CD Projekt Red hat bestätigt, dass sich The Witcher 3: Wild Hunt mittlerweile weltweit über 65 Millionen Mal verkauft hat – eine Zahl, die das Studio im Rahmen seines Finanzberichts für das Q1 2026 bekannt gab. Das Timing ist kein Zufall: Die Ankündigung erfolgte nur einen Tag, nachdem das Studio offiziell Songs of the Past enthüllt hat, die dritte große Erweiterung für ein Spiel, das ursprünglich vor 11 Jahren erschien.

Songs of the Past Key Art

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65 Millionen Gründe, Geralt weiterziehen zu lassen
Das Besondere an dieser Zahl: 65 Millionen sind nicht nur ein bloßer Meilenstein für das Prestige. Es ist eine installierte Basis, die groß genug ist, um eine vollwertige Erweiterung für ein Spiel aus dem Jahr 2015 zu rechtfertigen, und CD Projekt Red Joint CEO Michal Nowakowski betonte in seinen Ausführungen genau diese Logik.
„Die Rückkehr von Geralt nach mehr als einem Jahrzehnt wird ein exzellentes Abenteuer und eine Reise in die Vergangenheit, bevor wir im kommenden The Witcher 4 den Staffelstab an Ciri übergeben“, sagte Nowakowski. Er wies zudem darauf hin, dass Songs of the Past als potenzieller Einstiegspunkt für Spieler dienen soll, die die Serie bisher noch nie gespielt haben, und positionierte die Erweiterung somit eher als Gateway denn als bloße Belohnung für langjährige Fans.
Diese Einordnung ist wichtig. Die Complete Edition von The Witcher 3 wurde Anfang des Jahres in den Xbox Game Pass Premium aufgenommen, was bedeutet, dass das Studio aktiv neue Spieler in das Ökosystem holt, bevor die Erweiterung erscheint.
Was wir bisher über Songs of the Past wissen
Details sind noch rar. Geralt kehrt als Hauptcharakter zurück, was bedeutet, dass dies keine Ciri-Story ist (diese Rolle gehört zu The Witcher 4). Wo genau Songs of the Past in der Timeline von The Witcher 3 angesiedelt ist, ist noch unbestätigt; das Studio kündigte an, dass weitere Details Ende des Sommers folgen werden.
Das Artwork der Erweiterung hat bereits für Spekulationen gesorgt. Das Schwert, das Geralt auf dem Key Art zieht, halten Fans für ein bekanntes Stück aus der umfangreicheren Witcher-Lore, auch wenn CD Projekt Red sich zu diesem Punkt noch nicht geäußert hat.
Songs of the Past erscheint zusammen mit aktualisierten Mindestanforderungen für die PC-Version von The Witcher 3, einschließlich zwingend erforderlichem Windows 11 und SSD-Unterstützung. Spieler mit älterer Hardware sollten vor der Veröffentlichung die Kompatibilität prüfen.
Das Studio bestätigte, dass sich die Erweiterung in einem „fortgeschrittenen Entwicklungsstadium“ befindet, was ein Zeitfenster für 2027 plausibel erscheinen lässt, auch wenn noch kein Release-Datum feststeht.
Warum ein 11 Jahre altes RPG immer noch große Inhalte erhält
Die Langlebigkeit von The Witcher 3 ist kein Zufall. CD Projekt Red hat über die Jahre hinweg kontinuierlich Updates geliefert, von erweitertem Mod-Support bis hin zum Next-Gen-Overhaul im Jahr 2022, der Raytracing, Performance-Modi und ein kostenloses Upgrade für bestehende Besitzer einführte. Das Spiel ist auf eine Art und Weise aktuell geblieben, wie es nur wenige Titel aus dem Jahr 2015 von sich behaupten können.
Die 65-Millionen-Marke liefert zudem den Kontext dafür, warum das Studio diese Erweiterung als Brücke zu The Witcher 4 betrachtet und nicht als stillen Abschied. Nowakowski beschrieb Songs of the Past explizit als Chance für neue Spieler, in das Universum einzutauchen, bevor Ciris Geschichte beginnt. Das ist ein kalkulierter Schachzug: Erst die Community aufbauen, um sie später an das nächste Kapitel zu übergeben.
Für Spieler, die vor dem Release von Songs of the Past noch einmal in die Welt eintauchen möchten, deckt die vollständige Witcher 3 Guide-Sammlung alles ab – von Builds bis hin zu Quest-Walkthroughs –, damit ihr wieder auf den neuesten Stand kommt.








