündigung bis zur Lösung

Die Sache ist die: Die Übernahme von Activision Blizzard war nie ein reibungsloser Deal. Vom Moment an, als Microsoft den $69 Milliarden Kauf im Januar 2022 ankündigte, löste er in mehreren Rechtsgebieten gleichzeitig behördliche und rechtliche Prüfungen aus.

Die FTC startete eine ernsthafte rechtliche Herausforderung und versuchte, die Fusion komplett zu blockieren. Microsoft musste eine Reihe von Zugeständnissen aushandeln, bevor die Regulierungsbehörden zustimmten, darunter Garantien, dass Activision-Titel auf Konkurrenzplattformen und über Cloud-Gaming-Dienste wie Nvidia GeForce Now verfügbar bleiben. Der Deal wurde schließlich im Oktober 2023 abgeschlossen, doch das war noch lange nicht das Ziel.

Nach der Übernahme erlebte Xbox eine turbulente Phase. Mehrere Entlassungswellen trafen Studios unter dem Dach von Activision Blizzard. Die finanzielle Last der Übernahme trug zu einigen wirklich kontroversen Entscheidungen bei, darunter die Aufgabe der Plattform-Exklusivität für Titel wie Starfield und Hi-Fi Rush sowie eine deutliche Preiserhöhung beim Xbox Game Pass, die bei Abonnenten für erheblichen Gegenwind sorgte.

Xbox unter neuer Führung, endlich geht es voran

Der Zeitpunkt dieses Vergleichs fällt in eine interessante Phase für Xbox. Anfang des Jahres trat Phil Spencer als CEO von Microsoft Gaming zurück, und Asha Sharma übernahm das Ruder. Sharma hat bereits ihre Spuren hinterlassen, einschließlich der kontroversen Entscheidung, die Preise für den Game Pass zu senken, indem der Day-One-Zugang zu zukünftigen Call of Duty-Titeln aus dem Abonnement entfernt wurde.

Ob sich dieser Kompromiss langfristig auszahlt, bleibt offen. Aber der Vergleich mit AP7 beseitigt die letzte rechtliche Altlast einer Übernahme, die die Gaming-Industrie neu geformt hat und Microsoft weit mehr als nur den Kaufpreis an regulatorischen Zugeständnissen, Management-Kapazitäten und Reputationskapital gekostet hat.

Game Pass pricing shifted under Sharma

Die Game Pass-Preisgestaltung änderte sich unter Sharma

Für Spieler waren die praktischen Auswirkungen der Übernahme bestenfalls gemischt. Call of Duty blieb multiplatform. Overwatch und Diablo behielten ihre Cross-Platform-Präsenz. Aber die Entlassungen in den Studios betrafen echte Entwicklerteams, und die Turbulenzen nach der Übernahme ließen die First-Party-Pipeline von Xbox dünner aussehen, als viele bei der ersten Ankündigung des Deals erwartet hatten.

Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, wie das restrukturierte Portfolio von Xbox aktuell aussieht, bietet der Bereich Game Reviews eine fundierte Berichterstattung über aktuelle First-Party- und Activision Blizzard-Releases. Für Spieler, die den Überblick behalten wollen, was noch im Game Pass enthalten ist und was entfernt wurde, lohnt es sich, den Gaming Guides-Hub als Lesezeichen zu speichern, da sich das Angebot unter Sharmas neuer Führung weiterhin verändert.

Ankündigungen

aktualisiert

Mai 24. 2026

veröffentlicht

Mai 24. 2026

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