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Need for Speed: ProStreet Banner
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Need for Speed: ProStreet

Über Need for Speed: ProStreet

Studio

EA Black Box

Website

www.ea.com/need-for-speed-prostreet

Veröffentlichungsdatum

November 13. 2007

Need for Speed: ProStreet Logo
Need for Speed: ProStreet
RennsportSimulationSport

In Need for Speed: ProStreet baust und tunst du Autos für packende Rennen in den Disziplinen Drag, Drift, Grip und Speed auf offiziellen Rennstrecken.

Entwickler

EA Black Box

Veröffentlichungsdatum

November 13. 2007

Plattform

Einführung

Need for Speed: ProStreet verzichtet auf Verfolgungsjagden und Open-World-Fahrten und setzt voll auf den Wettbewerb auf abgesperrten Kursen. In diesem 2007er Titel von EA Black Box zählen echtes Tuning-Wissen und fahrerisches Können, um dich vom lokalen Herausforderer zum weltweiten Champion hochzuarbeiten.

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Überblick

Need for Speed: ProStreet stellt eine bewusste Neuausrichtung des Franchise dar. Das im November 2007 von EA Black Box veröffentlichte Spiel tauscht die illegalen nächtlichen Rennen von Most Wanted und Carbon gegen organisierte Renntage mit echten Konsequenzen ein – inklusive eines Schadenssystems, das dein Auto komplett schrotten kann, wenn du es übertreibst. Das Ergebnis ist eine Rennsimulation, die Vorbereitung genauso belohnt wie schnelle Reflexe.

Du schlüpfst in die Rolle von Ryan Cooper, einem Streetracer mit Ambitionen, die weit über seinen anfänglichen Nissan 240SX hinausgehen. Du arbeitest dich durch eine Reihe von Renntagen, die über verschiedene Schauplätze in der realen Welt verteilt sind. Jedes Event ist ein strukturierter Wettbewerb, keine Free-Roam-Session, und dein Ruf wächst nur, wenn du die Besten in ihrer jeweiligen Disziplin schlägst. Auf Siege folgen Sponsorenverträge, die bessere Events und Tuning-Parts freischalten – ein Progressions-Loop, der deine Garage ständig in Bewegung hält.

Need for Speed: ProStreet content image

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Die Abkehr von der klassischen NFS-Formel war bei der Veröffentlichung umstritten, und genau diese Spannung macht das Spiel heute so interessant. Spieler, die einen weiteren Underground-Style Streetracer wollten, fühlten sich enttäuscht. Wer jedoch ein Spiel suchte, in dem Tuning-Setups die Rundenzeiten spürbar beeinflussen, fand hier etwas, das die Serie nur selten zuvor oder danach geboten hat.

Wie funktioniert die Rennstruktur?

ProStreet unterteilt den Wettbewerb in vier verschiedene Renndisziplinen, die jeweils ein anderes Fahrzeug-Build und eine andere Fahrweise erfordern:

Need for Speed: ProStreet content image

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  • Grip: Traditionelle Rundstreckenrennen, bei denen Rundenzeiten zählen
  • Drag: Beschleunigung auf gerader Strecke und perfektes Schalten
  • Drift: Bewertung basierend auf Winkel, Geschwindigkeit und Style
  • Speed Challenge: Highspeed-Fahrten auf langen Geraden

Dieses Multi-Disziplin-Format bedeutet, dass ein Auto, das auf Grip getunt ist, bei einem Drag-Event nicht mithalten kann. Ein Allzweck-Fahrzeug zu bauen ist kaum möglich, was die Spieler dazu zwingt, eine Garage mit spezialisierten Fahrzeugen zu unterhalten, anstatt nur ein einziges aufgemotztes Helden-Auto zu fahren. Allein dieses Design-Konzept hebt ProStreet von den meisten Zeitgenossen des Streetracing-Genres ab.

Fahrzeugbau und Tuning-Tiefe

Das Customization-System in ProStreet geht weit über die optischen Anbauteile hinaus, für die die Serie bekannt war. Performance-Upgrades wirken sich auf Handling, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit aus – und zwar auf eine Weise, die das Spiel tatsächlich simuliert und nicht nur als Stat-Balken darstellt. Dyno-Tuning, Fahrwerkseinstellungen und Getriebeübersetzungen beeinflussen direkt, wie sich ein Auto auf der Strecke verhält.

Need for Speed: ProStreet content image

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Die optische Customization bleibt umfangreich: Bodykits, Lackierungen, Vinyls und Felgenoptionen führen den ästhetischen Aspekt fort, auf dem die Serie ihre Fanbase aufgebaut hat. Der Unterschied ist, dass man in ProStreet separat investieren muss, um schnell auszusehen und auch wirklich schnell zu sein. Ein Auto mit einem Premium-Optik-Build kann bei einer Speed Challenge trotzdem alt aussehen, wenn das Engine-Tuning nicht stimmt.

Das Schadenssystem verleiht jedem Rennen echtes Gewicht. Kollisionen hinterlassen sichtbare Dellen und kaputte Karosserieteile, und schwere Unfälle können ein Auto komplett zerstören, was einen kostspieligen Ersatz aus deinen Geldreserven erfordert. Das erzeugt eine Risk-Reward-Spannung, die die meisten Arcade-Racer komplett vermeiden.

Einfluss und Vermächtnis

ProStreet erhielt 2007 gemischte Kritiken und lag auf den großen Plattformen im mittleren 70er-Bereich. Kritiker lobten die Tuning-Tiefe und die Vielfalt der Disziplinen, bemängelten aber das Fahrgefühl, das in einem schwierigen Mittelweg zwischen Arcade-Reaktionsfreudigkeit und echter Simulations-Schwere feststeckte. Das Schadensmodell sorgte sowohl für Lob hinsichtlich des Realismus als auch für Kritik, da es Gelegenheitsspieler zu stark bestrafte.

Need for Speed: ProStreet content image

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Heute betrachtet nimmt ProStreet eine spezielle Nische im NFS-Katalog ein: Es ist der Teil, der einer echten Rennsimulation am nächsten kam, ohne sich vollends dazu zu bekennen. Die Karriere-Struktur, die Multi-Disziplin-Renntage und der Garage-Management-Loop verleihen dem Spiel eine Tiefe, die die Serie in späteren Jahren weitgehend aufgegeben hat. Für Spieler, die einen Streetracing-Titel mit echter mechanischer Tiefe und einem Karrieremodus suchen, bei dem man sich seinen Platz verdienen muss, statt ihn geschenkt zu bekommen, liefert ProStreet auf PC, PlayStation und Xbox auch heute noch ab.