Brad Pitt kehrt offiziell für das World War Z-Sequel zurück und schlüpft erneut in die Rolle von Gerald 'Gerry' Lane in der Fortsetzung des Zombie-Thrillers aus dem Jahr 2013. Wenn du ein Fan des World War Z-Franchise in irgendeiner Form bist, solltest du hier genau aufpassen.
Ein Regisseur, auf den man gespannt sein darf
Paramount hat Edward Berger als Regisseur und Executive Producer verpflichtet. Dieser Name dürfte Filmfans ein Begriff sein: Berger führte Regie bei Im Westen nichts Neues und Conclave, zwei der kritisch am meisten gefeierten Filme der letzten Jahre. Sein bisheriger Werdegang lässt darauf schließen, dass das Sequel nicht einfach nur ein liebloser Cash-Grab-Aufguss der globetrottenden Action des Originals wird.
Pitt wird zudem gemeinsam mit Dede Gardner und Jeremy Kleiner über ihr Label Plan B Entertainment produzieren – dieselbe Firma, die auch hinter dem Original stand. Eine solche Kontinuität auf der Produktionsseite ist oft wichtiger, als man denkt.
Das Drehbuch stammt von einem Tony-Gewinner
Das Problem bei Zombie-Sequels ist meistens das Writing, das oft vor allen anderen Aspekten enttäuscht. Daher ist die Wahl von Dennis Kelly als Drehbuchautor wirklich interessant. Kelly gewann einen Tony Award für Matilda: The Musical, was nicht gerade die offensichtlichste Qualifikation für einen Zombie-Actionfilm ist, doch sein theaterwissenschaftlicher Hintergrund deutet darauf hin, dass er weiß, wie man charaktergetriebene Storys unter Druck aufbaut. Genau das hätte der erste Film gebraucht.
Der Film aus dem Jahr 2013 unter der Regie von Marc Forster spielte weltweit über $540 Millionen bei einem berichteten Produktionsbudget von rund $190 Millionen ein. Ein Sequel befand sich jahrelang in verschiedenen Entwicklungsstadien, weshalb diese Bestätigung längst überfällig war.
Was Gerry Lanes Rückkehr für die Story bedeutet
Lane wurde im ersten Film als pensionierter UN-Ermittler eingeführt, der während eines globalen Zombie-Ausbruchs wieder in den aktiven Dienst zurückgerufen wurde. Das Sequel wird vermutlich an diesen Faden anknüpfen, auch wenn über die Rückkehr des Charakters hinaus noch keine Plot-Details bestätigt wurden. Angesichts des Ausmaßes des Endes vom ersten Film gibt es viel Raum, um die Story zu erweitern.
Pitts arbeitsreichste Phase seit Jahren
Diese Ankündigung kommt zeitgleich mit der Nachricht, dass Pitt auch für ein Once Upon a Time in Hollywood-Spin-off namens The Further Mis-Adventures of Cliff Booth zurückkehrt, das am 23. Dezember auf Netflix erscheint, nachdem es ab dem 25. November zwei Wochen lang im IMAX zu sehen war. Der Film wird von David Fincher nach einem Drehbuch von Quentin Tarantino inszeniert und spielt im Hollywood des Jahres 1977.
Zwei große Franchise-Rückkehrer im selben Zeitraum sind ein bemerkenswerter Wandel für einen Schauspieler, der den Großteil des letzten Jahrzehnts mit kleineren Prestige-Projekten verbracht hat. Besonders das World War Z-Sequel hat angesichts der beteiligten Talente echtes Potenzial.
Warum das auch für Fans des Spiels wichtig ist
Die World War Z-Filmreihe inspirierte direkt den gleichnamigen Koop-Shooter von Saber Interactive, der sich seit seinem Release 2019 eine treue Player-Base aufgebaut hat. Ein hochkarätiges Sequel mit starkem kreativem Rückhalt sorgt meist für neues Interesse am gesamten Franchise, was oft dazu führt, dass neue Spieler das Game für sich entdecken. Wenn du bereits tief im Koop-Zombie-Slayen steckst, sind die World War Z-Guides einen Bookmark wert, da die Community wahrscheinlich wachsen wird, sobald der Release des Sequels näher rückt.
Ein Release-Datum für den Film wurde noch nicht bekannt gegeben, aber da Regisseur, Autor und Hauptdarsteller bereits feststehen, schreitet die Produktion sichtlich voran. Für mehr News aus Gaming und Entertainment hält dich der Gaming-Guides-Hub stets auf dem Laufenden.








