Overview
Call of Duty: Ghosts ist ein First-Person-Shooter, der von Infinity Ward entwickelt und von Activision veröffentlicht wurde und am 25. März 2014 erschien. Das Spiel spielt in einem Amerika der nahen Zukunft, das durch einen orbitalen Waffenschlag verwüstet wurde, und folgt den Brüdern Logan und Hesh Walker, die sich einer Elite-Spezialeinheit namens Ghosts anschließen. Der Feind ist die Federation of the Americas, eine südamerikanische Militärkoalition, die eine orbitale Waffenplattform der USA gekapert und damit Städte im gesamten Südwesten der Vereinigten Staaten in Schutt und Asche gelegt hat.
Die Story entfaltet sich zehn Jahre nach diesem Angriff, während die Walker-Brüder an der befestigten Grenze zwischen den Überresten der USA und dem von der Federation kontrollierten Gebiet dienen. Ein ehemaliger Ghost namens Rorke, der einer Gehirnwäsche unterzogen wurde, um der Federation zu dienen, jagt und tötet aktiv Mitglieder der Einheit. Diese persönliche Bedrohung verleiht der Kampagne einen fokussierteren Ansatz als viele andere Teile der Serie, bei dem familiäre Loyalität und das nackte Überleben im Vordergrund stehen, statt weltrettender Heldenepen.

Gameplay und Mechaniken
Ghosts führt einige Bewegungsänderungen ein, die es von früheren Call of Duty-Titeln abheben. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:

- Kontextabhängiges Lehnen um Deckungen ohne zusätzliche Tasteneingaben
- Flüssiges Überwinden von Hindernissen, ohne den Schwung zu verlieren
- Knie-Slide-Übergang vom Sprint in die Hocke oder Bauchlage
- Wachhund Riley, der im Multiplayer als Killstreak einsetzbar ist
- Marksman Rifles als brandneue Waffenklasse
Das Create-A-Soldier-System ersetzt die traditionelle Klassenerstellung durch eine vollständige Charakteranpassung, die Kopf, Körpertyp, Kopfbedeckung, Ausrüstung und Geschlechtswahl umfasst. Mit über 20,000 möglichen Kombinationen war es das flexibelste Loadout-System, das die Franchise zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte. Über 30 neue Waffen und mehr als 20 neue Killstreaks runden das Multiplayer-Arsenal ab.

Welche Modi bietet Call of Duty: Ghosts neben dem Standard-Multiplayer?
Ghosts bietet neben der Kampagne drei eigenständige Spielpfeiler. Der Standard-Multiplayer zeichnet sich durch dynamische Maps mit interaktiven, von Spielern ausgelösten Events aus, die die Umgebung mitten im Match verändern und taktische Anpassungen im Flug erfordern. Neue Spielmodi wie Cranked und Blitz bringen frische Objectives in die gewohnte Rotation.
Im Squads-Modus können Spieler ein Team aus bis zu sechs KI-gesteuerten Soldaten zusammenstellen, deren Loadouts ihr Verhalten direkt beeinflussen. Rüste ein Squad-Mitglied mit einem Scharfschützengewehr aus und die KI spielt entsprechend. Rüste es mit einer SMG aus und sie gehen aggressiv vor. Es ist eine wirklich interessante Solo- oder Koop-Option, die den Fortschritt deiner Haupt-Multiplayer-Soldaten übernimmt.
Extinction ist der vierte Pfeiler: ein Vier-Spieler-Koop-Modus, in dem Teams Wellen von außerirdischen Kreaturen, den sogenannten Cryptids, abwehren. Er erfüllt eine ähnliche Funktion wie der Zombies-Modus in Black Ops und bietet ein in sich geschlossenes Koop-Erlebnis mit eigenem Fortschrittssystem und steigendem Schwierigkeitsgrad.

Multiplayer und Social
Das dynamische Map-Design ist eine der ambitioniertesten Multiplayer-Ideen von Ghosts. Die Maps enthalten interaktive Elemente, die das gesamte Layout eines Gefechts verändern können, indem Strukturen einstürzen oder Bereiche geflutet werden – basierend auf den Aktionen der Spieler. Diese Interaktivität der Umgebung zwingt die Spieler dazu, anpassungsfähig zu bleiben, anstatt nur statische Sichtlinien auswendig zu lernen.
Das Spiel läuft plattformübergreifend mit 60 Frames pro Sekunde und bewahrt so die Reaktionszeiten und die Flüssigkeit, die Call of Duty-Spieler erwarten. Da der Squads-Modus die Brücke zwischen Solo- und Koop-Spiel schlägt, bietet Ghosts eine größere Bandbreite an Einstiegspunkten als die meisten anderen Teile der Serie, von Solo-KI-Gefechten bis hin zu kompletten Extinction-Koop-Runs.












