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Call of Duty: World at War

Über Call of Duty: World at War

Studio

Treyarch

Website

www.callofduty.com

Veröffentlichungsdatum

November 18. 2008

Call of Duty: World at War Logo
Call of Duty: World at War
AktionShooterAbenteuer

Erlebe in Call of Duty: World at War packende WWII-Schlachten im Pazifik und an der Ostfront – solo, im Koop oder im Multiplayer-Modus!

Entwickler

Treyarch

Veröffentlichungsdatum

November 18. 2008

Plattform

Einführung

Call of Duty: World at War zeigt den Zweiten Weltkrieg von seiner brutalsten Seite. Treyarch schickt dich an die Pazifik- und Ostfront, führt den 4-Spieler-Koop ein und liefert mit dem legendären Nazi Zombies-Modus den Grundstein für ein ganzes Genre!

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Overview

Call of Duty: World at War erschien im November 2008 und wurde von Treyarch auf derselben Engine entwickelt, die auch Call of Duty 4: Modern Warfare antrieb. Anstatt den modernen Militär-Thriller-Weg weiterzuverfolgen, kehrte Treyarch zurück in das Setting des Zweiten Weltkriegs und konzentrierte sich auf zwei der brutalsten und am wenigsten beleuchteten Schauplätze des Konflikts: die pazifischen Inselkampagnen und den sowjetischen Vormarsch auf Berlin. Das Ergebnis ist einer der düstersten und kompromisslosesten Titel der Franchise, der sein M-Rating für Inhalte, die diese Einstufung tatsächlich verdienen, voll ausschöpft.

Die Singleplayer-Kampagne erzählt zwei parallele Handlungsstränge. Private C. Miller kämpft als U.S. Marine von Makin Island über Peleliu bis hin nach Okinawa, während der sowjetische Private Dimitri Petrenko an der Seite von Sergeant Viktor Reznov von den Ruinen Stalingrads bis zum Reichstag im Jahr 1945 vorrückt. Beide Kampagnen setzen voll auf den Horror ihrer jeweiligen Schauplätze. Die Pazifik-Missionen nutzen Dschungel-Hinterhalte, Banzai-Angriffe und Kamikaze-Attacken, um ein ständiges Gefühl der Bedrohung zu erzeugen, während die Missionen an der Ostfront eine düstere Rachegeschichte erzählen, die dem Krieg eine zutiefst persönliche Note verleiht.

Gameplay und Mechaniken

World at War übernimmt die präzise First-Person-Shooter-Steuerung aus CoD4, fügt jedoch zeitgemäße Kniffe hinzu, die das Kampfgefühl verändern. Flammenwerfer verbreiten Feuer realistisch in der Umgebung, zerstörbare Deckungen zwingen zu ständigem Positionswechsel und Gliedmaßen-Verstümmelungen sorgen für eine grafische Körperlichkeit, die für die Franchise damals absolut schockierend war. Zu den wichtigsten Gameplay-Features gehören:

  • Online-Koop-Kampagne für vier Spieler
  • Panzer- und Fahrzeugkämpfe im Multiplayer
  • Flammenwerfer mit dynamischer Feuerausbreitung
  • Perk-, Rang- und Killstreak-Progressionssystem
  • Kompetitiver Koop mit individueller Punktevergabe

Die Koop-Kampagne unterstützt bis zu vier Spieler online und bietet ein eigenes Herausforderungs- und Rangsystem, das parallel zur Multiplayer-Progression läuft. Der kompetitive Koop-Modus verfolgt die individuelle Leistung innerhalb des Squads, sodass es immer einen Grund gibt, effizient zu spielen, anstatt nur zu überleben.

Was ist Nazi Zombies und warum ist es so wichtig?

Nazi Zombies ist ein kooperativer Survival-Modus, in dem bis zu vier Spieler endlose Wellen untoter deutscher Soldaten in einem zerbombten Bauernhaus abwehren. Spieler verdienen Punkte durch das Töten von Zombies, geben diese für das Verbarrikadieren von Fenstern oder den Kauf von Waffen an den Wänden aus und schalten mit steigenden Runden neue Bereiche der Map frei. Es erschien als Bonus-Modus ohne großes Marketing-Tam-Tam und wurde zu einer der einflussreichsten Koop-Erfahrungen der Shooter-Geschichte, aus der die gesamte Zombies-Sub-Franchise hervorging, die sich durch Treyarchs nachfolgende Call of Duty-Titel zieht.

Die ursprüngliche Nacht der Untoten-Map ist nach heutigen Zombies-Standards winzig, aber genau diese klaustrophobische Schlichtheit macht sie so genial. Jede Runde erhöht den Druck. Die Munition geht zur Neige. Fenster werden überrannt. Der Gameplay-Loop ist unmittelbar und auf die bestmögliche Weise gnadenlos.

Multiplayer und Social

Der kompetitive Multiplayer baut direkt auf dem klassenbasierten Fundament von CoD4 auf und ergänzt es um Panzerkämpfe, neue Maps und ein höheres Level-Cap. Perks, aufrüstbare Waffen, persistente Statistiken und anpassbare Klassen kehren mit Verbesserungen zurück. Die Einführung von Fahrzeugen verlieh den Bodenkämpfen eine neue taktische Dimension, die von den Spielern koordinierte Anti-Panzer-Strategien erforderte, anstatt nur Infanteriegefechte auszutragen.

Der Multiplayer von World at War behielt über Jahre nach Release eine aktive Community, teils weil der Zombies-Modus die Spieler immer wieder zurückholte, und teils weil das WWII-Waffenarsenal ein völlig anderes Spielgefühl bot als die modernen Loadouts, die die Franchise sonst dominierten.

Einfluss und Vermächtnis

Treyarch nutzte World at War, um seine eigene Identität innerhalb der Call of Duty-Franchise zu etablieren. Die Koop-Kampagne war ein Novum für die Serie. Nazi Zombies wurde zum kulturellen Phänomen. Der düstere, rauere Ton bewies, dass die Serie an die Grenzen ihres ESRB-Ratings gehen konnte, ohne ihr Publikum zu verlieren. Für ein Spiel, das im Schatten des fast universellen Erfolgs von CoD4 erschien, hat sich World at War einen Ruf erarbeitet, der mit der Zeit nur noch gewachsen ist – und der Zombies-Modus allein macht es zu einem Pflichtprogramm für jeden ernsthaften Fan von kooperativen First-Person-Shootern.