Asha Sharma ist erst seit Kurzem CEO von Xbox und signalisiert bereits, dass die Preisspirale bei den Abonnements ein Ende finden könnte. Sie möchte den Game Pass für ein breiteres Publikum zugänglicher machen, möglicherweise durch günstigere Tiers und neue Bundle-Partnerschaften.
Hier sind die Details: Sharma hat diesen Monat auf der Game Developers Conference in San Francisco sowohl hochrangige Gaming-Führungskräfte als auch Indie-Entwickler getroffen. Ihr Ziel war es, klarzustellen, dass sie bei Xbox ist, um das Geschäft auszubauen und nicht, um es abzuwickeln. Die Preisdiskussion scheint ein Teil dieses umfassenderen Vorhabens zu sein.

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Die Geschichte der Preiserhöhungen, die diese Nachricht so brisant macht
Um zu verstehen, warum das wichtig ist, muss man sich das letzte Jahr für Xbox-Abonnenten vor Augen führen. Microsoft hat im Mai die Preise für Konsolen und Zubehör erhöht, im September die Konsolenpreise in den USA erneut angehoben und im Oktober die Preise für den Game Pass erhöht, einschließlich einer Verdoppelung der Kosten für den Game Pass Ultimate auf $30 pro Monat.
Die Xbox-Konsolenhardware beginnt jetzt bei $400 für die Series S und reicht bis zu $800 für die Galaxy Special Edition. Wenn man dazu noch ein monatliches Abonnement von $30 rechnet, beginnt das Preis-Leistungs-Verhältnis für jeden, der nicht bereits tief im Ökosystem verwurzelt ist, ziemlich dünn zu werden.
Der Einstiegs-Tier Game Pass Essential liegt bei $10 pro Monat, aber der entscheidende Punkt ist, was er nicht beinhaltet: Day-One-Releases wie Call of Duty sind hinter den teureren Tiers gesperrt. Für Spieler, die tatsächlich den Hauptvorteil des Dienstes nutzen wollen, sind $30 also der tatsächliche Mindestpreis.
Günstigere Tiers könnten, falls sie kommen, mit Kompromissen verbunden sein. Es wurde bereits berichtet, dass Microsoft werbefinanziertes Cloud-Gaming testet; ein günstigerer Tier bedeutet also wahrscheinlich eher Werbung statt eines direkten Preisnachlasses.
Was Sharma Berichten zufolge in Erwägung zieht
Über die Umstrukturierung der Game Pass-Preise hinaus prüft Sharma auch Bundle-Partnerschaften mit anderen Abonnementdiensten. Netflix-CEO Greg Peters bestätigte, dass er sich mehrfach mit Sharma getroffen habe und beide "Ideen für potenzielle Abonnement-Bundles ausgelotet" hätten.
Eine solche Partnerschaft wäre nicht beispiellos. Netflix hat bereits Gaming in sein eigenes Abonnement integriert. Ein Xbox- und Netflix-Bundle könnte Microsoft eine Möglichkeit bieten, einen wahrgenommenen Mehrwert zu bieten, ohne technisch gesehen den Preis des Game Pass selbst zu senken. Die übergeordnete Zielsetzung von Sharma ist es, "zukünftige Konsolen und Produkte wie den Game Pass für eine breitere Palette von Kunden attraktiver zu machen."

Xbox Series S Startbildschirm
Wer ist Asha Sharma und warum ist ihr Hintergrund hier von Bedeutung?
Sharmas Ernennung überraschte viele in der Branche. Sie kam aus Microsofts CoreAI-Abteilung und nicht aus dem Gaming-Bereich, was sofort Spekulationen auslöste, dass Xbox in eine KI-zuerst-, Spiele-danach-Richtung steuern würde. Seitdem arbeitet sie gegen diese Wahrnehmung an.
Auf der GDC erstreckte sich die Charmeoffensive auch auf Indie-Entwickler, nicht nur auf große Publisher. Die Botschaft war konsistent: Sie ist hier, um das Gaming-Geschäft zu erweitern, nicht um es in etwas Unkenntliches umzulenken. Ihr Interesse an preislicher Zugänglichkeit passt zu diesem Narrativ, auch wenn sich die Details noch sehr in der Diskussionsphase befinden.
Die Änderungen am Preismodell werden derzeit eher geprüft als bestätigt; betrachten Sie dies also eher als Absichtserklärung denn als Ankündigung. Es wurde noch nichts Offizielles über neue Tiers, Bundle-Angebote oder einen Zeitplan für all dies enthüllt.
Was das für Gamer aktuell bedeutet, ist vor allem ein Grund, die Ankündigungen von Xbox in den kommenden Monaten genau zu verfolgen. Wenn Sharma ihre Pläne umsetzt, wäre ein günstigerer Einstieg in den Game Pass mit Day-One-Spielen eine bedeutende Veränderung. Wenn der Kompromiss Werbung ist, ist das eine Diskussion wert. So oder so scheint die Richtung von den unerbittlichen Preiserhöhungen des letzten Jahres wegzuführen, und allein das ist es wert, beachtet zu werden. Schauen Sie sich unbedingt mehr an:







