Square Enix hat soeben einen neuen Trailer für Final Fantasy Resonance veröffentlicht, den ersten HD-2D-Ableger der Hauptreihe. Er hält genau, was versprochen wurde: Pixel-Art, die an ihre visuellen Grenzen geht, untermalt von der Art orchestraler Musik, für die das Franchise bekannt ist.
Das Spiel erscheint am 22. Oktober für PS5, Xbox Series X/S, PC, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2. Falls ihr Final Fantasy VII Rebirth als das große Square Enix-Release auf dem Schirm hattet, macht Resonance nun ebenfalls eindrucksvoll auf sich aufmerksam.

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Was der Trailer tatsächlich zeigt
Die visuelle Identität ist unverkennbar HD-2D, derselbe Stil, der schon Octopath Traveler definierte, doch die Production Values wirken deutlich gesteigert. Massive, bildschirmfüllende Spezialeffekte erhellen die Pixel-Art-Umgebungen. Die 3D-Beleuchtung und die Tiefenwirkung leisten mehr, als man von einem Format erwarten würde, das sonst eher auf Nostalgie setzt. Der Entwickler Lancarse hat das Kamerasystem speziell darauf ausgelegt, diesen Stil zu bewältigen, ohne die Art Direction zu beeinträchtigen – was angesichts der Dynamik einiger Kämpfe offenbar ein beachtlicher Aufwand war.
Auch die Musik leistet ganze Arbeit. Der Trailer setzt auf ausladende, orchestrale Arrangements, die sich unverkennbar nach Final Fantasy anfühlen, ohne dabei derivativ zu wirken. Diese Kombination aus Pixel-Art und voller Orchestrierung ist eine spezielle Art von Nostalgie-Kick, den die Serie schon immer perfekt beherrscht hat, und Resonance scheint genau zu wissen, was es damit erreichen will.
Rain, Lasswell und eine Geschichte rund um Kristalle
Die Wurzeln der Story reichen tiefer, als die HD-2D-Präsentation vermuten lässt. Final Fantasy Resonance basiert auf dem narrativen Fundament des eingestellten Mobile-Titels Brave Exvius und folgt den zwei Rittern Rain und Lasswell, die vom Königreich Grandshelt aus zu einer Quest aufbrechen, bei der es – natürlich – um Kristalle geht. Klassisch.
Ihre Reise führt durch gefährliche Dungeons und weitläufige Städte, wobei das gesamte Repertoire an Serien-Klassikern mit an Bord ist: Chocobos, Moogles und Luftschiffe haben alle ihre Auftritte. Doch hier ist der Punkt: Beim Kampfsystem hebt sich Resonance von den traditionellen rundenbasierten Wurzeln der Franchise ab.
Ein Kampfsystem, das das Lesen des Kampfes belohnt
Das Kampfsystem orientiert sich eher an einem Persona-ähnlichen Framework als an klassischen ATB- oder rein rundenbasierten Setups. Trefft ihr einen Gegner mit der richtigen Elementar-Attacke, wird er ins Taumeln gebracht, was zusätzliche Züge für eure Party freischaltet. Es ist ein System, das das Wissen über Gegner und den Aufbau von Builds basierend auf deren Schwächen belohnt, was der JRPG-Community einiges an strategischer Tiefe bietet.
Die Visions-Mechanik fügt der Party-Zusammenstellung eine Ebene von Deck-Building-Logik hinzu, mit der ihr Fähigkeiten aus der gesamten Final Fantasy-Historie in euer Loadout integrieren könnt. Was die meisten Spieler in Trailern wie diesem übersehen, ist, wie stark dieses System die Herangehensweise an einzelne Encounters verändern kann, besonders bei schwierigeren Inhalten.
Drei Monate bis zum Release und alles ist bereit
Mit dem festen Release-Datum am 22. Oktober und einem Trailer, der sowohl visuell als auch akustisch überzeugt, tritt Resonance mit einer klaren Identität auf. Es versucht nicht, mit der cineastischen Größe der Final Fantasy VII Rebirth-Remake-Trilogie zu konkurrieren. Stattdessen etabliert es sich als Liebeserklärung der Serie an klassische Präsentation, umgesetzt mit moderner Handwerkskunst.
Wenn ihr euch schon jetzt auf die Kampfsysteme im aktuellen FF-Lineup von Square Enix vorbereiten wollt, ist der Guide zu Waffen und Synergie-Fähigkeiten in FF7 Rebirth einen Blick wert, bevor Resonance erscheint und euch erneut dazu bringt, über Elementar-Builds nachzudenken.








