Die Logitech G Pro X2 Superstrike erschien im Februar für $179. Weniger als sieben Monate später sind bereits hochauflösende Werbebilder und ein nahezu vollständiges Datenblatt für den Nachfolger im Netz aufgetaucht. Das ist selbst für Gaming-Peripherie-Verhältnisse ein schneller Turnaround, und die Logitech G Pro X3 Superstrike scheint die Upgrades mitzubringen, die diesen schnellen Nachfolger rechtfertigen.
Der Akku-Sprung, der wirklich zählt
Die wichtigste Neuerung ist die kabellose Akkulaufzeit von 135 Stunden. Die X2 Superstrike bot 90 Stunden, was bereits konkurrenzfähig war. Der Sprung von 90 auf 135 ist ein 50% Zuwachs, und Logitech führt diesen Gewinn direkt auf den neuen NxLogi-Chip zurück, der in der X3 verbaut ist. Für kompetitive Spieler, die nicht mit Kabel zocken wollen, bedeutet diese zusätzliche Ausdauer weniger Unterbrechungen bei Marathon-Sessions und Turnier-Matches.
Geladen wird weiterhin über USB-C an der Vorderseite der Maus. Nichts Exotisches, aber die Platzierung entspricht dem, was Spieler bereits von der X2 kennen.
Was das geleakte Datenblatt verrät
Die Werbebilder deuten auf einen verbesserten Hero 2-Sensor mit Performance-Werten hin, die weit über die vorherige Generation hinausgehen. Die geleakten Daten: 48.000 DPI maximale Auflösung, 930 IPS Tracking-Geschwindigkeit und bis zu 90 G Beschleunigung. Die kabellose Polling-Rate bleibt bei maximal 8.000 Hz und zieht damit mit der X2 gleich.
Hier ein kurzer Vergleich der Änderungen:
Die Gewichtsreduzierung auf 59 Gramm bei der US-Version ist zwar moderat, aber für Spieler, die auf jedes Gramm achten, durchaus relevant. Die europäische Version soll 2 Gramm schwerer sein, wahrscheinlich weil EU-Vorschriften im Rahmen der Reparatur-Richtlinie einen austauschbaren Akku erfordern.
HITS-System kehrt zurück und die Farbvarianten sind bemerkenswert
Das Haptic Inductive Trigger System (HITS) wird von der X2 übernommen. Für alle, die es nicht kennen: HITS ermöglicht es, den Auslösepunkt der beiden Maustasten per Software anzupassen, während die Click-Latenz bei 30 Millisekunden bleibt. Es ist Logitechs Antwort auf den Rapid-Trigger-Trend, der den Markt für kompetitive FPS-Peripherie erobert hat, und bleibt eines der markantesten Features der X-Serie.
Die X3 erscheint laut den geleakten Bildern in zwei Farbvarianten: Pink Eclipse und Midnight Black. Beide sind schlicht gehalten, wobei die Midnight Black auf den ersten Blick fast identisch mit der X2 aussieht.
Preis und Release-Zeitraum noch unbekannt
Die geleakten Materialien deuten auf einen Europreis von etwa €180 hin, was in etwa dem US-Startpreis von $179 der X2 entspricht. Ein offizieller US-Preis ist noch nicht bekannt, und Logitech hat noch kein Release-Datum bestätigt. Die X2 kam im Februar auf den Markt, daher könnte die X3 realistisch gesehen noch vor Jahresende erscheinen, aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation.
Eines ist klar: Logitech lässt normalerweise nicht so viel Werbematerial nach außen dringen, ohne dass ein Launch kurz bevorsteht. Vollständige hochauflösende Renderings plus ein detailliertes Datenblatt bedeuten in der Regel, dass ein Produkt nur noch Wochen von der Ankündigung entfernt ist, nicht Monate.
Während du darauf wartest, dass Logitech die Informationen offiziell macht, schau dir unsere Gaming-Guides für die neuesten Hardware-Tipps und spielspezifischen Performance-Setups an, einschließlich der besten ROG Xbox Ally X-Einstellungen für ChainStaff, falls du dein Handheld-Rig in der Zwischenzeit optimieren möchtest. Eine offizielle Ankündigung von Logitech sollte das Release-Datum und den finalen US-Preis klären – dann wird auch der direkte Vergleich mit Konkurrenten wie der Razer DeathAdder V3 Pro und der SteelSeries Prime Wireless interessant.









