Metas CTO Andrew "Boz" Bosworth hat bestätigt, dass sich Headsets der nächsten Generation aktiv in der Entwicklung befinden. Während eines Instagram-AMA teilte er seinen Followern mit: „Wir haben offen darüber gesprochen, dass wir an mehreren Headsets der nächsten Generation arbeiten.“ Dieser eine Satz hat die VR-Community in Aufruhr versetzt, und die Gerüchte rund um die Meta Quest 4 werden von Woche zu Woche lauter.
Hier ist der Punkt: Bei den Gerüchten geht es nicht nur darum, was das Headset leisten kann. Es geht darum, was es dich kosten wird.

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Was die Leaks tatsächlich sagen
Mehrere Leaks deuten darauf hin, dass das nächste Meta-Headset einen erheblichen Hardware-Sprung gegenüber der Quest 3 darstellen wird, mit Features wie Displays mit höherer Auflösung, Eye-Tracking, Face-Tracking und einem leichteren Formfaktor, der einen separaten Compute-Puck nutzt. Ein kursierendes Gerücht bezifferte den Preis auf etwa $800 und merkte an, dass das Gerät möglicherweise gar nicht den Namen „Quest“ tragen wird.
Unabhängig davon wurde in internen Memos auf zwei Codenamen verwiesen: Project Phoenix und Project Puffin. Beides könnte ein Hybrid-Gerät darstellen, das irgendwo zwischen Metas Ray-Ban Smart-Glasses-Reihe und dem traditionellen Quest-Headset-Formfaktor angesiedelt ist. Eine solche Art von Gerät würde Meta in puncto Ambitionen – und mit ziemlicher Sicherheit auch beim Preis – direkt in das Territorium der Apple Vision Pro befördern.
Die Preiserhöhung der Quest 3 hat bereits den Ton angegeben
Meta hat nicht erst auf die Quest 4 gewartet, um die Preise anzuheben. Das Flaggschiff Quest 3 mit 512 GB liegt nach einer Preiserhöhung Anfang des Jahres nun bei $599, was etwa $100 über dem Einführungspreis liegt. Die Quest 3S als Einstiegsmodell bleibt die Budget-Option, aber selbst diese Positionierung gerät ins Wanken, da Sonys rabattierte PSVR 2 das untere Ende des Marktes zunehmend besetzt.
Der entscheidende Punkt ist der Kontext: Meta hat gleichzeitig die Preise für aktuelle Hardware erhöht und die Studios, die Software dafür entwickelten, verkleinert. Das Unternehmen hat 2026 drei seiner größten internen VR-Game-Studios geschlossen, und bei Reality Labs gab es das ganze Jahr über wiederholt Entlassungen. Mehr Geld für ein Next-Gen-Headset auszugeben, während das Software-Ökosystem schrumpft, lässt sich schwerer vermitteln als früher.
Der VR-Markt bewegt sich in Richtung Premium, ob Meta will oder nicht
Meta vollzieht diesen Wandel nicht im luftleeren Raum. Samsung und Pimax haben bereits Premium-Headsets im Angebot, die der Vision Pro ähneln. Pico arbeitet an einem eigenen High-End-Gerät, das für ein Launch-Fenster im Jahr 2026 geplant ist. Und das Steam Frame von Valve wird voraussichtlich im Bereich von $500-$1.000 liegen, wobei noch kein offizieller Preis bestätigt wurde.
Das Budget-Segment des VR-Marktes wird von beiden Seiten in die Zange genommen. Wenn die Quest 4 (oder wie auch immer Meta sie letztendlich nennen wird) für $800 oder mehr auf den Markt kommt, sind die Zeiten, in denen man ein leistungsfähiges Standalone-VR-Headset für unter $300 bekommen konnte, aus Sicht von Meta effektiv vorbei.
Wann man tatsächlich mit Neuigkeiten rechnen kann
Bosworths Hinweis auf die Meta Connect im September ist das bisher deutlichste Signal dafür, wann eine Ankündigung erfolgen könnte. Einige Leaks deuten darauf hin, dass die Hardware selbst erst 2027 erscheinen könnte, was die Connect eher zu einem Preview-Moment als zu einem Launch-Event machen würde. So oder so sind drei Jahre seit dem Erscheinen der Quest 3 vergangen, daher fühlt sich der Zeitpunkt für eine Next-Gen-Enthüllung richtig an.
Was die meisten Spieler übersehen, ist, dass Ankündigungen auf der Meta Connect nicht immer eine sofortige Verfügbarkeit bedeuten. Das Unternehmen hat eine Historie darin, Hardware lange vor dem Auslieferungsdatum zu enthüllen; eine Vorstellung im September garantiert also nicht, dass du vor Jahresende etwas Neues zum Auspacken hast.
Wenn du mit einem VR-Kauf wartest, um zu sehen, was als Nächstes kommt, ist das eine vernünftige Entscheidung. Wenn du jetzt sofort etwas spielen möchtest, decken unsere Gaming-Guides viele Titel ab, in die es sich lohnt einzutauchen, während sich die Hardware-Landschaft sortiert. Für diejenigen, die bereits tief im VR-nahen Gaming verwurzelt sind, ist der Ravenquest-Guide zum Verdienen von Quest-Tokens und zum FAME-System einen Blick wert. Und wenn du über alles Neue, das in die Regale kommt, auf dem Laufenden bleiben willst, halten dich unsere aktuellen Reviews darüber auf dem Laufenden, was sein Geld aktuell wirklich wert ist.






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