Overview
How to Fish ist ein physikbasierter Angel-Simulator für 1-4 Spieler von Dazed Games, der am 20. August 2026 für PC via Steam veröffentlicht wurde. Die Prämisse ist genau so absurd, wie sie klingt: Du und bis zu drei Freunde setzt betrunken ein Boot auf einer kleinen Insel auf Grund und müsst lernen, euch den Weg zurück in die Zivilisation zu angeln. Was als simples Survival-Setup beginnt, entwickelt sich schnell zu einem vollwertigen Progression-Loop, der sich darum dreht, Fische zu fangen, sie für Cash zu verkaufen und sich für den gefährlichen Unsinn auszurüsten, den die nächste Insel für euch bereithält.

Der Core-Loop ist auf eine Art befriedigend, die einen völlig überrascht. Du startest mit nichts, verdienst Geld durch Fischverkäufe, investierst in bessere Ruten und Waffen und schaltest nach und nach neue Inseln mit härteren Kreaturen und seltenerem Loot frei. Es gibt Boss-Fights, die zwischen dir und deinem Fortschritt stehen, was dem Ganzen eine Struktur verleiht, die man in Casual-Angelspielen selten findet. Trick-Shots erhöhen das Skill-Ceiling beim Angeln selbst und belohnen Präzision mit Bonus-Cash, wodurch sich der Grind weniger wie Arbeit anfühlt.
Gameplay und Mechaniken

Das physikbasierte Angelsystem ist das Rückgrat von allem. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören:
- Fische fangen mit physikgesteuerten Ruten-Mechaniken
- Fische töten und verkaufen, um In-Game-Währung zu verdienen
- Quests abschließen und Insel-Bosse besiegen
- Seltene Fischvarianten für Completionists sammeln
- Einnahmen für risikoreiche Cash-Gewinne verzocken
Die Entwicklung vom Schiffbrüchigen mit bloßen Händen zum ausgerüsteten Insel-Hopper fühlt sich verdient an und wird einem nicht einfach geschenkt. Boss-Begegnungen blockieren neue Zonen, was bedeutet, dass man sich nicht einfach durch jedes Hindernis grinden kann. Man muss sich mit dem Kampfsystem auseinandersetzen, das irgendwo zwischen Arcade-Brawler und Angelspiel angesiedelt ist – und das funktioniert besser, als es sollte.
Ist How to Fish mit Freunden spielbar?

Die kurze Antwort lautet: Ja, besonders in einer vollen 4er-Gruppe. Die Multiplayer-Komponente verwandelt das, was ein Solo-Grind sein könnte, in ein wirklich witziges Koop-Erlebnis. Physikbasiertes Angeln mit mehreren Spielern erzeugt die Art von ungeskriptetem Chaos, das Highlight-Reels füllt. Einer landet einen Trick-Shot, während ein anderer versehentlich das Geld der Gruppe verzockt. Das Spiel lässt sich voll darauf ein, ohne es zu stark zu reglementieren – genau die richtige Entscheidung.
Solo-Play funktioniert ebenfalls gut, da der Progression-Loop genug Vorwärtsdrang bietet, um auch alleine motivierend zu bleiben. Das Sammeln seltener Fischvarianten gibt Completionists einen Grund, auch nach Abschluss der Haupt-Quest weiter die Angel auszuwerfen.
Content und Wiederspielwert
Das System zum Sammeln seltener Fische fügt dem Spiel eine sinnvolle Tiefe jenseits der Haupt-Progression hinzu. Jeder Fischtyp hat eine seltene Variante, die es zu jagen gilt, und das Aufspüren dieser Varianten erfordert, dass man mit besserer Ausrüstung und einem tieferen Verständnis des Physiksystems zu früheren Inseln zurückkehrt. Kombiniert man das mit der Glücksspiel-Mechanik, die den Fortschritt beschleunigen oder einen deutlich zurückwerfen kann, gibt es echte Gründe, auch nach dem Abspann weiterzuspielen.
Die Inselstruktur verleiht How to Fish eine natürliche Schwierigkeitskurve. Frühe Zonen sind nachsichtig genug, um die Mechaniken zu lernen, während spätere Inseln Kreaturen einführen, die Spieler bestrafen, die unvorbereitet auftauchen. Diese Eskalation verhindert, dass sich der physikbasierte Angel-Simulator eintönig anfühlt, und die Boss-Fights verleihen dem Erlebnis echte Stakes.









