Wildlight Entertainments Highguard hat am 12. März 2026 nach nur drei Monaten Laufzeit die Server abgeschaltet. Der Live-Service-Multiplayer-Shooter konnte sich nie beim Mainstream-Publikum durchsetzen, fand aber eine Nische bei Spielern, die sich etwas weniger Hektik als bei den üblichen kompetitiven Titeln wünschten. Für eine kleine Gruppe von Fans fühlte sich Highguard anders an als die Genre-Größen.
Kurzes Rampenlicht, dann Stille
Highguard sorgte bei The Game Awards 2026 für etwas Aufsehen, doch der Hype hielt nicht an. Gegen Giganten wie Overwatch, Valorant und Marvel Rivals konnte sich das Spiel nicht behaupten. Die meisten Spieler fanden es zu langsam oder zu simpel. Diejenigen, die dabeiblieben, schätzten jedoch genau das: einen Team-Shooter, der nicht jede Sekunde volle Konzentration forderte.
Simples Design
Highguard hielt die Dinge einfach. Loot-Chest öffnen, Kristalle sammeln, den Shieldbreaker an der gegnerischen Basis platzieren. Keine Skill-Trees zum Optimieren, keine Creep-Waves, die man managen muss, und keine der komplexen Strategien, die Spiele wie Dota 2 ausmachen. Man konnte einsteigen, ein paar Runden spielen und sich ausloggen, ohne das Gefühl zu haben, ein Tutorial-Update zu benötigen. Diese mangelnde Komplexität machte es leicht, mit Freunden zu spielen, die nicht gerade versuchten, die Ranked-Ladder zu erklimmen.
Helden, Waffen und reitbare Tiere
Das Helden-Roster bot Highlights wie Condor und Una, jeder mit einem eigenen Kit. Waffen wie die Vanguard und Kraken erlaubten es, das Loadout an den eigenen Spielstil anzupassen. Der eigentliche Clou war das Mount-System. Man konnte mitten im Match ein Tier beschwören, mit hoher Geschwindigkeit über die Map reiten und gegen andere Spieler kämpfen, die dasselbe taten. Der berittene Kampf war chaotisch und spaßig – eine willkommene Abwechslung zu Standard-Gunfights, die gutes Timing und Team-Koordination erforderten.
Eine kleine Community, entspannte Stimmung
Highguard hatte nie große Spielerzahlen, aber die Fans, die regelmäßig dabei waren, mochten das Angebot. Die Matches wirkten entspannt im Vergleich zur schwitzigen Intensität der meisten kompetitiven Shooter. Man konnte mit einem Squad aus Freunden Objectives verfolgen, auf Mounts herumalbern und hatte nicht das Gefühl, dass jede Niederlage eine Katastrophe sei. Für Spieler, die den Grind vermeiden wollten, war es eine risikoarme Alternative, die dennoch solide teambasierte Action lieferte.
Wenn die Server dunkel werden
Die Abschaltung unterstreicht die Zerbrechlichkeit von Live-Service-Spielen. Sobald die Server schließen, hört das Spiel auf zu existieren. Kein Offline-Modus, keine Archivierung, nur Erinnerungen. Selbst ein kurzlebiges Spiel kann einen Eindruck hinterlassen, wenn es den Spielern etwas bietet, das es wert ist, in Erinnerung zu bleiben. Für die Leute, die Zeit in Highguard verbracht haben, war es eine ordentliche Art, ein paar Abende mit Freunden zu verbringen, bevor es verschwand.
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Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Warum wurde Highguard so schnell eingestellt?
Die Spielerbasis wuchs nie groß genug, um den Betrieb der Server zu rechtfertigen. Live-Service-Spiele benötigen konstantes Engagement, um die Betriebskosten zu decken, und Highguard konnte nicht mit den größeren Namen des Genres konkurrieren.
Was unterschied Highguard von anderen Shootern?
Es setzte auf langsamere Matches mit simpleren Objectives. Das Mount-System erlaubte es, Maps schnell zu durchqueren und während des Reitens zu kämpfen, was es von den meisten Team-Shootern abhob.
War Highguard ähnlich wie Spiele wie Dota 2 oder Overwatch?
Nicht wirklich. Es übernahm die teambasierte Struktur, verzichtete aber auf die Komplexität. Keine Leveling-Systeme, kein NPC-Management. Man konnte einsteigen und spielen, ohne Mechaniken studieren zu müssen.
Kann man Highguard nach dem 12. März 2026 noch spielen?
Nein. Die Server sind dauerhaft offline. Das Spiel ist weg.
Warum erinnern sich manche Spieler gerne an Highguard?
Es bot etwas anderes: entspanntes Pacing, solides Teamplay und unvergessliche Momente ohne den Druck des Ranked-Grinds. Für die Spieler, die eine Verbindung dazu aufbauten, war das genug.








