Überblick
Call of Duty: Advanced Warfare, entwickelt von Sledgehammer Games und veröffentlicht am 3. November 2014, katapultiert das Franchise in ein Setting der nahen Zukunft, in dem private Militärunternehmungen die traditionellen Armeen ersetzt haben. Im Zentrum des Geschehens steht Jonathan Irons, Gründer der Atlas Corporation, verkörpert von Kevin Spacey in einer Performance, die der Kampagne eine filmische Tiefe verleiht, wie sie in der Serie selten ist.
Das zentrale Konzept des Spiels, dass PMCs nun Grenzen neu ziehen und die Regeln der Kriegsführung umschreiben, verleiht der Story eine politische Schärfe, die trotz der Sci-Fi-Elemente absolut glaubwürdig wirkt. Sledgehammer investierte drei Jahre in die Entwicklung – der bis dahin längste Zyklus in der Geschichte des Franchise – und diese zusätzliche Zeit macht sich beim World-Building und dem Spielgefühl der Kampfsysteme deutlich bemerkbar.

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Wie verändert das Exoskelett das Gameplay?
Das Exoskelett ist die definierende Mechanik von Advanced Warfare und revolutioniert die Bewegungsmöglichkeiten weit über ein kosmetisches Upgrade hinaus. Boost-Jumps verleihen jeder Map Vertikalität, Greifhaken eröffnen neue Flankenrouten und Tarnfähigkeiten ermöglichen völlig neue Stealth-Optionen mitten im Feuergefecht. Das Ergebnis ist ein Call of Duty, das räumliches Bewusstsein genauso belohnt wie reines Zielen.

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Zu den wichtigsten Exoskelett-Fähigkeiten gehören:
- Boost-Jump und Double-Jump für mehr Vertikalität
- Fortbewegung per Greifhaken
- Tarnung für verdeckte Annäherungen
- Biomechanische Stärke- und Geschwindigkeits-Buffs
- Exo-Schild für defensives Spiel
Diese Mechaniken ziehen sich durch die Kampagne, den Multiplayer und die Koop-Modi. Das bedeutet, dass das Bewegungs-Vokabular, das du in der Story lernst, direkt auf das kompetitive Spiel übertragbar ist. Diese Konsistenz ist eine der cleversten Design-Entscheidungen des Spiels.

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Ein Arsenal für die Zukunft
Advanced Warfare stattet Spieler neben konventionellen Schusswaffen auch mit Energiewaffen aus – und dieser Unterschied ist entscheidend. Energiewaffen basieren auf anderen Schadensmodellen und passen zu unterschiedlichen Spielstilen, weshalb die Wahl des Loadouts echtes Gewicht hat. Hoverbikes und spezialisierte Drohnen tauchen während der gesamten Kampagne auf und unterstreichen das Gefühl, dass die Militärtechnologie in dieser Welt einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat.
Das hier eingeführte Supply-Drop-System veränderte zudem, wie Call of Duty mit Gear-Anpassungen umging. Spieler erhalten durch das Gameplay zufallsbasierte Waffenvarianten und kosmetische Items – ein System, das aufgrund der unterschiedlichen Stats einiger Varianten für reichlich Diskussionsstoff bezüglich des Balancings sorgte.
Multiplayer und die Gold Edition
Die Gold Edition bündelt das Basisspiel mit dem Havoc DLC-Pack, das vier Multiplayer-Maps und den Exo Zombies Koop-Modus enthält. Exo Zombies überträgt die Exoskelett-Bewegungen auf ein wellenbasiertes Survival-Format und verleiht dem Modus ein schnelleres, vertikaleres Spielgefühl als die klassischen Zombie-Modi der Serie.
Der Multiplayer baut auf dem Exoskelett-Framework auf, wobei Exo-Fähigkeiten als zusätzliche Ebene über Standard-Perks und Scorestreaks wählbar sind. Die Maps sind speziell auf den Boost-Jump ausgelegt und bieten erhöhte Plattformen und Routen, die in einem bodengebundenen Call of Duty ungenutzter Raum wären. Cross-Platform-Multiplayer wird in der Windows-Version nicht unterstützt.

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