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Metro: Last Light - Ranger Mode

Über Metro: Last Light - Ranger Mode

Studio

4A Games

Website

www.enterthemetro.com

Veröffentlichungsdatum

Mai 14. 2013

Metro: Last Light - Ranger Mode Logo
Metro: Last Light - Ranger Mode
AktionShooter

Überlebe in den Tunneln der Metro: Last Light. Setze auf Stealth, haushalte mit Munition und triff moralische Entscheidungen in dieser postapokalyptischen Welt.

Entwickler

4A Games

Veröffentlichungsdatum

Mai 14. 2013

Plattform

Einführung

Die Moskauer Metro ist nichts für Helden, die ihre Munition verschwenden. In Metro: Last Light kämpfst du 2034 in einer zerfallenden Zivilisation gegen Mutanten, rivalisierende Fraktionen und dein eigenes Gewissen. Dieser storygetriebene Shooter macht Stealth zur Überlebensstrategie. Basierend auf Dmitry Glukhovsky's Roman bietet das Spiel eine der atmosphärischsten postapokalyptischen Welten überhaupt. Erlebe die ultimative Herausforderung im Ranger Mode!

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Überblick

Metro: Last Light ist ein First-Person-Shooter, der von 4A Games entwickelt und von Deep Silver am 14. Mai 2013 veröffentlicht wurde. Die Handlung setzt ein Jahr nach den Ereignissen von Metro 2033 an und folgt Artyom durch die Tunnel unter dem zerstörten Moskau, während kriegführende Fraktionen die letzten Reste der Zivilisation unter der Erde zerreißen. Das Spiel knüpft an das schlechte Ende des Vorgängers an, wobei Artyom von seiner Rolle bei der Vernichtung der Dark Ones geplagt wird und auf der Suche nach einem mysteriösen Überlebenden namens Prisoner ist.

Die narrative Struktur ist straff und zielgerichtet. Artyom ist kein austauschbarer Protagonist; er trägt von Beginn an eine schwere Last, was sich in der Welt um ihn herum widerspiegelt. Die Stationsstädte befinden sich in einem erbitterten Konflikt um D6, ein militärisches Depot mit Waffen, die das Ende der Menschheit besiegeln könnten. Die Story bewegt sich durch diese Fraktionen, ohne eine von ihnen als rein heldenhaft darzustellen, was dem Writing mehr Tiefe verleiht als den meisten Shootern dieses Genres.

Gameplay und Mechaniken

Der Core-Loop von Metro: Last Light belohnt Geduld statt Aggression. Artyom kann bis zu 3 Waffen tragen, und Munition ist extrem knapp. Militär-Qualitäts-Munition dient als Währung in der Metro-Ökonomie, was für eine ständige Spannung sorgt: Gibt man seine Kugeln im Kampf aus oder spart man sie für den Handel mit Vorräten? Allein diese Mechanik hebt das Spiel von Shootern ab, in denen Munition nur Beiwerk ist.

Die wichtigsten Mechaniken, die das Erlebnis definieren:

  • Stealth-Takedowns (tödliche und nicht-tödliche Optionen)
  • Wartung der Gasmaske und Filter-Management
  • Ressourcen-Management durch die Bullet-Economy
  • Lichtbasiertes Stealth-System
  • Moral-System durch versteckte Aktionen

Stealth wird gefördert, ist aber nie Pflicht. Spieler können Gegner direkt angreifen, doch wer gegen menschliche Feinde zu viel Munition verballert, hat für die darauffolgenden Abschnitte voller Mutanten kaum noch Reserven. Das Spiel trackt moralische Entscheidungen dezent im Hintergrund, und diese beeinflussen, welches Ende Artyom erreicht.

Welt und Setting

Die Metro selbst ist der stärkste Charakter in Last Light. 4A Games hat eine Unterwelt erschaffen, die sich wirklich bewohnt anfühlt – mit engen Stationsstädten voller Händler, Soldaten, Flüchtlinge und Kindern, die noch nie die Oberfläche gesehen haben. Über Tage ist die vergiftete Skyline von Moskau so detailreich gestaltet, dass sie eher bedrückend als dekorativ wirkt.

Die Abschnitte an der Oberfläche sind kurz, aber unvergesslich. Filter-Kanister laufen in Echtzeit ab und zwingen den Spieler dazu, effizient vorzugehen, während man die Trostlosigkeit der Umgebung aufsaugt. Der Kontrast zwischen den klaustrophobischen Tunneln und der offenen, verstrahlten Stadt sorgt für ein abwechslungsreiches Pacing.

Grafik und Sounddesign

Für einen Release im Jahr 2013 hat Metro: Last Light die Hardware ordentlich gefordert. Die Redux-Version, die aktuell für PC, PlayStation, Xbox, macOS und iOS erhältlich ist, bietet eine verbesserte Grafik und beide Ranger Mode-Schwierigkeitsgrade. Der Ranger Mode entfernt das HUD komplett und reduziert die Munitions-Drops weiter, wodurch das Spiel eher zu einem Survival-Horror-Erlebnis als zu einem konventionellen Shooter wird.

Das Sounddesign überzeugt in jeder Version. Artyoms schweres Atmen durch eine beschädigte Gasmaske, das ferne Heulen der Mutanten in überfluteten Tunneln, das gedämpfte Schussgeräusch eines Gefechts in der nächsten Kammer: Die Soundkulisse ist so präzise, dass sie als eigenständiges Environmental Storytelling fungiert.

Lohnt sich Metro: Last Light im Ranger Mode?

Der Ranger Mode ist die ultimative Art, das Spiel zu erleben, wenn man maximale Spannung sucht. Ohne HUD ist man voll auf visuelle Hinweise in der Spielwelt angewiesen, die noch knappere Munition treibt das Bullet-Economy-System an seine Grenzen, und Kämpfe werden zu einer echten Gefahr statt nur zu einem kleinen Hindernis. Es ist eine härtere, kompromisslosere Version eines ohnehin fordernden Postapokalypse-Shooters, die genau die Aufmerksamkeit belohnt, für die die Atmosphäre des Spiels geschaffen wurde.