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LEGO Star Wars: The Video Game Banner
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LEGO Star Wars: The Video Game

LEGO Star Wars: The Video Game
Abenteuer

Erlebe die Star Wars Prequel-Trilogie als LEGO-Abenteuer! Kombiniere witzigen Stein-Humor mit Lichtschwert-Action und spannendem Koop-Gameplay.

developer

Traveller's Tales

releaseDate

April 2. 2005

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Einführung

LEGO Star Wars: The Video Game erschien 2005 und bewies sofort, dass die weit, weit entfernte Galaxis als Plastik-Baustein-Variante genauso begeistert wie auf der Leinwand. Traveller's Tales adaptierte die Episoden I bis III als packendes Plattform-Abenteuer voller Rätsel, Koop-Spaß und jeder Menge Star Wars-Fan-Service, der sowohl Kinder als auch langjährige Fans absolut begeistert.

LEGO Star Wars: The Video Game Gallery 1
LEGO Star Wars: The Video Game Gallery 2
LEGO Star Wars: The Video Game Gallery 3

Überblick

LEGO Star Wars: The Video Game ist ein Plattform-Adventure, das von Traveller's Tales entwickelt und von Aspyr Media veröffentlicht wurde. Es erschien im April 2005. Das Spiel deckt die Ereignisse der Prequel-Trilogie ab, also die Episoden I bis III, und übersetzt Die dunkle Bedrohung, Angriff der Klonkrieger und Die Rache der Sith in ein familienfreundliches Action-Spiel, das komplett auf der visuellen Identität von LEGO aufbaut. Das Ergebnis fühlt sich dabei erfrischend verspielt an und keineswegs wie eine lieblos hingeklatschte Lizenzgurke.

Das Spiel war eines der ersten, das bewies, dass LEGO-Videospiele auf eigenen Beinen stehen können. Bevor die langlebige LEGO-Reihe zu einem festen Franchise wurde, legte dieser Titel den Grundstein für die Formel, die wir heute kennen: zugängliche Steuerung, leichtes Rätsel-Design, in jedem Level versteckte Collectibles und eine humorvolle Nacherzählung der Vorlage, die sich in ihrer Live-Action-Form oft etwas zu ernst nimmt.

LEGO Star Wars: The Video Game content image

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Gameplay und Mechaniken

Der Core-Loop dreht sich darum, die Story-Missionen der Prequel-Ära zu absolvieren, LEGO-Objekte in der Umgebung zu zertrümmern, um Studs zu sammeln, und Charaktere freizuschalten, um Level im Free Play-Modus erneut zu spielen. Zu den wichtigsten Mechaniken gehören:

  • Lichtschwert-Kämpfe und Macht-Fähigkeiten
  • Charakterspezifische Fähigkeiten basierend auf der Klasse
  • Stud-Sammelei zum Freischalten von Extras
  • Zerstörbare LEGO-Umgebungen
  • Lokaler Koop für zwei Spieler

Die Charakterklassen sind wichtiger, als es auf den ersten Blick scheint. Jedi können die Macht nutzen, um Objekte zu bewegen und Doppelsprünge auszuführen, während Droiden auf gesperrte Terminals zugreifen können. Das Wechseln zwischen den Charakteren, um Umgebungsrätsel zu lösen, verleiht dem Spiel einen leichten Adventure-Charakter, der verhindert, dass sich die Level wie reines Button-Mashing anfühlen.

LEGO Star Wars: The Video Game content image

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Lohnt sich der Koop?

Ja, und das ist einer der stärksten Gründe, das Spiel auch heute noch zu spielen. Der lokale Koop für zwei Spieler erlaubt es einem zweiten Spieler, jederzeit einzusteigen, ohne die Session zu unterbrechen – ein Design-Kniff, der schon 2005 genial war und auch heute noch extrem komfortabel ist. Beide Spieler teilen sich denselben Bildschirm, was bedeutet, dass sich die Kamera dynamisch an die Position der Charaktere anpasst. Das sorgt für chaotische Momente, besonders in kniffligen Jump-’n’-Run-Passagen, aber das Chaos ist meistens eher lustig als frustrierend.

Der Koop macht auch die Jagd nach Collectibles deutlich unterhaltsamer. Alle Minikits zu finden und den „Wahrer Jedi“-Status im Solo-Modus zu erreichen, ist oft mühsame Arbeit, aber mit einem zweiten Spieler wird daraus eine spontane Entdeckungstour.

Welt und Setting

Traveller's Tales traf eine interessante kreative Entscheidung, indem sie sich voll auf die Absurdität einließen, die Star Wars-Prequels in LEGO-Form nachzubauen. Die Charaktere können nicht sprechen, daher laufen alle Cutscenes in Pantomime ab, und die Autoren haben aus dieser Einschränkung echten komödiantischen Wert gezogen. Qui-Gon und Obi-Wan, die sich wortlos streiten, Anakins dramatischer Wechsel zur dunklen Seite in Plastikform, Jar Jar Binks, der als LEGO-Figur irgendwie sogar erträglicher ist – es funktioniert einfach alles.

LEGO Star Wars: The Video Game content image

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Die Level selbst sind gut erkennbare Nachbildungen der Prequel-Schauplätze: die Straßen von Mos Espa, die Arena von Geonosis, die Lavafelder von Mustafar. Sie sind im Vergleich zu den Filmen zwar vereinfacht, enthalten aber genügend visuelle Anhaltspunkte, um sich wie eine treue Interpretation und nicht wie generische Action-Stages anzufühlen.

Einfluss und Vermächtnis

LEGO Star Wars: The Video Game startete ein Franchise, das mittlerweile fast jede große Marke von DC Comics über Indiana Jones bis hin zu Marvel abdeckt. Die Plattform-Adventure-Formel, die es etablierte – Level vollgestopft mit Collectibles, humorvolles Storytelling, zugänglicher Koop – wurde in Dutzenden nachfolgenden LEGO-Titeln kopiert. Für ein Spiel, das vor über zwei Jahrzehnten erschien, ist sein Einfluss auf das Design von Lizenzspielen kaum zu unterschätzen. Es heute zu spielen, ist sowohl eine nostalgische Reise als auch eine Chance zu sehen, wo eines der beständigsten Familien-Franchises der Gaming-Welt eigentlich seinen Anfang nahm.