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Afterworld

Über Afterworld

Studio

Paradox Development Studio

Website

paradoxinteractive.com/games/afterworld
Afterworld
Strategie

Führe Überlebende aus einem Bunker in ein neues Imperium: Ein postapokalyptisches Grand-Strategy-Epos in einer prozedural generierten Welt namens Afterworld.

Entwickler

Paradox Development Studio

Plattform

Einführung

Paradox Development Studio, bekannt für Crusader Kings III und Hearts of Iron IV, bringt ihre legendäre Strategie-Formel in das postapokalyptische Nordamerika. Afterworld beginnt mit einer kleinen Gruppe Überlebender, die um das Nötigste kämpfen, und wächst zu einem gewaltigen Grand-Strategy-Erlebnis heran: Meistere Stammesdiplomatie, erobere den Kontinent und stelle dich unsterblichen Feinden, die schon lange vor dir das Sagen hatten.

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Overview

Afterworld ist ein postapokalyptisches Grand-Strategy-Game von Paradox Development Studio, das auf einer täuschend simplen Prämisse basiert: Krabble aus den Trümmern und versuche, nicht zu sterben. Die Spieler beginnen mit einer kleinen Gruppe Überlebender und verwalten grundlegende Ressourcen wie Nahrung, Wasser und Treibstoff, bevor sich der Umfang zu jenem ausufernden Imperiums-Management ausweitet, das Paradox-Fans bereits aus Crusader Kings III und Hearts of Iron IV kennen. Der Clou dabei: Die Karte ist diesmal ein prozedural generiertes Nordamerika – geografisch vertraut, aber in jedem Playthrough neu zusammengewürfelt.

Das Spiel unterstützt mehrere spielbare Origins, von denen jede eine eigene Startsituation bietet. Shelterfolk entsteigen einem maroden Atombunker. Zealots durchstreifen die Dustlands auf der Suche nach einer verlorenen Göttin. Jede Origin prägt die frühen Entscheidungen und setzt einen anderen Ton für die Entwicklung deiner Zivilisation. Das Early-Game ist bewusst eingeschränkt, Ressourcenknappheit ist ein ständiger Begleiter und Expansion fühlt sich hart erarbeitet statt vorausgesetzt an.

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Survival-Mechaniken und der Ideen-Baum

Die Survival-Ebene in Afterworld sorgt dafür, dass das Spiel sein postapokalyptisches Setting wirklich verdient, anstatt es nur als bloße Ästhetik zu tragen. Zu den wichtigsten Mechaniken gehören:

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  • Dynamischer Ideen-Baum, der sich basierend auf deinen Entdeckungen freischaltet
  • Management von Konvois und Versorgungslinien durch feindliches Gebiet
  • Siedlungsmigration, wenn das Land austrocknet
  • Stammes-Absorption und Raubzüge als Expansionswerkzeuge
  • Ressourcen-Rationierung, die sich direkt auf die politische Stabilität auswirkt

Der Ideen-Baum ist hier das herausragende System. Technologische Fortschritte werden nicht nach einem festen Zeitplan vergeben. Triffst du auf einen Fluss, kann dein Volk Bewässerung erlernen. Triffst du auf einen neuen Stamm, wird organisierte Religion zur Möglichkeit. Was aus deiner Zivilisation wird, hängt davon ab, was sie tatsächlich erlebt – das bedeutet, dass zwei Playthroughs auf demselben Schwierigkeitsgrad völlig unterschiedliche Gesellschaften hervorbringen können.

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Wer kontrolliert das Ödland?

Die politische Ebene von Afterworld wird komplexer, je weiter sich dein Territorium ausdehnt. Andere Fraktionen sind keine passiven Hindernisse. Rivalisierende Gruppen verhandeln, fordern Tribut oder greifen nach ihren eigenen Zeitplänen an. Umherziehende Stämme können diplomatisch absorbiert oder militärisch zerschlagen werden. Kultisten und Raider-Warlords verfolgen ihre eigenen Agenden.

Die Ancients stellen die markanteste Bedrohung dar: unsterbliche Anführer, die durch Pre-Fall-Technologie am Leben erhalten werden und eine klare Vorstellung davon haben, wer die neue Welt regieren sollte. Sie sind weniger ein Boss-Encounter für das Late-Game, sondern vielmehr ein ständiger politischer Druck, der bestimmt, wie aggressiv Spieler expandieren können. Die Beanspruchung von Pre-Fall-Technologie birgt echte Risiken, da dieselbe Kraft, die die alte Zivilisation beendete, auch die neue destabilisieren kann.

Multiplayer und Wiederspielwert

Afterworld unterstützt sowohl kompetitiven Multiplayer als auch Koop, sodass Spieler den Kontinent entweder gemeinsam aufteilen oder um dieselben schwindenden Ressourcen kämpfen können. Die prozedural generierte Karte bedeutet, dass keine zwei Sessions von derselben strategischen Position aus starten, und die emergente Natur des Ideen-Baums stellt sicher, dass in verschiedenen Playthroughs unterschiedliche Krisen, Allianzen und Machtstrukturen entstehen.

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Die Grand-Strategy-Ebene im Late-Game fügt Entscheidungen auf Gesellschaftsebene hinzu: Gesetze entwerfen, entscheiden, wie mit mutierten und augmentierten Bürgern umgegangen wird, neue Religionen steuern und die politischen Folgen von Hungersnöten und Kriegen bewältigen. Das sind die Arten von Entscheidungen, die über Generationen hinweg Wellen schlagen und Afterworld dieselbe narrative Tiefe verleihen, die Paradox' historische Titel so wiederspielbar macht. Das Genre der postapokalyptischen Survival-Grand-Strategy hatte bisher keinen ernsthaften Anwärter in diesem Maßstab, und Afterworld ist bereit, das zu ändern.

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