Falls du gehofft hast, dass Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2 irgendwann auf der Nintendo Switch landen, solltest du deine Erwartungen besser dämpfen. Obwohl Activision gerade beide Shooter-Klassiker Shooter-Spiele still und leise für PS4 und PS5 veröffentlicht hat, deuten kursierende Gerüchte darauf hin, dass eine Switch-Version nie Teil des Plans war.
Das ist eine bittere Pille für Switch-Fans. Beide Spiele haben eine treue Fangemeinde, und die Portabilität einer Switch-Version wäre ein offensichtliches Verkaufsargument gewesen. Aber wenn das aktuelle Gerücht zutrifft, wird diese Version schlichtweg nicht erscheinen.

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Was gerade erschienen ist und was Switch-Besitzern entgeht
Activision hat diese Woche sowohl Call of Duty: Black Ops (ursprünglicher Release 2010) als auch Call of Duty: Black Ops 2 (2012) für PlayStation-Plattformen veröffentlicht. Xbox-Spieler hatten jahrelang über die Abwärtskompatibilität auf der Xbox One und Xbox Series X/S Zugriff auf beide Titel, inklusive vollem Online-Support. PS4- und PS5-Besitzer haben nun endlich ihre Version erhalten, auch wenn die Resonanz eher durchwachsen ausfällt.
Die Ports starteten bei jeweils $40, wobei ein zeitlich begrenzter PS Plus-Rabatt den Preis bis zum 6. August auf $20 senkt. DLC-Season-Pässe kosten derzeit jeweils $10, steigen aber nach Ablauf des Rabatts auf $30, was den Gesamtpreis für beide Spiele beim Standardpreis auf über $140 bringt. Für über 12 Jahre alte Spiele ohne grafische Überarbeitung, ohne 120FPS-Support, ohne FOV-Slider und ohne gebündelte DLCs ist diese Preisgestaltung nicht gut angekommen.
Switch-Besitzer spielen dabei ohnehin keine Rolle.
Warum das Fehlen einer Switch-Version schwerer wiegt, als es klingt
Die Sache ist die: Die Switch 2 ist da und Nintendos Plattform ist für Third-Party-Support so stark aufgestellt wie nie zuvor. Eine portable Version von zwei der beliebtesten Einträge der gesamten Call of Duty-Reihe hätte ihr Publikum gefunden. Black Ops und Black Ops 2 werden regelmäßig als Fan-Favoriten genannt, wobei insbesondere Black Ops 2 eine lautstarke Community hat, die seit Jahren darauf drängt, das Spiel auf moderne Hardware zu bringen.
Dass Activision beide Spiele auf die PlayStation gebracht hat, war in dieser Hinsicht bereits ein Gewinn. Hier aufzuhören, ohne einen Switch-Port zu planen, fühlt sich an, als würde man eine offensichtliche Chance ungenutzt lassen.
Der Preis-Backlash liefert Kontext zur Funkstille bei der Switch
Die Reaktion auf die PS5-Ports war weitgehend negativ, wobei sich die Frustration der Spieler auf den Premium-Preis für das konzentriert, was im Grunde eine Bare-Bones-Veröffentlichung ist. Kein neuer Content, keine nennenswerten visuellen Upgrades, kein Crossplay und DLCs, die separat zu Preisen verkauft werden, die direkt aus dem Jahr 2012 zu stammen scheinen. Reddit-Threads, in denen die Ports diskutiert werden, sind voll von Spielern, die die Preisgestaltung als völlig deplatziert kritisieren.
Dieser Kontext ist für die Switch-Situation wichtig. Wenn Activision einen Switch-Port planen würde, wäre die Erwartung dieselbe abgespeckte Behandlung zu einem ähnlich stolzen Preis. Angesichts dessen, wie der PS5-Launch aufgenommen wurde, ist das Fehlen einer Switch-Version vielleicht weniger überraschend, als es zunächst scheint.
Für Spieler, die jetzt in das breitere Call of Duty-Universum einsteigen wollen, ist Call of Duty: Black Ops 6 der aktuelle Eintrag der Serie und stellt den zugänglichsten Startpunkt auf modernen Plattformen dar.
Was das für das Comeback der klassischen Black Ops-Titel bedeutet
Activision sieht eindeutig einen Wert darin, ältere Black Ops-Titel wieder ins Rampenlicht zu rücken. Die PS5-Ports signalisieren trotz des Backlashs, dass der Publisher die Nachfrage nach klassischen Einträgen wahrnimmt. Ob sich dieses Interesse irgendwann auch auf die Switch erstreckt, bleibt eine offene Frage.
Vorerst schauen Switch-Spieler von der Seitenlinie zu, während PS5- und Xbox-Spieler darüber debattieren, ob $40 für einen 14 Jahre alten Shooter ohne Extras ein fairer Preis sind. Wenn du über jede Entwicklung in dieser Geschichte auf dem Laufenden bleiben willst, lohnt es sich, den Call of Duty: Black Ops 6 Guides-Hub für die neuesten Infos zur gesamten Franchise als Lesezeichen zu speichern.








