Call of Duty kehrt zum Modern Warfare-Setting zurück, und der vierte Teil der Reboot-Reihe, Call of Duty: Modern Warfare IV, peilt ein Release-Fenster im Oktober an.
Dieser Zeitplan ging aus Insider-Diskussionen in den sozialen Medien über das wahrscheinliche Launch-Datum des Spiels hervor. Ein Oktober-Release würde eine signifikante Abkehr vom traditionellen November-Veröffentlichungsmuster der Franchise bedeuten, das über Jahre hinweg Bestand hatte.
Warum der Oktober mehr Sinn ergibt, als man vielleicht denkt
Die Sache ist die: Der November ist für Call of Duty normalerweise heiliger Boden. Die Franchise hat dort jahrelang ihr Lager aufgeschlagen und ihn wie einen Spawn-Punkt behandelt, den niemand sonst zu bestreiten wagt. Doch dieses Jahr hat Rockstar Games Grand Theft Auto VI für den 19. November bestätigt, und ein direktes Duell mit diesem Release wäre ein geradezu rätselhafter Schachzug. Der Wechsel in den Oktober umgeht diese Kollision vollständig und gibt Modern Warfare IV seinen eigenen Moment im Rampenlicht.
Es ist dieselbe Logik, die Berichten zufolge Xbox' Fable aus seinem ursprünglichen Zeitfenster verdrängt hat. GTA 6 ist die Art von Release, die den gesamten Herbstkalender um sich herum neu formt, und Publisher passen sich dementsprechend an.
Was Leaks bereits über das Spiel sagen
Der Oktober-Termin ist nicht das Einzige, was derzeit die Runde macht. Modern Warfare IV wird Berichten zufolge den Support für Last-Gen-Konsolen komplett einstellen und ein traditionelleres UI bieten, womit einige Design-Entscheidungen der letzten Ableger zurückgenommen werden. Zuletzt beschrieben Leaks MW4 als eine „komplette Kopie“ von Modern Warfare 2 (2022), was bei Fans, die von diesem Titel und seinem Nachfolger ohnehin enttäuscht waren, nicht gerade gut ankam.
Dies sind unbestätigte Insider-Behauptungen, keine offiziellen Ankündigungen von Activision. Betrachten Sie die Details als Gerüchte, bis sie bestätigt sind.
Modern Warfare 2 (2022) erntete zum Launch Kritik für sein Multiplayer-Design, und Modern Warfare III wurde als noch spaltender empfunden. Die Vorstellung, dass MW4 dieses Konzept eng kopieren könnte, hat in der Community bereits für Frust gesorgt.
Die Game Pass-Frage, die noch niemand beantwortet hat
Jenseits des Release-Fensters schwebt eine größere geschäftliche Frage über Modern Warfare IV: Wird es zum Launch im Game Pass enthalten sein?
Sowohl Black Ops 6 als auch Black Ops 7 starteten als Day-One-Titel im Game Pass, doch Berichten zufolge wird in Erwägung gezogen, den Game Pass für den diesjährigen Ableger auszulassen. Die finanziellen Einsätze sind hoch: Die Aufnahme von Black Ops 6 in den Game Pass kostete Activision Berichten zufolge geschätzte $300 Millionen an direkten Verkäufen. Allein diese Zahl erklärt, warum Microsoft und Activision die Vereinbarung möglicherweise überdenken, auch wenn der Abzug einer Flaggschiff-Franchise aus dem Abo-Dienst ein bedeutender Moment für Game Pass-Abonnenten wäre.
Was die meisten Spieler in dieser Debatte übersehen, ist, dass die Verfügbarkeit im Game Pass grundlegend verändert, wie ein Call of Duty-Titel kommerziell performt. Ein Spiel, das sich 15 Millionen Mal direkt verkauft, sieht in einer Bilanz ganz anders aus als eines, das 20 Millionen Game Pass-Spieler erreicht. Die Rechnung geht für Microsoft offenbar nicht so auf, wie erhofft.
Für die neuesten Gaming-News und aktuelle Reviews, während die Berichterstattung zu Modern Warfare IV anläuft, ist eine offizielle Ankündigung von Activision der nächste konkrete Schritt. Angesichts des im Raum stehenden Oktober-Fensters dürfte diese Ankündigung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Sie können auch weitere Guides durchstöbern, um bei allem, was Call of Duty betrifft, auf dem Laufenden zu bleiben.








