"Modern Warfare 4 wird zum Launch nicht im Game Pass verfügbar sein", lautet die Push-Benachrichtigung, die Xbox diese Woche an Game Pass-Abonnenten verschickt hat. Die Nachricht ist direkt, verlinkt direkt zum Microsoft Store und stellt eines unmissverständlich klar: Wer Call of Duty: Modern Warfare 4 am ersten Tag spielen möchte, muss tief in die Tasche greifen.

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Wie sich der Deal im April änderte
Diese Situation kommt nicht aus dem Nichts. Als Microsoft die Übernahme von Activision Blizzard abschloss, war einer der Hauptvorteile für Game Pass-Abonnenten der Day-One-Zugang zu jedem neuen Call of Duty-Release. Diese Regelung galt für einige Jahre und wurde zu einem echten Verkaufsargument für die Abo-Stufe.
Dann kündigte Microsoft im April eine Änderung dieser Richtlinie an. Neue Call of Duty-Titel würden nicht mehr zum Launch im Game Pass erscheinen. Stattdessen müssten Abonnenten bis "zum darauffolgenden Feiertagsgeschäft nach dem Launch (etwa ein Jahr später)" warten, um sie über ihr Abonnement spielen zu können. Für Modern Warfare 4 bedeutet das, dass die Game Pass-Verfügbarkeit erst im Holiday 2027 beginnt, etwa ein volles Jahr nach dem Launch des Spiels am 23. Oktober.
Die Sache ist die: Microsoft macht daraus kein Geheimnis. Die Benachrichtigungen, die an Abonnenten gesendet werden, sprechen dies klar aus, und der große Kauf-Button am Ende der Nachricht lässt keinen Zweifel daran, was Xbox als Nächstes von einem erwartet.
Was das jetzt für Abonnenten bedeutet
Dieser Schritt ist eine deutliche Kehrtwende gegenüber dem, was viele Game Pass-Mitglieder bei Abschluss ihres Abos erwartet hatten. Der Day-One-Zugang zu Call of Duty war ein konkreter, greifbarer Vorteil, der für viele Spieler die Abo-Kosten rechtfertigte. Dies für neue Releases zu streichen, verändert die Wertigkeit des Abos erheblich.
Für Spieler, die eine Vorbestellung planen, lohnt sich ein Blick in den Modern Warfare 4 Pre-Order-Guide zu allen Editionen und Boni, bevor man sich festlegt. Es gibt mehrere Editionen mit unterschiedlichen Inhalten, und die Boni variieren je nach Händler.
Die Strategie der Push-Benachrichtigung selbst ist eine interessante Wahl. Xbox nutzt im Grunde sein eigenes Benachrichtigungssystem, um Abonnenten zu einem Kauf zu bewegen, von dem sie zuvor erwartet hatten, dass er bereits enthalten sei. Es ist eine klare Erwartungshaltung, da Microsoft offensichtlich jeglicher Verwirrung zum Launch-Tag vorbeugen möchte.
Das Beta-Fenster vor Oktober
Vor dem Launch am 23. Oktober gibt es noch die Open Beta, auf die man sich freuen kann. Das ist eine kostenlose Gelegenheit, Modern Warfare 4 unabhängig vom Game Pass-Status selbst auszuprobieren. Wenn man sich noch unsicher ist, ob das Spiel einen Vollpreis wert ist, ist die Beta genau der richtige Ort, um sich eine Meinung zu bilden. Der Modern Warfare 4 Beta-Guide zu Early Access und Inhalten erklärt genau, wie man teilnimmt, sobald das Fenster geöffnet ist.
Für Game Pass-Abonnenten, die fest mit dem Day-One-Zugang gerechnet haben, bietet die Beta zumindest einen echten Vorgeschmack auf das Spiel, bevor man sich für oder gegen einen Kauf entscheiden muss. Das ist immerhin etwas, auch wenn es den Wegfall des ursprünglichen Vorteils nicht ersetzt.
Die größere Frage ist, wie diese Richtlinienänderung langfristig bei der Game Pass-Abonnentenbasis ankommt. Call of Duty ist eines der größten Franchises im Gaming, und das Fehlen im Day-One-Lineup entfernt einen der überzeugendsten Anreize des Dienstes für einen erheblichen Teil der Zielgruppe. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich das auf die Abonnentenzahlen bis Ende 2026 auswirkt.








