Overview
Creepshow, entwickelt von PHL Collective und veröffentlicht von DreadXP, erschien am 13. August 2026 als Horror-Anthologie-Point-and-Click-Adventure, das auf der DNA der beliebten Creepshow-Serie von Shudder aufbaut. Das Spiel vereint drei eigenständige Geschichten unter einem Dach: eine übergreifende Erzählung und zwei in sich geschlossene Storys, in denen jeweils andere Charaktere die Hauptrolle spielen und in Horrorszenarien geraten, die schnell eskalieren und hart treffen. Der Ton ist pulpig, der Humor rabenschwarz und die Enden sind darauf ausgelegt, dich völlig kalt zu erwischen.
Im Zentrum der Hauptgeschichte steht Danny, ein Teenager, dessen schlechter Tag im Einkaufszentrum in etwas weitaus Finstereres abdriftet. Auf der Suche nach der Wahrheit über das Schicksal seines Vaters decken Danny und seine Freunde Geheimnisse auf, die besser verborgen geblieben wären. Sein Weg kreuzt schließlich den von The Reader, einem mysteriösen Wahrsager mit einer Vorliebe für Geschichten, die für alle Beteiligten katastrophal enden.

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Dank der Anthologie-Struktur zieht sich keine Geschichte unnötig in die Länge. Du bewegst dich von einem Albtraum zum nächsten, jeder mit eigenem Cast, eigenen Regeln und einer ganz eigenen Art von Untergang. Der Comic-Grafikstil verbindet alles miteinander und verleiht jeder Story diese Pulp-Magazin-Energie, die schon die originalen Creepshow-Filme so wirken ließ, als würde man etwas lesen, das man eigentlich nicht lesen sollte.
Gameplay und Mechaniken
Der Core-Loop von Creepshow basiert auf klassischem Point-and-Click-Adventure-Gameplay: Umgebungen erkunden, Gegenstände einsammeln, Rätsel lösen und die Story durch Dialoge und Interaktionen vorantreiben. Was es von einer reinen Visual Novel abhebt, sind die Horror-Minigames, die in jede Geschichte eingestreut sind. Diese kurzen mechanischen Unterbrechungen halten das Pacing knackig und verleihen jeder Erzählung eine eigene Textur, ohne dem Spieler dabei ernsthafte Skills abzuverlangen.

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Die Features auf einen Blick:
- Drei Geschichten: eine Hauptstory, zwei Standalone-Tales
- Point-and-Click-Rätsel lösen
- Horror-Minigames in jeder Story integriert
- Stilisierte Comic-Umgebungen
- Rabenschwarzer Humor mit knallharten Enden
Der Schwierigkeitsgrad ist zugänglich gehalten, was perfekt zum Format passt. Creepshow will das Erlebnis einer guten Horror-Anthologie bieten und ist kein verkopftes Rätselspiel, bei dem man sich nach dem Abschluss besonders schlau fühlen muss.
Visuals und Audio-Design
Die Art Direction setzt voll auf Pulp-Comic-Ästhetik. Die Umgebungen haben diesen übertriebenen, leicht grellen Look alter Horror-Comics, bei denen die Schatten zu tief und die Farben ein wenig zu gesättigt sind. Das passt perfekt zum Material. Der Rahmen, den The Creep vorgibt, verleiht dem Ganzen eine theatralische Note – als würde dir jemand eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, der sichtlich zu viel Spaß daran hat.

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Der Camp-Faktor ist gewollt und kontrolliert. PHL Collective bewahrt den Witz, selbst wenn der Horror richtig düster wird – ein schwieriger Balanceakt. Eine Geschichte, die zu sehr mit dem Zaunpfahl winkt, verliert ihren Gruselfaktor. Creepshow meistert das, indem die Charaktere bodenständig genug bleiben, damit die Albträume auch wirklich zünden.
Welche Art von Horror bietet Creepshow?
Creepshow ist Horror-Anthologie in der Tradition von EC Comics und dem Originalfilm von 1982: Moralgeschichten, in denen schlechte Menschen bekommen, was sie verdienen – und manchmal trifft es die Guten noch härter. Der Horror hier besteht nicht aus Survival-Game-Spannung oder Jump-Scare-Mechaniken. Es ist das langsame Realisieren, dass eine Geschichte auf etwas wirklich Unangenehmes zusteuert, serviert mit einem Lächeln.

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Die in sich geschlossene Struktur bedeutet, dass Spieler drei komplette Horror-Erlebnisse bekommen, ohne sich auf eine einzige lange Story festlegen zu müssen. Für Fans der Shudder-Serie oder alle, die mit Horror-Anthologien aufgewachsen sind, ist genau das der Reiz. Jede Story funktioniert als Kurzgeschichte, und das Point-and-Click-Format gibt den Spielern gerade genug Handlungsspielraum, um sich investiert zu fühlen, bevor das Ende einem den Boden unter den Füßen wegzieht.






