Microsoft hat gerade Pläne bekannt gegeben, 3.200 Stellen in der Xbox-Sparte zu streichen, und id Software blieb davon nicht verschont. Das Studio aus Richardson, Texas, das hinter Doom und Quake steht, hat einen schweren Schlag erlitten, doch am Freitag brach der Entwickler sein Schweigen mit einem direkten öffentlichen Statement, das einigen der alarmierenderen Berichte, die online kursierten, widersprach.

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Wie die Zahlen tatsächlich aussehen
Das Ausmaß der Kürzungen bei id wurde offiziell, als eine WARN-Meldung (Worker Adjustment and Retraining Notification) bestätigte, dass 136 Mitarbeiter, darunter 40 Remote-Worker, in den Büros von ZeniMax Media in Richardson entlassen wurden. Das ist keine kleine Zahl. Frühere unbestätigte Berichte waren weiter gegangen und hatten suggeriert, dass das Studio halbiert worden sei und dass "die meisten (wenn nicht alle) Coder" entlassen wurden.
id widersprach dieser Darstellung direkt. In einem auf X veröffentlichten Statement erklärte das Studio, dass die Änderungen "über die Teams verteilt" seien, anstatt sich auf einen Bereich zu konzentrieren. Ein Sprecher von Microsoft wies zudem spezifische Behauptungen bezüglich des Engine-Teams zurück und erklärte, dass "dutzende Mitarbeiter an mehreren Standorten an id Tech arbeiten."
Die Sache ist die: Selbst mit diesen Klarstellungen ist der Verlust von 136 Arbeitsplätzen ein schwerer Schlag für jedes Studio. Die Frage ist, welche Kapazitäten noch vorhanden sind.
ids Antwort: Ungefähr so groß wie zu Doom (2016)-Zeiten
Das Statement des Studios bot einen konkreten Bezugspunkt. "Das Team ist heute etwa so groß wie zu der Zeit, als wir Doom (2016) entwickelt haben", schrieb id, was die Situation in einen tatsächlichen Kontext setzt. Die Credits dieses 2016er Reboots listen etwa 125 Game Designer, Artists, Programmierer und Producer auf, dazu über 30 weitere Mitarbeiter in QA, Support und administrativen Rollen. Das Spiel wurde zudem mit Unterstützung externer Studios veröffentlicht, darunter MachineGames, BattleCry Studios, Tango Gameworks, Escalation Studios und Certain Affinity, sodass am Endprodukt deutlich mehr Leute beteiligt waren als nur die interne Belegschaft von id.
Das vollständige Statement lautete: "Wir haben immer noch die Crew, die wir brauchen, um die Spiele und die Tech zu bauen, für die wir bekannt sind. Wir hatten schon immer ein flaches Studio, in dem jeder ein Maker ist, und wir werden dieser Philosophie auch in Zukunft treu bleiben."
Dies geschieht nur wenige Tage, nachdem id den Revelations DLC für Doom: The Dark Ages veröffentlicht hat. Falls du dir die Premium Edition auf Steam geholt hast und auf Probleme beim Zugriff gestoßen bist, schau dir den Revelations DLC not loading fix guide für die genauen Schritte zur Lösung an.
Das größere Xbox-Bild macht die Lage schwerer einschätzbar
Die Situation bei id existiert nicht isoliert. In derselben Woche waren Obsidian Entertainment und Bethesda Softworks beide stark von den umfassenderen Xbox-Kürzungen betroffen. Microsoft gab zudem bekannt, dass es sich von vier Studios vollständig trennt: Double Fine, Compulsion Games, Ninja Theory und Undead Labs. Arkane Studios, der Entwickler hinter Dishonored und dem kommenden Blade-Spiel, befindet sich derzeit in Verhandlungen mit Microsoft über seine Zukunft.
Vor diesem Hintergrund liest sich das Statement von id relativ beruhigend. Das Studio steht nicht auf der Liste der Schließungen, es gibt keine Verhandlungen über eine Abspaltung, und es gibt einen DLC, der gerade erst erschienen ist, sowie ein großes Fan-Event im Kalender. Das ist mehr Vorwärtsdrang, als einige seiner Xbox-Kollegen derzeit vorweisen können.
Was die meisten Spieler bei einer Berichterstattung wie dieser übersehen, ist, dass id Tech, die hauseigene Engine des Studios, genauso sehr das Produkt ist wie die Spiele selbst. Sie treibt Titel im gesamten Xbox-Portfolio an und wurde extern lizenziert. Das Beharren des Microsoft-Sprechers darauf, dass die Engine-Arbeit "an mehreren Standorten" fortgesetzt wird, ist genau deshalb wichtig, weil id Tech nicht nur ein Tool für Doom ist.
Für Spieler, die tief im aktuellen Spiel stecken, ist der best upgrade paths and weapon builds guide für Doom: The Dark Ages einen Bookmark wert, da der Support für das Spiel auch nach dem Launch weitergeht. Mit der QuakeCon im August und dem öffentlichen Bekenntnis von id zu seiner Roadmap werden die nächsten Monate aufschlussreich sein.








