Falls du nach einem Grund gesucht hast, wieder in Marathon einzusteigen, ohne sofort von anderen Spielern fertiggemacht zu werden, ist heute dein Tag. Das Mid-Season-Update für Season 2 von Bungie ist live und bringt mit Vault Breaker den ersten PvE-Modus des Spiels auf die Map Cryo Archive.
Was Vault Breaker eigentlich ist
Vault Breaker ist keine permanente Neuerung und auch kein einfacher PvE-Toggle, der über die bestehenden Maps gelegt wurde. Es ist ein eigenständiger, zeitlich begrenzter Roguelite-Modus, der bis zum 4. August läuft. Spielern bleiben also etwa zwei Wochen Zeit für ihre Runs.
Der Modus findet exklusiv auf der Map Cryo Archive statt und unterstützt Solo-Play, Duos und Trios. Das Runner-Level spielt hier keine Rolle, sodass jeder einsteigen kann, unabhängig davon, wie viel Zeit er bereits in das Spiel investiert hat.
Der Loop ist simpel: Raide Vaults, kämpfe gegen UESC-Gegner und entscheide, wann du extrahierst, bevor es zu brenzlig wird. Die Schwierigkeit der Vaults skaliert mit der Zeit – je länger du dich durchkämpfst, desto schwerer wird es. Genau dieser Konflikt zwischen Gier und Überlebensinstinkt ist der Kern des Modus.
Wie Währung und Progression funktionieren
Hier ist das Wichtige zur Economy von Vault Breaker: Sie ist komplett in sich geschlossen. Spieler-Loadouts werden nicht unterstützt. Stattdessen wählst du bei jedem Einstieg ein Sponsored Kit, das du mit Vault Data, der modusspezifischen Währung, verbesserst.
Alles, womit du extrahierst – abzüglich Event-Währung und Belohnungen – wird in Vault Data umgewandelt. Je mehr du im Laufe der Zeit in dein Sponsored Kit investierst, desto stärker ist deine Ausgangsposition für zukünftige Runs. Betrachte es als eine Meta-Progression-Ebene, die über der Struktur der einzelnen Runs liegt.
Ein kleiner Anreiz für neuere Spieler: Das Töten eines UESC Commander während eines Runs gewährt Tier One Vault Data, selbst wenn die Extraktion fehlschlägt. Du gehst also nicht mit leeren Händen nach Hause, nur weil ein Run schiefgelaufen ist.
Das größere PvE-Bild
Vault Breaker wird von Bungie explizit als experimentell beschrieben. Es ist ebenso ein Proof of Concept wie ein Content-Drop, und das Studio hat klargestellt, dass für Season 3 ein vollständiger, permanenter PvE-Modus geplant ist. Wie tief dieser Modus in den Rest des Spiels integriert sein wird, ist noch unbestätigt.
Dieser Kontext ist wichtig. Marathon hatte seit dem Launch einige schwierige Monate. Bungie war von erheblichen Entlassungen betroffen, die sowohl das Destiny- als auch das Marathon-Team trafen, und letzten Freitag verließ Marathon-Director Joe Ziegler das Studio – nur vier Monate nach dem Release des Spiels. Das ist viel Unruhe für ein Spiel, das noch dabei ist, seinen Platz zu finden.
Dass Vault Breaker heute erscheint, ist Bungies Signal, dass die Entwicklung ungeachtet dessen voranschreitet. Ob der Modus bei der Community gut ankommt, wird wahrscheinlich beeinflussen, wie aggressiv das Studio in Season 3 auf PvE-Inhalte setzen wird.
Wenn du neu einsteigst oder dir das bestmögliche Setup für deinen ersten Vault-Run zusammenstellen willst, schau dir unseren Guide zu den besten PvE-Waffen in Marathon an, um herauszufinden, was sich in Vault Breaker lohnt. Für eine vollständige Analyse der Spielsysteme und die Frage, ob sich das Spiel für dich lohnt, bietet unser ausführliches Marathon-Review alle nötigen Informationen.








