Lands Between ...

Capcom-Veteran erklärt: Warum Elden Ring besser aussieht, als man erwartet

Street Fighter-Künstler Akiman erklärt, wie Elden Ring dank sorgfältiger Detailkontrolle visuell überzeugt, selbst im Vergleich zu Spielen mit höherer Auflösung wie Crimson Desert.

Eliza Crichton-Stuart

Eliza Crichton-Stuart

Aktualisiert Apr. 11, 2026

Lands Between ...

Vier Jahre nach der Veröffentlichung spricht Elden Ring immer noch die Leute an, wie gut es aussieht. Das ist nicht nichts, besonders wenn Spiele wie Crimson Desert die Messlatte für rohe visuelle Wiedergabetreue höher legen. Was ist also das Geheimnis?

Akira "Akiman" Yasuda, der Capcom-Veteran, der am besten für das Design der ikonischen Charakterriege von Street Fighter bekannt ist, glaubt, die Antwort zu haben. Und das ist eine durchdachtere Betrachtung, als man es von einem Tweet erwarten würde.

Was Akiman tatsächlich gesagt hat

Akiman antwortete diese Woche auf X auf einen visuellen Vergleich zwischen Elden Ring und Crimson Desert. Der Beitrag, übersetzt von Automaton, kommt direkt auf den Punkt: "Normalerweise, wenn die Detailgenauigkeit zunimmt, bleibt dem Betrachter immer weniger Raum, das Gesehene mit seiner Vorstellungskraft zu ergänzen. Die Grafik in Elden Ring ist jedoch mit sorgfältiger Kontrolle über die Detailgenauigkeit in jeder Wendung gestaltet, auf eine Weise, die sicherstellt, dass die Vorstellungskraft des Betrachters ständig bis zum Äußersten angeregt wird."

Er hebt auch speziell die Verwendung der **atmosphärischen Perspektive** durch FromSoftware hervor, eine klassische Kunsttechnik, bei der entfernte Objekte an Kontrast, Detail und Farbsättigung verlieren, um die Illusion von Tiefe zu erzeugen. Maler verwenden sie seit Jahrhunderten. FromSoftware hat sie einfach auf eine Videospielwelt angewendet.

Seine Schlussfolgerung: "Das bedeutet, gut in Kunst zu sein."

Das ist hohes Lob von jemandem, der Jahre damit verbracht hat, die visuelle Identität von Street Fighter II zu prägen.

Das Detailgenauigkeits-Paradoxon

Das ist die Sache, die die meisten Spieler bei Grafikdebatten übersehen: Höhere Auflösung bedeutet nicht automatisch mehr visuelle Anziehungskraft. Akimans Punkt ist, dass, wenn jede Oberfläche in erschöpfenden Details gerendert wird, Ihr Gehirn aufhört, Lücken zu füllen. Die Welt beginnt sich vollständig, fertig, fast träge anzufühlen.

Elden Ring macht das Gegenteil. The Lands Between ist in der Ferne bewusst verschwommen, mit Ruinen, die halb vom Nebel verschluckt sind, und Strukturen, die eher auf Maßstab hindeuten, als ihn zu buchstabieren. Ihr Gehirn erledigt den Rest. Dieser teilweise sichtbare Turm am Horizont wirkt imposanter, als er es wäre, wenn jeder Ziegel scharf wäre.

Crimson Desert ist, was es wert ist, auf technischer Ebene wirklich beeindruckend. Pearl Abyss hat etwas gebaut, das aktuelle Hardware stark beansprucht. Aber Akimans Argument ist nicht, dass Crimson Desert schlecht aussieht. Es ist, dass rohe Detailgenauigkeit und künstlerische Wirkung nicht dasselbe Maß sind.

Warum FromSoftware diesen Streit immer wieder gewinnt

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Kunstrichtung von Elden Ring als Fallstudie herangezogen wird. Das Spiel wurde Anfang 2022 veröffentlicht und wird immer noch in Gesprächen über visuelles Design zitiert, gerade weil der Ansatz von FromSoftware anders altert als fotorealistische Spiele. Titel, die maximale Detailgenauigkeit anstreben, können innerhalb einer Konsolengeneration veraltet aussehen. Eine Kunstrichtung, die die Vorstellungskraft anspricht, hält tendenziell länger.

Der Schlüssel hier ist Intentionalität. Akiman sagt nicht, dass Elden Ring schlechte Grafiken hat, die irgendwie gut aussehen. Er sagt, dass jede visuelle Entscheidung, von der Dichte des Nebels bis zur Weichzeichnung der entfernten Geometrie, mit der Wahrnehmung des Betrachters im Hinterkopf getroffen wurde. Das ist eine Designphilosophie, keine technische Einschränkung.

Mit der Elden Ring Tarnished Edition, die für die Nintendo Switch 2 erscheint, hat diese Konversation ein praktisches Gewicht. Ein kürzlicher Hands-on-Bericht stellte fest, dass der Port gut läuft, aber an einigen Stellen "leicht ruckelige Grafiken" zeigt. Wenn Akimans Analyse Bestand hat, ist die Frage nicht nur, ob die Switch 2 eine Zielauflösung erreichen kann. Es geht darum, ob die atmosphärischen Effekte, die The Lands Between lebendig erscheinen lassen, den Hardware-Downgrade unbeschadet überstehen.

Für weitere Informationen über das, was dieses Jahr im Action-RPG-Bereich auf uns zukommt, stöbern Sie in den neuesten Gaming-News und -Reviews, um über neue Veröffentlichungen und Updates auf dem Laufenden zu bleiben. Sie sollten auch den Leitfadenbereich besuchen, wenn Sie zum ersten oder fünften Mal nach The Lands Between zurückkehren. Schauen Sie sich unbedingt mehr an:

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aktualisiert

April 11. 2026

veröffentlicht

April 11. 2026

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