Überblick
Assassin's Creed: Codename Hexe markiert eine mutige neue Richtung für Ubisofts langlebige historische Action-Adventure-Reihe. Entwickelt von Ubisoft Montreal, dem Studio hinter vielen der gefeiertsten Einträge des Franchise, lässt sich Hexe von einer der dunkelsten Epochen der Geschichte inspirieren: den Hexenverfolgungen, die im 17. Jahrhundert durch das Heilige Römische Reich fegten. Der Titel des Spiels selbst liefert bereits einen wichtigen Hinweis auf das Setting, da „Hexe“ im Deutschen genau das bedeutet.
Anstatt der etablierten Formel zu folgen, führt Codename Hexe laut Ubisoft „eine andere Erfahrung“ in Bezug auf Gameplay und strukturelles Design ein. Dieser Wandel unterstreicht das Vorhaben des Entwicklerteams, kreative Grenzen zu verschieben und gleichzeitig die Kernidentität zu bewahren, die Assassin's Creed seit fast zwei Jahrzehnten definiert. Das Projekt startet als Teil des Assassin's Creed: Infinity Hubs und verbindet es so mit dem breiteren Ökosystem der Zukunft des Franchise.
Was unterscheidet Codename Hexe von anderen Assassin's Creed-Spielen?
Der auffälligste Aspekt von Codename Hexe liegt in seinem von Horror beeinflussten Ansatz für die Assassin's Creed-Formel. Während frühere Einträge verschiedene historische Epochen mit Action-Adventure-Mechaniken im Kern erkundeten, scheint Hexe düstere, beunruhigendere Töne anzuschlagen, die perfekt zum Setting der Hexenprozesse passen.
Zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen gehören:
- Von Horror inspirierte Atmosphäre und Tonalität
- Restrukturiertes Gameplay-Erlebnis
- Setting im Heiligen Römischen Reich des 17. Jahrhunderts
- Integration in den Assassin's Creed: Infinity Hub
- Kreative Vision von Clint Hocking

Assassin's Creed: Codename Hexe
Die Wahl der Ära der Hexenverfolgungen bietet einen fruchtbaren Boden, um Themen wie Verfolgung, Paranoia und das Überleben zu erkunden. In dieser Zeit wurden Tausende der Hexerei beschuldigt und sahen sich in ganz Mitteleuropa Inhaftierung, Folter und Hinrichtung gegenüber. Ein solches Setting lädt geradezu zu spannungsgeladenen Gameplay-Szenarien ein, in denen die Gefahr sowohl im Schatten als auch in der Gesellschaft lauert.
Kreative Leitung und Entwicklung
Clint Hocking leitet die Entwicklung von Codename Hexe und bringt dabei beträchtliche Erfahrung aus seiner Arbeit an Far Cry 2 und Watch Dogs: Legion mit. Seine Beteiligung deutet auf einen Fokus auf systemisches Gameplay-Design und narrative Experimente hin. Far Cry 2 erlangte Anerkennung für seinen kompromisslosen Ansatz bei Survival-Mechaniken und Umgebungs-Storytelling, während Watch Dogs: Legion innovative Charakter-Wechsel-Systeme einführte.
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Die Erfolgsbilanz von Ubisoft Montreal bei der Assassin's Creed-Reihe umfasst mehrere gefeierte Titel, was dem Studio eine tiefe Vertrautheit mit der DNA des Franchise verleiht. Diese Expertise, kombiniert mit Hockings Design-Philosophie, positioniert Hexe als potenziell transformativen Eintrag in der langlebigen Serie. Das Entwicklerteam scheint entschlossen, das Erbe des Franchise zu ehren und gleichzeitig neues kreatives Terrain zu erschließen.
Welt und Setting
Das Heilige Römische Reich auf dem Höhepunkt der Hexen-Hysterie bietet eine reiche historische Kulisse für Erkundungen. Diese Ära war geprägt von weit verbreiteter Angst und Aberglauben, die die Gemeinschaften in den deutschsprachigen Gebieten erfassten und eine Atmosphäre ständigen Misstrauens und Gefahr schufen. Städte und Dörfer wurden zu Jagdgründen, in denen Anschuldigungen von Nachbarn, Familienmitgliedern oder religiösen Autoritäten kommen konnten.
Ein solches Setting bietet natürliche Möglichkeiten für Stealth-fokussiertes Gameplay, da das Navigieren in einer von Paranoia zerfressenen Gesellschaft vorsichtige Bewegungen und strategisches Denken erfordert. Die Architektur, die sozialen Strukturen und die religiösen Institutionen der Zeit bieten vielfältige Umgebungen für das Action-Adventure-Gameplay, für das die Serie bekannt ist.
Fazit
Assassin's Creed: Codename Hexe ist bereit, eine deutlich andere Erfahrung innerhalb der geschichtsträchtigen Historie des Franchise zu liefern. Durch die Kombination der historischen Action-Adventure-Grundlagen der Serie mit Horror-Elementen und der unheimlichen Kulisse der Hexenprozesse erschafft Ubisoft Montreal etwas wahrhaft Frisches für langjährige Fans und Neulinge gleichermaßen. Mit Clint Hockings kreativer Leitung und der Integration in den Assassin's Creed: Infinity Hub repräsentiert Hexe eine ambitionierte Evolution für eines der bekanntesten Franchises der Gaming-Welt. Spieler, die eine düstere, atmosphärischere Interpretation der Assassin's Creed-Formel suchen, sollten dieses faszinierende Projekt unbedingt auf dem Schirm haben.




